Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.

Wir sind Wirtschaftsmotor, internationaler Konzern, verlässlicher Geschäftspartner, Innovationstreiber und Umweltschützer. Aber vor allem sind wir eines: ein attraktiver Arbeitgeber. Kaum ein anderes Unternehmen bietet so viele unterschiedliche und spannende Jobmöglichkeiten wie die ÖBB. Von Fahrzeugtechniker:in bis zu Bauingenieur:in, von der Logistik bis zur IT. Und für diejenigen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, gibt es ein breites Angebot an Lehrlingsausbildungen, Praktika und sogar ein eigenes Traineeprogramm. Die ÖBB sind das größte Mobilitäts- und Klimaschutzunternehmen des Landes und bieten mit über 127 unterschiedlichen Berufsbildern eine breite Vielfalt an spannenden Berufsperspektiven. Außerdem ist die Bahn bunt und Vielfalt wird bei den ÖBB großgeschrieben. Denn nur so können wir nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg garantieren. Die ÖBB steht für grünen Strom und eine grüne Zukunft und trägt als größtes Klimaschutzunternehmen des Landes eine enorme Verantwortung für Österreich und die Umwelt. Deshalb investieren die Menschen bei den ÖBB mit ihrem Job in ein nachhaltiges System Schiene und leisten einen wertvollen Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft. Besonders junge Menschen stehen bei den ÖBB im Fokus, da wir einer der größten Lehrbetriebe Österreichs mit über 100 Jahren Erfahrung in der Ausbildung sind. Für Berufseinsteiger:innen bietet unser Trainee4mobility Programm das perfekte Sprungbrett in den ÖBB-Konzern. News: https://www.unsereoebb.at/

Die aufregendste Verbindung von Präzision und Emotion: Als einziger automobiler OEM (Original Equipment Manufacturer) in Österreich verantworten und steuern wir an unserem Standort Graz alle relevanten Prozesse rund um die G-Klasse von der Entwicklung über das Controlling bis hin zur Fertigung mit unserem Produktionspartner Magna. Dabei verbinden wir die nahbare Kultur eines Mittelständlers mit der Professionalität und der globalen Expertise unserer Mutter, der Mercedes-Benz AG. Dies tun wir mit großer Leidenschaft und viel persönlichem Spielraum. Unser außergewöhnlicher Teamspirit und die Bereitschaft, auch die Extrameile zu gehen, ermöglichen es uns, die Technologieführerschaft im Offroad-Bereich noch weiter auszubauen und neue Maßstäbe im Geländewagenbau zu setzen. Werde auch du Teil des besten Geländewagens der Welt!

Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte angewandte Forschungseinrichtung und spielt bei vielen Infrastruktur-Themen weltweit in der ersten Liga. Das macht uns zum leistungsstarken Entwicklungspartner der Industrie und zum Top-Arbeitgeber in der internationalen Wissenschaftsszene. Was tun wir? Unsere rund 1.300 MitarbeiterInnen arbeiten an Forschungsprojekten mit Schwerpunkt Dekarbonisierung und Digitalisierung. Wir arbeiten beispielsweise an Lösungen, Methoden und Tools (meist Prototypen) für nachhaltige Energiesysteme, altersgerechtes selbstbestimmtes Leben, innovativen Umgang mit biologischen Ressourcen, höchste Sicherheit in Datennetzen, umweltschonende Technologien für Elektromobilität, Mobilitätskonzepte der Zukunft und etwa für die Planung von lebenswerten & smarten Städten. Wen suchen wir? Um innovative, „out-of-the-box“-Lösungen erarbeiten zu können, suchen wir nach kreativen Köpfen aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen und KollegInnen, denen es wichtig ist, sich laufend mit komplett neuen Problemstellungen auseinandersetzen zu können. Wie arbeiten wir? Unsere Arbeit ist sehr abwechslungsreich, weil projektbasiert. Unsere internationalen, äußerst interdisziplinären Teams arbeiten an spannenden, gesellschaftlich wertvollen Fragestellungen. Unser Unternehmen bieten neben zahlreichen Benefits vor allem flexible, selbstbestimmte Arbeitsbedingungen, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und ein transparentes Karrieremodell. Warum arbeiten wir beim AIT? Weil wir hier an Themen arbeiten können, die für uns alle relevant sind. Mit unseren Lösungen verbessern wir unmittelbar die Lebensqualität der Menschen rund um uns herum und verhelfen ihnen zu einer höheren Lebensqualität. Wir sind stolz darauf, gemeinsam etwas bewegen zu können – TOMORROW TODAY – WITH YOU?

