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Seibersdorf Labor GmbH - image
Wissenschaft, Forschung

Südlich von Wien, auf dem Technologiecampus Seibersdorf, dreht sich vieles um Messungen, auf die andere bauen müssen. Wie hoch ist die Strahlendosis, der medizinisches Personal ausgesetzt ist? Übersteht die Elektronik eines Satelliten die kosmische Strahlung? Solche Fragen klärt die Seibersdorf Labor GmbH mit rund 194 Beschäftigten. Das Unternehmen gehört dem AIT Austrian Institute of Technology, der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung Österreichs, und arbeitet seit über vier Jahrzehnten am selben Standort. Die Tätigkeiten liegen weit auseinander. In der chemischen Analytik betreibt das Haus das einzige von der WADA akkreditierte Dopingkontrolllabor Österreichs, eines von weltweit rund 35. Ein anderer Bereich stellt Radiopharmaka für die Nuklearmedizin her. Wieder andere Teams prüfen die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten, testen Bauteile für Raumfahrt und Verteidigung oder rechnen den Strahlenschutz für Kliniken und Kraftwerke durch. Privatkunden gibt es hier kaum. Ein Pharmaunternehmen braucht die Freigabe einer Charge, ein Hersteller von Bahntechnik will seine Bordelektronik auf Störfestigkeit geprüft wissen, dazu kommen Behörden und Spitäler. Eine Aufgabe reicht bis in die internationale Sicherheitspolitik: Das Radionuklidlabor in Seibersdorf war weltweit das erste, das die Organisation des Kernwaffenteststopp-Vertrags 2001 für ihr Überwachungsnetz zugelassen hat. Taucht irgendwo eine verdächtige radioaktive Spur in der Luft auf, lässt sich hier feststellen, ob sie von einer Atomexplosion stammt. Dass solche Arbeit nach strengen Normen läuft, liegt in der Natur der Sache. Akkreditierung nach ISO/IEC 17025, der Status als GLP-Prüfeinrichtung und die GMP-Zulassung für die Pharmaproduktion bilden die Grundlage. Den Kern der Belegschaft stellen naturwissenschaftliche und technische Berufe. Chemikerinnen und Physiker stehen an den Messgeräten, Labortechniker bereiten Proben auf, Ingenieurinnen bauen Prüfaufbauten. Den Nachwuchs bildet das Haus zum Teil selbst aus. Wer hier arbeitet, teilt die Zeit über Gleitzeit ein und verbringt einen Teil davon zu Hause; dazu kommen eine betriebliche Zusatzkrankenversicherung und eine Pensionsvorsorge. Und die eigene Seibersdorf Academy schult Fachkräfte aus Medizin, Technik und Industrie seit über fünf Jahrzehnten im Strahlenschutz.

