

Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz
Österreich

In Bregenz baut Rhomberg seit 1886. Heute beschäftigt die Gruppe rund 4.000 Menschen, und ihre Arbeit reicht weiter, als der Firmenname vermuten lässt: vom Wohnhaus über die Aufbereitung alten Bauschutts bis zu den Gleisen unter Schnellzügen. Das Familienunternehmen ist inzwischen in vierter Generation tätig.
Die Gruppe steht auf drei Geschäftsfeldern. Im Bau errichtet Rhomberg Wohn- und Gewerbegebäude, zunehmend in Holzbauweise, und entwickelt eigene Immobilienprojekte. Der Bereich Ressourcen betreibt Steinbrüche, bereitet Asphalt und Beton auf und recycelt Bauschutt, statt ihn zu deponieren. Das dritte Feld ist die Bahntechnik. Über die Rhomberg Sersa Rail Group, ein 2012 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen, verlegt und wartet die Firma Gleise, baut Feste Fahrbahnen und saniert Eisenbahntunnel. Diese Sparte trägt Rhomberg weit über Vorarlberg hinaus, mit Standorten unter anderem in der Schweiz, in Deutschland, Großbritannien, Irland, Australien und Kanada. Wer hier einsteigt, kann also in der Nachbargemeinde auf der Baustelle stehen oder an einem Bahnprojekt im Ausland mitarbeiten. Das Stammhaus, die Rhomberg Bau GmbH in Bregenz, zählte im Geschäftsjahr 2024/25 etwa 970 Beschäftigte und erwirtschaftete rund 584 Millionen Euro; für die gesamte Gruppe nennt das Unternehmen einen Umsatz von etwa 1,3 Milliarden Euro (2023/24). Entsprechend breit sind die Berufe. Auf den Baustellen arbeiten Maurer, Zimmerer und Gleisbauer, in den Büros planen Konstrukteure, Bauleiter und Projektentwickler, und Elektro- und Messtechniker rüsten Bahnanlagen aus. Rhomberg bildet eigene Lehrlinge aus und wirbt gezielt um Schülerinnen und Studierende. Geführt wird die Gruppe von Hubert Rhomberg und Ernst Thurnher; Eigentümerin ist die Rhomberg Privatstiftung, die das Unternehmen in Familienhand hält.
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