In Hörsching bei Linz entstehen die Bagger und Dumper der Wacker Neuson Group. Der Standort ist das konzernweite Kompetenzzentrum für diese beiden Maschinenfamilien und gleichzeitig das größte Werk der Gruppe. Rund 1.100 Menschen arbeiten hier. Fünf Montagelinien laufen auf einem 17 Hektar großen Areal, gleich daneben liegt eine acht Hektar große Teststrecke. Kettenbagger, Mobilbagger, Ketten- und Raddumper: Die Maschinen aus Hörsching sind kompakt gebaut und kommen dort zum Einsatz, wo große Geräte keinen Platz haben. Bauunternehmen arbeiten mit ihnen, Kommunen und Betriebe im Garten- und Landschaftsbau ebenso. Der Großteil der Produktion verlässt Österreich; die Exportquote liegt nach Unternehmensangaben bei rund 95 Prozent. 2011 war Spatenstich, ein Jahr später zog der Betrieb nach Hörsching, 2015 folgte der Ausbau. Bis dahin waren 71 Millionen Euro in den Standort geflossen. Aus 510 Beschäftigten im Jahr 2012 wurden bis 2022 genau 1.157. Auf dem Areal stehen heute eine Montagehalle mit 21.100 Quadratmetern, eine 5.500 Quadratmeter große Lackieranlage und ein Bürogebäude mit 8.700 Quadratmetern Fläche. Hinter dem Werk steht ein Konzern mit langer Geschichte. Die Wacker Neuson Group führt ihre Wurzeln auf 1848 zurück, sitzt in München, ist börsennotiert und erzielte im Geschäftsjahr 2025 mit rund 5.800 Mitarbeitenden etwa 2,2 Milliarden Euro Umsatz. Hörsching ist innerhalb dieser Gruppe der einzige Produktionsstandort in Österreich. Die Gesellschaft selbst ist eine GmbH mit Sitz an der Flughafenstraße in Hörsching, eingetragen beim Landesgericht Linz. Entwickelt wird längst über die klassische Diesel-Technik hinaus. Auf der TestArena erprobt das Unternehmen elektrisch angetriebene und automatisierte Maschinen. Seit 2022 arbeitet der Standort zudem in einer Partnerschaft mit John Deere an Mini- und Kompaktbaggern unter fünf Tonnen, batterieelektrische Modelle eingeschlossen. Entsprechend breit ist das Berufsspektrum: An den Montagelinien stehen Mechatroniker und Metalltechniker, in der Entwicklung sitzen Konstrukteure und Softwareentwickler an Antrieben und Steuerungen. Einkauf, Logistik, Kundendienst und Controlling sind ebenfalls am Standort angesiedelt. Ausgebildet wird im eigenen Haus. Das Werk ist bei der Wirtschaftskammer als Lehrbetrieb eingetragen und hat eine eigene Lehrwerkstätte, aktuell etwa für Betriebslogistik und Oberflächentechnik. In seinen Arbeitgeberprofilen nennt das Unternehmen eine Betriebskantine, Mitarbeitervergünstigungen und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine tagesaktuelle Mitarbeiterzahl für die Gesellschaft veröffentlicht Wacker Neuson nicht; die Angabe von rund 1.100 stammt aus den Arbeitgeberprofilen des Standorts, die zuletzt offiziell genannte Zahl waren 1.157 Beschäftigte im Jubiläumsjahr 2022. Auf der acht Hektar großen TestArena neben dem Werk werden neue Maschinen mit Mess-Stationen für Funktion, Antrieb und Bremsen geprüft, bevor sie in Serie gehen.

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

Die PORR baut seit über 150 Jahren. Gegründet 1869, ist sie heute das älteste noch an der Wiener Börse notierte Unternehmen und eines der größten Bauunternehmen Österreichs. Rund 22.000 Menschen arbeiten für die Gruppe, vom Lehrling auf der Baustelle bis zur Bauingenieurin am Reißbrett. Was die PORR macht, sieht man an Tunneln, Wohnhäusern, Straßen und Bahnstrecken in weiten Teilen Europas. Das Unternehmen deckt die ganze Breite des Bauens ab. Im Tunnelbau treibt sie Röhren durch den Fels, im Hochbau entstehen Wohn- und Gewerbegebäude, im Tiefbau Straßen, Brücken und Gleise. Begonnen hat alles 1869 als »Allgemeine österreichische Baugesellschaft«, und mehrere Bauten an der Wiener Ringstraße tragen bis heute ihre Handschrift. Heute erwirtschaften rund 22.000 Mitarbeitende einen Jahresumsatz von etwa 6,8 Milliarden Euro (porr-group.com, 2026). In den Heimatmärkten Österreich, Deutschland und Polen ist die PORR ebenso präsent wie auf Projekten in Norwegen, Italien oder Katar. An der Wiener Börse gehört die Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien seit 2018 zum Leitindex ATX, geführt von einem vierköpfigen Vorstand unter Karl-Heinz Strauss, der das Unternehmen seit 2010 leitet. Die Bandbreite der Arbeit zeigt sich in den Berufen. Auf den Baustellen stehen Poliere, Beton- und Tiefbauer, in den Büros planen Bauingenieure und BIM-Spezialisten die Projekte digital vor, bevor der erste Bagger anrückt. Wer einsteigen will, kann bei der PORR eine Lehre als Tiefbauer, Hochbauer oder Betonbauer beginnen. Die geografische Verteilung über mehrere Länder bringt es mit sich, dass dieselbe Qualifikation an sehr unterschiedlichen Projekten gefragt sein kann. Dass die Aufträge nicht ausgehen, lässt sich an einer Zahl ablesen: Im Mai 2026 überschritt der Auftragsbestand der PORR erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro.