Seibersdorf
Schlumberger GmbH - image
Nahrungs-, Genussmittel

Seit 1842 entsteht bei Schlumberger Sekt in Flaschengärung, nach derselben méthode traditionnelle wie in der Champagne. Robert Schlumberger von Goldeck brachte das Verfahren als Erster nach Österreich, wenige Jahrzehnte später belieferte das Haus die Höfe Europas. Heute steuert die Schlumberger GmbH von Wien-Döbling aus eine Getränkegruppe mit rund 150 Beschäftigten an vier Standorten. Das Haus produziert und vermarktet Sekt, Spirituosen und Wein. Neben Schlumberger und Hochriegl gehört der Mozart Chocolate Liqueur dazu, der in der eigenen Distillerie in Salzburg entsteht. Dazu kommt ein zweites Standbein: Die Gruppe vertreibt in Österreich rund 90 weitere Marken und Weingüter. Wer hier in den Vertrieb einsteigt, betreut also selten nur ein Produkt. Im Juni 2026 wuchs dieses Portfolio deutlich, als Schlumberger Marken wie Osborne, Molinari und Finlandia Vodka übernahm und dafür die Vertriebstochter Next Spirit Brand GmbH gründete. Der sichtbarste Schritt der letzten Jahre steht im Burgenland. Ende Oktober 2025 eröffnete Schlumberger in Müllendorf eine neue Sektproduktion, die die Belegschaft selbst „House of Sparkling“ taufte. Auf zwölf Hektar reifen dort über drei Millionen Flaschen Rohsekt. Eine Photovoltaikanlage mit 500 kWp deckt einen Großteil des Energiebedarfs, das zusammengelegte Lager erspart rund 1.000 Lkw-Fahrten pro Jahr, und investiert wurde ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag. Rund 30 Menschen arbeiten dort. Wien-Heiligenstadt und Bad Vöslau bleiben bestehen. In Bad Vöslau, wo der Gründer seine ersten Reben setzte, gehören bis heute rund zehn Hektar Weingarten zum Betrieb. Entsprechend weit liegen die Berufsbilder auseinander. In der Kellerei stehen Facharbeiterinnen und Facharbeiter an Tirage und Abfüllung, während Chef-Önologin Aurore Jeudy über den Stil der Sekte entscheidet; in Wien sitzen Vertrieb, Marketing und Verwaltung. Was das Unternehmen seinen Beschäftigten bietet, benennt es auf der Karriereseite konkret. In der Produktion gilt die Vier-Tage-Woche von Montag bis Donnerstag. Je nach Position sind bis zu zwei Homeoffice-Tage pro Woche möglich, auf das gesamte Sortiment gibt es 30 bis 50 Prozent Rabatt, und zur Lese fährt die Belegschaft gemeinsam in den Weingarten. Auf Kununu trägt Schlumberger im dritten Jahr in Folge das Siegel Top Company. Wie sich die rund 150 Beschäftigten auf die vier Standorte verteilen, weist das Unternehmen allerdings nicht im Detail aus. Hinter dem Haus steht seit Dezember 2014 die Schweizer Sastre Holding um den Unternehmer Frederik Paulsen, damit gehört Schlumberger zum internationalen Netz von Marussia Beverages. Geführt wird die Schlumberger GmbH seit 1. Oktober 2025 von Florian Czink. Im Markttest des Market Instituts, für den im Jänner 2025 1.000 Personen ab 16 Jahren befragt wurden, lag Schlumberger zum sechsten Mal in Folge auf Platz eins der Sektmarken. Drei von vier Österreicherinnen und Österreichern kennen die Marke.

Wien
CONTAINEX Container-Handelsgesellschaft m.b.H. - image
Handel

Ein Unternehmen der WALTER GROUP über 30 Jahre Erfahrung im Containerhandel Über 150 Auslieferungsdepots in ganz Europa Vorläufiger Geschäftsjahresumsatz 2014/15 € 212 Mio. 266 Mitarbeiter Kunden in ganz Europa werden mit Büro-, Mannschafts- und Sanitärcontainer, Lager-, Verpackungs- und Seecontainer beliefert Modernes Containerterminal in Wien/Wiener Neudorf Container-Depot und Reparaturbetrieb Erstklassige Bonitätsbewertung durch internationale Wirtschaftsauskunfteien: D&B (Nr. 30-042-9354): 5A1 Creditreform (Nr. 911.0056346): Bonitätsindex 153 KSV1870 (Nr. 37207): Rating 175 Unternehmensgrundsätze Ausschließliche Finanzierung aus dem erwirtschafteten Cash-Flow Keine Bankkredite oder andere Fremdfinanzierung Kooperativer Führungsstil mit größtmöglicher Eigenverantwortung der Mitarbeiter Dezentrale Profit-Center-Organisation Förderung eines familiären Teamgeistes im Unternehmen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit ist oberstes Unternehmensziel Ständige innovative Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung Marktführerschaft durch Konzentration auf das Core Business : Wir schaffen "Raum sofort" für Handel, Gewerbe, Industrie und den kommunalen Bereich.