Wolframdraht für Glühlampen, hergestellt von 15 Leuten: So begann Plansee 1921 in Reutte. Heute arbeiten am Tiroler Stammsitz rund 2.500 Menschen. Was sie fertigen, geht dorthin, wo es heiß wird und andere Werkstoffe aufgeben: in Sinteröfen, in Beschichtungsanlagen, in die Halbleiterfertigung. Molybdän und Wolfram können das. Plansee SE ist der Refraktärmetall-Arm der Plansee Group. Hauptwerkstoffe sind Molybdän und Wolfram, dazu kommen Tantal, Niob und Chrom. Daraus entstehen Bauteile für Anlagen, die kaum ein Endkunde je zu Gesicht bekommt. Über 100.000 verschiedene Produkte und Werkzeuge hat die Gruppe im Programm. Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende Februar 2026 endete, setzte die Gruppe 2,35 Milliarden Euro um, vier Prozent mehr als im Jahr davor. 11.120 Menschen arbeiten an 36 Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika. Breitenwang und Reutte steuerten davon 875 Millionen Euro bei und wuchsen mit sieben Prozent schneller als die Gruppe insgesamt. 145 Millionen Euro flossen in Sachanlagen, 95 Millionen in Forschung und Entwicklung, und die Eigenkapitalquote stieg auf 60 Prozent. Ausgebildet wird in Reutte im eigenen Zentrum, das Plansee gemeinsam mit der Schwesterfirma Ceratizit betreibt. 120 Lehrlinge lernen dort gerade. In der 2.700 Quadratmeter großen Werkstatt stehen 85 Bearbeitungsmaschinen, dazu Laseranlagen und 3D-Drucker. Sechs technische Lehrberufe stehen zur Wahl, etwa Zerspanungstechnik, Elektrotechnik oder Labortechnik Chemie. Nach dem Abschluss ist eine unbefristete Übernahme möglich. Daneben braucht ein Werk dieser Größe Werkstofftechniker an den Öfen, Konstrukteure am Bildschirm und Leute im Labor. Eine eigene Beschäftigtenzahl für die SE weist die Gruppe nicht gesondert aus; öffentlich genannt sind die 2.502 Menschen am Standort Reutte. Über Jahrzehnte hat die Gruppe eine unabhängige Wolframversorgung aufgebaut. Im vergangenen Geschäftsjahr, mitten in Handelskonflikten und schwankenden Rohstoffpreisen, belieferte sie nach eigenen Angaben alle Bestandskunden zuverlässig.

Seit über 100 Jahren verkauft Würth Hochenburger Baustoffe – vom Ziegel für das Fundament bis zur Fliese im fertigen Bad. Gegründet wurde das Unternehmen 1922 in Innsbruck, heute beschäftigt der Familienbetrieb rund 800 Menschen. Wer hier arbeitet, berät Baufirmen und Handwerker an der Theke, plant Fenster und Türen ein oder steht selbst im Lager zwischen den Paletten. Das Sortiment reicht vom Rohbau bis zum letzten Handgriff im Innenausbau. Zu den Kunden zählen Baumeister, Handwerksbetriebe und die Industrie; in den Baumärkten kauft auch der private Häuslbauer ein. Bezogen werden die Waren von Lieferanten aus 15 Ländern auf drei Kontinenten. Gewachsen ist der Betrieb weit über Tirol hinaus. Über 40 Standorte verteilen sich auf Österreich, die Schweiz und Deutschland, darunter 31 Baustoffniederlassungen, acht Baumärkte, ein Produktionsbetrieb und ein Zentrallager. In Deutschland gehört die Fritz Baustoffe GmbH & Co. KG zur Gruppe, in der Schweiz die Würth Hochenburger AG. Eigentümerin ist die Würth Hochenburger Holding GmbH; geführt wird das Haus bis heute als Familienunternehmen mit Sitz in Innsbruck. Ausbildung hat hier Gewicht. Viele der rund 800 Beschäftigten haben ihre Lehre im Betrieb angefangen. Wer will, macht die Lehre mit Matura oder besucht das firmeneigene Lehrlings-College, und im dritten Lehrjahr steht motivierten Lehrlingen ein Auslandspraktikum offen. Weitergebildet wird das ganze Jahr über in der WH Akademie. Wie viele Lehrlinge derzeit im Haus sind, nennt das Unternehmen öffentlich nicht. Das österreichische Staatswappen darf der Betrieb seit 1985 führen, eine Auszeichnung, die dauerhafte wirtschaftliche Verdienste voraussetzt.

In fast jedem Smartphone, in modernen Hörgeräten und in der Steuerelektronik heutiger Autos stecken winzige Leiterplatten. Viele davon kommen aus Leoben. AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft entwickelt und fertigt solche Bauteile seit 1987 und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Leiterplatten und IC-Substrate. Rund 13.000 Menschen arbeiten für das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in der Obersteiermark. Eine Leiterplatte verbindet die elektronischen Bauteile eines Geräts und macht aus einzelnen Chips ein funktionierendes Ganzes. AT&S baut besonders kompakte und leistungsfähige Varianten davon, dazu IC-Substrate, die als Bindeglied zwischen Halbleiterchip und Platine sitzen. Mit dem Kompetenzzentrum in Leoben ist das Unternehmen nach eigenen Angaben das erste in Europa, das solche Substrate hier entwickelt und in Serie fertigt. Die Abnehmer sitzen in der Automobilindustrie, in der Kommunikationstechnik rund um 5G, in der Medizintechnik und in der Unterhaltungselektronik. In etwa jedem vierten in Europa verkauften Smartphone steckt laut Unternehmensangaben eine Platine von AT&S. Gegründet wurde die Firma 1987 aus mehreren steirischen Elektronikbetrieben. Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte sie im Durchschnitt rund 13.000 Mitarbeitende und erzielte einen Konzernumsatz von 1,59 Milliarden Euro. Produziert wird an mehreren Standorten: in Österreich in Leoben und Fehring, dazu in Shanghai und Chongqing in China, im indischen Nanjangud und seit Kurzem im malaysischen Kulim. Die Aktie ist an der Wiener Börse im ATX-Prime notiert. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. In der Reinraumfertigung bedienen Verfahrenstechniker und Anlagenführer die Maschinen, in Entwicklung und Forschung arbeiten Elektrotechnikerinnen, Chemiker und Materialwissenschaftler an der nächsten Generation von Substraten. Wer einsteigen will, muss nicht studiert haben: AT&S bildet selbst aus und hat die Zahl der Lehrstellen zuletzt mehr als verdoppelt. Für viele beginnt der Weg mit einer Lehre in Leoben. Andere wechseln im Lauf ihrer Laufbahn zwischen den Werken in Österreich und Asien.

Mehr als 430 oberösterreichische Gemeinden verlassen sich auf Software aus Linz, wenn sie ihre Finanzen führen, Bauverfahren abwickeln oder Gehälter abrechnen. Dahinter steht die GEMDAT OÖ GmbH & Co KG. Seit 1978 entwickelt und betreut sie die IT, mit der die öffentliche Verwaltung im Bundesland ihren Arbeitsalltag organisiert. Das Geschäft von GEMDAT ist eng mit dem Gemeindewesen verbunden. Im Zentrum steht die Programmfamilie k5, ein gemeinsam mit Partnern entwickelter österreichweiter Standard für die kommunale Verwaltung. Damit lässt sich vieles abdecken, was eine Gemeinde täglich braucht: das Finanzmanagement, die Lohnverrechnung, die Abwicklung von Bauverfahren oder die digitale Aktenführung. Dazu kommen Cloud-Dienste, IT-Sicherheit und Bürgerservices. Neben den Gemeinden zählen rund 250 Verbände und Sonderbetriebe sowie über 200 Kindergärten und Horte zum Kundenkreis. Das Unternehmen sitzt in der Schiffmannstraße in Linz und beschäftigt rund 72 Menschen. Eine Besonderheit fällt dabei auf: etwa die Hälfte von ihnen hat zuvor selbst in einer Gemeinde gearbeitet. Wer hier Verwaltungsabläufe in Software übersetzt, kennt die Praxis also oft aus erster Hand. Die Arbeitsfelder sind entsprechend breit. Entwicklerinnen und Entwickler bauen die Fachanwendungen, Beraterinnen begleiten die Gemeinden bei der Einführung, und eigene Teams schulen die Anwender und kümmern sich um den laufenden Support. Getragen wird das Unternehmen von öffentlichen und öffentlichkeitsnahen Eigentümern, darunter die Hypo Oberösterreich und der OÖ. Gemeindebund. Diese Nähe zum öffentlichen Sektor und eine über vier Jahrzehnte gewachsene Kundenbindung geben dem Geschäft eine ruhige Grundlage. Wie sich offene Stellen über die einzelnen Abteilungen verteilen, nennt die Website nicht; die Bandbreite der Aufgaben ergibt sich aber von selbst aus diesem Spektrum. Über Beteiligungen ist GEMDAT zudem in angrenzende Felder hineingewachsen, etwa in geografische Datendienste.