Wiener Neudorf
Otti & Partner - image
Personaldienstleistung

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

Magistrat der Stadt Wels - image
Öffentlicher Dienst, Verbände

Wels ist nach Linz die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs, und als Statutarstadt erledigt sie die Aufgaben der Bezirksverwaltung selbst. Diese Arbeit leistet der Magistrat. Rund 1.400 Beschäftigte kümmern sich um die Anliegen von etwa 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Vom Reisepass über den Kindergartenplatz bis zur Pflege im Seniorenheim läuft vieles davon hier zusammen. Über 80 verschiedene Berufsbilder sind im Magistrat vertreten. In der Stadtgärtnerei pflegen Gärtnerinnen und Gärtner die Grünflächen, in der IT halten Systemtechniker die Fachverfahren am Laufen, und in den Kinderbildungseinrichtungen betreuen Pädagoginnen die Jüngsten. Dazwischen liegt fast alles, was eine Stadt zum Funktionieren braucht: Bauverwaltung, Finanzen, Sozialarbeit sowie Feuerwehr und Katastrophenschutz. Organisiert ist das in sieben Abteilungen mit ihren Dienststellen, von der Bezirksverwaltung bis zur Baudirektion. Der öffentliche Dienst bringt mit, was die Privatwirtschaft seltener garantiert: ein sicheres Beschäftigungsverhältnis und eine geregelte Bezahlung nach festem Schema. Die Stadt bildet auch selbst aus. Lehrlinge starten unter anderem in der Applikationsentwicklung, im Gartenbau oder in der Verwaltung; daneben gibt es Praktika, Erasmus+-Plätze und das Freiwillige Soziale Jahr. An der Spitze der Verwaltung steht Magistratsdirektor Peter Franzmayr, der den inneren Dienst unter Aufsicht von Bürgermeister Andreas Rabl leitet. Wer hier arbeitet, tut das für die eigene Stadt. Offene Stellen und Lehrberufe laufen über die Jobbörse auf wels.gv.at.

Wels
Universität Wien - image
Bildungswesen

Die Universität Wien ist eine der ältesten und größten Universitäten Europas und stellt mit rund 9.600 MitarbeiterInnen einen erheblichen Innovationsfaktor für den Wiener Raum dar. Knapp 90.000 nationale und internationale Studierende regen den intellektuellen Austausch in der Universitätsstadt Wien zusätzlich an. Das Postgraduate Center ist das Kompetenzzentrum für professionelle Weiterbildung an der Universität Wien und bietet über 60 Masterprogramme, Universitätslehrgänge und Zertifikatskurse in den Bereichen „Bildung und Soziales“, „Gesundheit und Naturwissenschaften“, „Internationales und Wirtschaft“, „Kommunikation und Medien“ sowie „Recht“ an. Ergänzt wird das Portfolio durch Corporate Programs sowie interdisziplinäre Veranstaltungsreihen und Projekte zur Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Universität Wien garantiert wissenschaftliche Qualität nach internationalen Standards. Starke Praxisorientierung und interdisziplinäre Ausrichtung sind weitere wesentliche Qualitätskriterien. Das Postgraduate Center engagiert sich zudem aktiv im österreichischen und internationalen Diskurs zu Lifelong Learning. Aktuell bietet das Postgraduate Center neun Weiterbildungen im Bereich „Recht“ an. Das Portfolio wird laufend ausgebaut und weiter entwickelt. Alle Details finden Sie auf der Website: www.postgraduatecenter.at Bewerben: Die Weiterbildungsprogramme der Universität Wien finden regelmäßig statt. Alle juristischen Angebote können auch berufsbegleitend absolviert werden, die meisten schließen mit dem akademischen Grad „LL.M.“ ab. Interessierte können sich laufend bewerben. Alle Details zum jeweiligen Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website www.postgraduatecenter.at Kontakt: Das Team des Service Center des Postgraduate Center ist für Sie persönlich und telefonisch zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag: 10.00 bis 14.00 Uhr Dienstag: 14.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch: 10.00 bis 14.00 Uhr Donnerstag: 14.00 bis 18.00 Uhr Für persönliche Termine außerhalb dieser Zeiten können Sie sich gerne mit einem Terminwunsch an uns wenden. Allgemeine Anfragen nehmen wir unter info@postgraduatecenter.at entgegen! Website: www.postgraduatecenter.at

Wien
Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH - image
Bildungswesen