363 Betten, 14 Fachabteilungen, mehr als 1.300 Beschäftigte: Das A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein versorgt den gesamten Bezirk im Tiroler Unterland. Getragen wird es von 30 Gemeinden gemeinsam. Damit ist es der zweitgrößte Arbeitgeber der Region. Wer hier arbeitet, deckt ein breites medizinisches Spektrum ab. In der Inneren Medizin und der Chirurgie laufen die größten Abteilungen, in der Gynäkologie und Geburtshilfe kommen die Kinder der Region zur Welt. Insgesamt 14 Fachbereiche liegen unter einem Dach, von der Neurologie über die Urologie bis zur Augenheilkunde. Ein eigenes Zentrum für robotische Chirurgie gehört dazu. Das Haus zählt zu den moderneren Einrichtungen des Landes. Ausgebildet wird viel und früh. Auf dem Pflege Campus Kufstein lernen angehende Pflegekräfte, junge Ärztinnen und Ärzte durchlaufen Basisausbildung, Famulatur und klinisch-praktisches Jahr. Selbst Lehrberufe wie Koch oder Köchin haben hier ihren Platz, und ein Simulationszentrum erlaubt Training unter realitätsnahen Bedingungen. Neben den medizinischen und pflegerischen Berufen halten Verwaltung, Technik, Küche und Reinigung den Betrieb am Laufen. Geführt wird das Krankenhaus von einem Gemeindeverband, in dem die Bürgermeister der 30 Mitgliedsgemeinden über Budget und Rechnungsabschluss entscheiden. Die Leitung teilen sich Medizin, Pflege und Verwaltung gemeinsam. Auf den Dächern erzeugt eine Photovoltaikanlage rund 236.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Im Salzburger Festspielhaus sitzt das Publikum bis heute auf Stühlen, die Wiesner-Hager 1960 geliefert hat. Gefertigt wurden sie in Altheim im Innviertel, wo das Unternehmen bis heute produziert. Inzwischen richtet Wiesner-Hager vor allem Büros, Konferenzräume und Hotellobbys ein. Rund 300 Menschen arbeiten hier. Die Wurzeln reichen bis 1849 zurück, als Josef Wiesner in Altheim eine Zimmerei gründete. 1921 machten Rudolf Wiesner und Sebastian Hager eine Möbeltischlerei daraus, und schon in den Zwanzigerjahren gingen Liegestühle aus dem Innviertel auf Passagierschiffe und bis nach Indien. Mitte der Achtzigerjahre stellte Markus Wiesner das Unternehmen konsequent auf Büro- und Objekteinrichtung um und trennte sich vom Wohnmöbelgeschäft. Er führt die Firma in fünfter Generation, gemeinsam mit seiner Tochter Laura Wiesner. Das Programm reicht vom Bürostuhl bis zur m.zone-Meetingbox, also einem eigenen kleinen Raum, der mitten im Großraumbüro steht. Verkauft wird aber nicht nur Möbel: Die Teams beraten Kunden bei der Büroplanung und übernehmen die Innenarchitektur gleich mit. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das, dass neben Produktion und Vertrieb auch Planung und Gestaltung im Haus stattfinden. Die Reichweite ist europäisch. Eigene Gesellschaften bestehen in sechs Ländern, gefertigt wird in Altheim und im tschechischen Humpolec, wo seit den Neunzigerjahren ein zweites Werk läuft. Über Vertriebs- und Lizenzpartner ist Wiesner-Hager in mehr als 15 Ländern vertreten, die Exportquote liegt bei über 50 Prozent. Wer im Vertrieb oder in der Planung einsteigt, arbeitet also selten nur für den heimischen Markt. In Altheim bildet das Unternehmen selbst aus. Die Lehrwerkstatt nimmt angehende Tischler ebenso auf wie Elektro- und Metalltechniker, und die Wirtschaftskammer führt den Betrieb als ausgezeichneten Lehrbetrieb. Neben dem Stammsitz gibt es Standorte in Salzburg, der Steiermark, Tirol und Wien. Ein Hinweis zur Struktur: Die Wiesner-Hager Möbel KG mit Sitz in der Linzer Straße 22 in Altheim ist die Holding der Gruppe und hält das operative Möbelgeschäft, das über die Wiesner-Hager Möbel GmbH läuft. Stellenausschreibungen laufen entsprechend über die Gruppe. Aktuelle Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht. Belegt ist dagegen die Kontinuität am Standort: Seit mehr als 100 Jahren entstehen die Möbel in Altheim.

Rund 430 Sendestandorte hält die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG in Österreich in Betrieb, vom Stadtrand bis auf den Berggipfel. Über diese Anlagen kommen die Programme des ORF und nahezu aller privaten TV- und Radioanbieter des Landes zu den Zuseherinnen und Zuhörern. Seit Juni 2025 tritt das Unternehmen nach außen unter der Marke Big Blue Marble auf. Vielen ist es weiterhin als ORS ein Begriff. Entstanden ist die Gesellschaft Anfang 2005, als der ORF seine Sendetechnik in eine eigene Firma ausgliederte. Die Eigentümer sind seither dieselben: 60 Prozent hält der ORF, 40 Prozent die zur Raiffeisen-Gruppe gehörende Medicur Sendeanlagen GmbH. Geführt wird das Unternehmen seit der Ausgliederung von Michael Wagenhofer und Norbert Grill. Der Sitz liegt am Wiener Küniglberg. Antenne und Satellit sind das Fundament, längst aber nicht mehr alles. Über die Schwestergesellschaft ORS comm läuft die TV-Plattform simpliTV, und 2024 kam der polnische Streaming-Spezialist Insys VT dazu, an dem die ORS 75 Prozent hält. Erste gemeinsame Projekte liefen mit der ARD, dem Deutschen Fußball-Bund und Benfica Lissabon. Daher rührt auch der neue Markenname, benannt nach dem NASA-Foto der Erde. Ein Teil der Sendemasten wird übrigens von Mobilfunkbetreibern mitgenutzt. Rund 300 Menschen arbeiten in der Gruppe, in Österreich und Polen (Stand Juni 2025). Vor zwanzig Jahren waren es etwa 100. Die Berufsbilder liegen weit auseinander. Field Engineers und Messtechnikerinnen fahren hinaus zu den Anlagen und halten die Sender in Betrieb, während in Wien Fullstack-Developer und Produktmanagerinnen an der Streaming-Seite des Geschäfts arbeiten. Dazu kommen Nachrichtentechnik und Innovationsmanagement sowie die Verwaltung eines Unternehmens dieser Größe. Was an Benefits geboten wird, hält die Karriereseite öffentlich knapp. Klar ist der Weg hinein: Bewerbungen nimmt das Unternehmen ausschließlich über sein Online-Portal entgegen, per Mail oder Post eingereichte Unterlagen nicht.

Rund 8.500 ältere Wienerinnen und Wiener leben in den 30 Häusern zum Leben. Sie werden hier gepflegt, bekocht und durch den Alltag begleitet. Mehr als 4.800 Menschen aus rund 79 Nationen sorgen dafür, dass das funktioniert - rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Die Häuser zum Leben sind der Pflege- und Wohnbereich des Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eines gemeinnützigen Fonds der Stadt Wien mit Sitz in der Seegasse im 9. Bezirk. Gegründet wurde er 1960 per Beschluss des Wiener Gemeinderats, mit einem klaren Auftrag: ältere Menschen in der Stadt gut wohnen und gut versorgt wissen. Daraus ist über die Jahrzehnte einer der größten Arbeitgeber im Wiener Sozialbereich geworden. Zur Organisation gehören neben den 30 Häusern auch 135 Pensionistenklubs in allen Bezirken, in denen sich rund 25.000 Mitglieder ab 60 treffen. Die Arbeit verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. In den Stationen versorgen diplomierte Pflegekräfte und Pflegeassistentinnen die Bewohnerinnen und Bewohner, in den hauseigenen Küchen kochen Köchinnen und Köche täglich frisch, dazu kommen Haustechnik, Reinigung und Verwaltung. Die Geschäftsführung liegt seit 2021 bei Christian Hennefeind, Präsident des Fonds-Vorstands ist der amtsführende Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Auffällig für die Branche: Die Gehälter stehen offen auf der Karriereseite. Eine diplomierte Pflegekraft startet dort mit über 3.700 Euro brutto, eine Pflegeassistenz mit über 3.200 Euro (jobs.kwp.at, abgerufen Juni 2026). Wer einsteigen will, kann das über Lehre, Praktikum oder Traineeprogramme tun, und Aus- und Weiterbildung ist im Haus angelegt. Die öffentliche Trägerschaft durch die Stadt Wien gibt dem Ganzen ein Fundament, das in der Pflege nicht selbstverständlich ist.

165 Filialen in fünf Ländern, und die Entscheidungen fallen in Linz. Von dort aus finanziert die Oberbank Betriebe und begleitet Privatkunden in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gegründet wurde das Haus 1869 als Bank für Oberösterreich und Salzburg. Heute arbeiten rund 2.160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bank. Das Firmenkundengeschäft trägt die Bank. 21,6 Milliarden Euro an Krediten standen Ende 2025 aus, und das Firmenkreditvolumen wuchs im selben Jahr um 4,6 Prozent, während der österreichische Gesamtmarkt um 2,4 Prozent zulegte. Wer hier in der Firmenkundenbetreuung arbeitet, hat es mit Mittelständlern zu tun, die Hallen bauen, Maschinen anschaffen oder einen Standort im Nachbarland aufmachen. Im Privatkundengeschäft geht es um Konten, Wohnbaufinanzierung und Wertpapierdepots. Insgesamt betreut die Oberbank 43,6 Milliarden Euro an Kundengeldern. Ausland heißt hier nicht Repräsentanz, sondern Filiale. Knapp 50 der 165 Standorte liegen in Deutschland, der Rest verteilt sich auf Österreich und die drei mitteleuropäischen Märkte. Über 1.500 Partnerbanken weltweit wickeln das Auslandsgeschäft der Kunden mit ab. Für Beschäftigte heißt das: grenzüberschreitende Finanzierungen sind Tagesgeschäft, nicht Ausnahme. Die Zahlen dahinter sind solide. 477,1 Millionen Euro Gewinn vor Steuern im Jahr 2025, das dritte Rekordergebnis in Folge; die Bilanzsumme lag bei 29,4 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei knapp 20 Prozent und die Cost-Income-Ratio bei 42,8 Prozent. Unabhängigkeit nennt die Bank ihr oberstes Unternehmensziel. Gemeinsam mit BKS Bank und BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe. Einsteigen kann man auf mehreren Wegen. Das General Banking Program führt Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in zwei Jahren zur Zertifizierung als General Banker, dahinter steht die hauseigene General Banking Akademie. Praktikumsplätze schreibt die Bank auch für Webentwicklung, für Data Modeling & Analytics und im Personalmanagement aus, nicht nur für klassische Bankberufe. Dazu kommen Lehre und der Quereinstieg für Berufserfahrene an allen Standorten. Welche Benefits und Sozialleistungen im Einzelnen dahinterstehen, führt die Karriereseite allerdings nicht im Detail aus. Zum Jahreswechsel wechselt die Spitze. Generaldirektor Franz Gasselsberger scheidet mit 31. Dezember 2026 aus; Vorstandsdirektor Martin Seiter, seit 2006 im Haus und seit 2020 im Vorstand, übernimmt am 1. Jänner 2027.

Die Ärztekammer für Wien sorgt dafür, dass rund 14.700 Wiener Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf unter verlässlichen Bedingungen ausüben können. Sie verhandelt mit den Sozialversicherungen, organisiert die ärztliche Fortbildung und steht ihren Mitgliedern in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite. Hinter dieser Arbeit steht ein eigenes Team von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie sitzen mitten im ersten Bezirk, in der Weihburggasse unweit des Stephansdoms. Als Körperschaft öffentlichen Rechts ist die Kammer die gesetzliche Interessenvertretung der Wiener Ärzteschaft. Sie führt die Ärzt*innenliste, in der zum Jahresbeginn 2025 rund 33.700 Personen verzeichnet waren, darunter 14.681 ordentliche Mitglieder. Was abstrakt klingt, hat sehr praktische Seiten. Ein Jurist prüft einen Kassenvertrag, eine Controllerin behält den Wohlfahrtsfonds im Blick, eine Projektmitarbeiterin bereitet das Diplom-Fortbildungs-Programm vor, mit dem Ärztinnen und Ärzte ihre Qualifikation aktuell halten. Die Kammer beschreibt sich selbst als professionell organisierten Dienstleistungsbetrieb für ihre Mitglieder und sucht entsprechend keine Mediziner*innen, sondern Fachkräfte wie Jurist*innen, Buchhalter*innen, Controller*innen und Mitarbeiter*innen für Projekte. Der Arbeitsplatz liegt im Herzen der Stadt. Wer hier anfängt, muss nicht alles schon mitbringen: Die Kammer qualifiziert auch Einsteiger*innen für ihre Spezialgebiete und bietet interne wie externe Weiterbildung. Zum Angebot gehören bis zu zwei Tage Homeoffice pro Woche, eine Jahreskarte der Wiener Linien sowie eine betriebliche Gesundheits- und Altersvorsorge. Eine öffentliche Aufschlüsselung der Gehälter veröffentlicht die Kammer nicht. Der gesellschaftliche Bezug der Arbeit bleibt dafür greifbar. Wird ein ärztlicher Notdienst koordiniert oder der Praxisplan gepflegt, mit dem Patientinnen und Patienten eine passende Ordination finden, profitiert am Ende die ganze Stadt.

Auf Kreuzfahrtschiffen der Aida-Flotte und auf großen Frachtern arbeiten Pumpen aus Lustenau: Sie versorgen die Schiffsmotoren mit Treibstoff und Schmieröl. Gebaut werden sie bei der KRAL GmbH, einem Familienunternehmen im Vorarlberger Rheintal, das seit 1950 Schraubenspindelpumpen und Durchflussmessgeräte fertigt. Mehr als 97 Prozent der Produkte gehen in den Export. Schraubenspindelpumpen fördern Flüssigkeiten gleichmäßig und leise, auch wenn der Gegendruck schwankt. Das macht sie überall dort gefragt, wo eine verlässliche Versorgung zählt: in der Schifffahrt, in Kraftwerken, in der Öl- und Gasindustrie, im Maschinenbau und in der Chemie. Neben den Pumpen entwickelt KRAL Durchflussmesstechnik und plant komplette Anlagen von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme. Zu den Kunden gehören regionale Betriebe ebenso wie internationale Industriekonzerne. Rund 230 Menschen arbeiten am Standort Lustenau. In der Fertigung stehen Zerspanungstechniker an den CNC-Maschinen und Schweißer an ihren Arbeitsplätzen, in der Entwicklung konstruieren Ingenieure die nächste Pumpengeneration, dazu kommen Aufgaben in Vertrieb, Logistik und Verwaltung. Die Produktion ist nach ISO 9001, 14001 und 45001 zertifiziert. Ausbildung hat hier Gewicht. Etwa 32 Lehrlinge lernen Berufe wie Metalltechnik mit Schwerpunkt Schweißtechnik, Zerspanungstechnik oder Betriebslogistik, und auch die bestehende Belegschaft bildet sich regelmäßig weiter. Das Unternehmen ist seit der Gründung 1950 in Familienhand und fertigt bis heute in Österreich. Aus dem einstigen Hersteller von Hauswasserpumpen ist ein Spezialist geworden, dessen Technik rund um den Globus im Einsatz ist.

BIMEXPERTS plant Gebäude, bevor sie gebaut werden. Nicht auf Papier, sondern als digitales Modell, in dem Lüftung, Heizung und Sanitär schon zusammenpassen, lange bevor auf der Baustelle der erste Bagger anrückt. „We make every building think" lautet der Leitsatz dahinter. Aus einem Ein-Mann-Betrieb ist über gut zwei Jahrzehnte eine Gruppe mit Büros in vier Ländern geworden. Angefangen hat alles im Jahr 2000, als Michael Resch das Geschäft noch allein betrieb. Über die Ingenieurfirma rtech und die 2011 gegründete BIMEXPERTS GmbH wuchs daraus ein spezialisiertes Planungsbüro für Building Information Modeling, kurz BIM. Vereinfacht gesagt: Ein Bauwerk entsteht zuerst als dreidimensionales Datenmodell, das die gesamte Gebäudetechnik enthält und sich über den ganzen Lebenszyklus weiternutzen lässt. Die Kunden sind Architekten, Planungsbüros, ausführende Betriebe und Gebäudebetreiber, oft bei großen Projekten wie Krankenhäusern. Das Aufgabenfeld ist breit. In der Modellierung entstehen die digitalen Gebäude, dahinter rechnen Ingenieurinnen und Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung Lüftungs-, Heizungs- und Sanitäranlagen durch. Andere ziehen mit dem 3D-Laserscanner durch Bestandsbauten und übersetzen sie ins Modell. Und weil Standardsoftware nicht alles abdeckt, entwickelt das Haus mit TGA CONCEPT eigene Planungswerkzeuge. So reichen die Berufe von der Vermessung über die Gebäudetechnik bis zur Softwareentwicklung. Sein Wissen gibt BIMEXPERTS auch nach außen weiter. Bei TÜV Austria bildet das Unternehmen BIM-Modellierer und BIM-Koordinatoren aus. Wer selbst schult und zertifiziert, hat eine gute Grundlage, um auch die eigene Belegschaft im Haus weiterzubilden. Die Zentrale liegt in Wien-Favoriten, dazu kommen Büros im steirischen Leoben, im bayerischen Vohenstrauß sowie in Novi Sad in Serbien und in Sofia in Bulgarien. Geführt wird die Gruppe von Michael Resch, die Standorte haben jeweils eigene Niederlassungsleiter. Wie viele Menschen genau dazugehören, gibt das Unternehmen nicht öffentlich an; auf LinkedIn nennt es eine Größe zwischen 51 und 200 Beschäftigten. Grenzüberschreitendes Arbeiten prägt den Alltag. Zum Verbund gehört inzwischen sogar eine Niederlassung in Kairo.

15 Millionen Germknödel, 8 Millionen Portionen Kaiserschmarrn und 800 Kilometer Strudel. Das war 2025 allein die Jahresproduktion von WEINBERGMAIER, einer von neun Divisionen der VIVATIS Holding AG. Der Linzer Konzern zählt zu den größten rein österreichischen Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelbranche: 4.116 Menschen arbeiten in der Gruppe, der Umsatz lag 2025 bei 1,43 Milliarden Euro. Das Geschäft beginnt beim Rohstoff und endet auf dem Teller. Über 100 Millionen Kilogramm Rohstoffe verarbeiten die Betriebe jedes Jahr, vor allem Fleisch, Obst und Milch, überwiegend von heimischen Landwirtinnen und Landwirten. Bekannt ist VIVATIS über seine Marken: Maresi steht in vielen österreichischen Küchenschränken, Inzersdorfer im Supermarktregal. Rund 105 Eigen- und Partnermarken führt die Gruppe insgesamt. Weniger sichtbar, aber mindestens ebenso groß ist das Geschäft mit der Gemeinschaftsverpflegung. Die Division GOURMET kocht für Kindergärten, Schulen, Betriebsrestaurants und Spitäler und betreibt daneben eigene Gastronomiebetriebe in Wien. KARNERTA beliefert mehr als 3.000 Gastronomie- und Hotelbetriebe. DAILY bewegte 2025 über 100.000 Tonnen Tiefkühlware durch das Land. Wer hier arbeitet, merkt das im Alltag: Das Mittagessen im Klassenzimmer und der Kaffeeobers am Frühstückstisch kommen aus demselben Konzern. Unter dem Dach der Holding mit Sitz in Linz stehen 25 Konzerngesellschaften. Produziert wird an Standorten von Oberösterreich über Niederösterreich und Wien bis Kärnten, dazu kommen Niederlassungen in Deutschland, Tschechien und Rumänien. Gut 20 Prozent des Umsatzes stammen inzwischen aus dem Ausland, der Vorstand nennt 30 Prozent als Ziel. Für Beschäftigte heißt das: ein Arbeitsplatz in der Region, aber mit Anschluss an ein Geschäft, das über Österreich hinausreicht. Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend breit. In den Werken arbeiten Lebensmitteltechnikerinnen, Köche und Mechatroniker an Anlagen und Rezepturen, in der Holding und den Servicebereichen sitzen Leute aus Einkauf, Controlling, IT, Recht und Vertrieb. Ausgeschrieben werden Stellen unter anderem in Linz, Wien, Graz, Salzburg und St. Pölten, von der Teamleitung in der Produktion bis zum strategischen Einkauf. Wer eine Lehre beginnt, kann das in sechs Lehrberufen tun, von der Konditorin über die Betriebslogistik bis zur Mechatronik, und nimmt an der konzernübergreifenden VIVATIS Lehrlings-Academy mit Berufswettbewerben und Lieferantenexkursionen teil. Wie viele Lehrlinge die Gruppe insgesamt ausbildet, veröffentlicht VIVATIS nicht. Die wirtschaftliche Basis ist solide und belegt: Die Eigenkapitalquote lag 2025 bei über 42 Prozent, mehr als 40 Millionen Euro flossen im selben Jahr in Technologie, Standorte, Innovationen und in die Aus- und Weiterbildung der Belegschaft. Eigentümerseitig steht die Gruppe im Umfeld der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Geführt wird die 1994 ins Firmenbuch eingetragene Aktiengesellschaft von einem dreiköpfigen Vorstand unter Gerald Hackl.

Wels ist nach Linz die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, und als Statutarstadt erledigt sie die Aufgaben der Bezirksverwaltung selbst. Diese Arbeit leistet der Magistrat. Rund 1.400 Beschäftigte kümmern sich um die Anliegen von etwa 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Vom Reisepass über den Kindergartenplatz bis zur Pflege im Seniorenheim läuft vieles davon hier zusammen. Über 80 verschiedene Berufsbilder sind im Magistrat vertreten. In der Stadtgärtnerei pflegen Gärtnerinnen und Gärtner die Grünflächen, in der IT halten Systemtechniker die Fachverfahren am Laufen, und in den Kinderbildungseinrichtungen betreuen Pädagoginnen die Jüngsten. Dazwischen liegt fast alles, was eine Stadt zum Funktionieren braucht: Bauverwaltung, Finanzen, Sozialarbeit sowie Feuerwehr und Katastrophenschutz. Organisiert ist das in sieben Abteilungen mit ihren Dienststellen, von der Bezirksverwaltung bis zur Baudirektion. Der öffentliche Dienst bringt mit, was die Privatwirtschaft seltener garantiert: ein sicheres Beschäftigungsverhältnis und eine geregelte Bezahlung nach festem Schema. Die Stadt bildet auch selbst aus. Lehrlinge starten unter anderem in der Applikationsentwicklung, im Gartenbau oder in der Verwaltung; daneben gibt es Praktika, Erasmus+-Plätze und das Freiwillige Soziale Jahr. An der Spitze der Verwaltung steht Magistratsdirektor Peter Franzmayr, der den inneren Dienst unter Aufsicht von Bürgermeister Andreas Rabl leitet. Wer hier arbeitet, tut das für die eigene Stadt. Offene Stellen und Lehrberufe laufen über die Jobbörse auf wels.gv.at.