Unsere Hochschule mit den sechs Departments Medien und Wirtschaft, Medien und Digitale Technologien, Informatik und Security, Bahntechnologie und Mobilität, Gesundheit, Soziales verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Lehre und bildet mit zahlreichen KooperationspartnerInnen aus dem öffentlichen Leben, der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ein aktives Netzwerk. Unsere Studierenden erhalten innovatives und praxisgeleitetes Wissen und sind durch interdisziplinäre Projekt-Zusammenarbeit im Studium umfassend für ihr künftiges Berufsleben vorbereitet. Die Fachhochschule St. Pölten ist modern und kreativ. Unser Lehr- und Forschungsportfolio erweitern wir laufend. Der im Vorjahr erfolgreich gestartete interdisziplinäre Studiengang „Digital Healthcare“ bildet Studierende an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik für die Anforderungen des künftigen Arbeitsmarktes aus. Mit Herbst 2015 reihen sich zwei weitere neue Studiengänge in das bestehende Angebot: „Gesundheits- und Krankenpflege“ bildet AbsolventInnen für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege aus. Der erstmals in Ostösterreich angebotene duale Studiengang „Smart Engineering of Production Technologies and Processes“ ist die Antwort auf strukturelle und organisatorische Veränderungen - in der Industrie 4.0. Das Weiterbildungsangebot hat sich ebenfalls um neue Masterlehrgänge erweitert und zusätzlich werden im Department Soziales auch Kurzseminare angeboten. 105 ausgewählte Partnerhochschulen kooperieren mit uns. An der FH St. Pölten sind Auslandsaufenthalte unserer Studierenden–unterstützt durch das International Office–explizit erwünscht. In Österreich bisher noch einzigartig ist die Ausbildung durch unsere Campus Medien, die Studierenden aller Studiengänge offen stehen. Zur besseren Vereinbarkeit von Studium, Beruf & Familie wird ein Großteil der Bachelor und Master Studiengänge sowie das gesamte Angebot der Weiterbildungslehrgänge berufsbegleitend bzw. berufsfreundlich organisiert. Unsere Fachhochschule ist zentral in der Landehauptstadt St. Pölten gelegen und verfügt über eine hervorragende Verkehrsanbindung. Das umfassende Studienangebot, die moderne Infrastruktur sowie Wohn-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten werden von unseren Studierenden gleichermaßen geschätzt.

St. Pölten
Veterinärmedizinische Universität Wien - image
Bildungswesen

Neun von zehn Tierärztinnen und Tierärzten, die in Österreich praktizieren, haben an der Veterinärmedizinischen Universität Wien studiert. Gegründet hat sie 1765 Maria Theresia. Damit ist sie die älteste Einrichtung ihrer Art im deutschsprachigen Raum und bis heute die einzige veterinärmedizinische Universität Österreichs. Auf dem Campus im Norden Wiens arbeiten rund 1.470 Menschen. Drei Aufgaben laufen hier zusammen: ausbilden, forschen und Tiere behandeln. Ende 2024 waren rund 2.575 Studierende eingeschrieben, die große Mehrheit davon Frauen. Wer an der Vetmeduni arbeitet, sitzt selten nur am Schreibtisch. In fünf Universitätskliniken kommen jedes Jahr über 30.000 Patientenkontakte zusammen, vom Hund über das Pferd bis zu Rindern, Geflügel und Fischen. An diesen Kliniken stehen Tierärztinnen und Tierärzte neben Tierpflegern und veterinärmedizinisch-technischem Personal. Der zweite große Bereich ist die Forschung. Rund 800 wissenschaftliche Beschäftigte verteilen sich auf vier Departments, die von den biologischen Wissenschaften und der Pathobiologie über interdisziplinäre Lebenswissenschaften bis zur Nutztierhaltung und der Transformation des Ernährungssystems reichen. Dahinter steht ein eigener Apparat aus Verwaltung, Labortechnik und Betrieb, der die Universität am Laufen hält. Die Berufsbilder sind also breiter, als der Name vermuten lässt: vom klinischen Fachpersonal über Forschende bis zu Verwaltung und IT. Der Campus an der Adresse Veterinärplatz 1 ist ein kleines Stadtviertel für sich, 47 Gebäude auf etwa 15 Hektar, bezogen 1996. Als öffentliche Universität nach dem Universitätsgesetz wird die Vetmeduni über den Bund finanziert. Eine Hochschule, die es seit 1765 ohne Unterbrechung gibt, bietet ihren Beschäftigten ein verlässliches Umfeld. Geführt wird sie seit April 2025 von Rektor Matthias Gauly.

TGW Logistics GmbH - image
Maschinenbau, Anlagenbau

Hinter vielen automatisierten Lagern großer Handelsketten steckt Technik aus Oberösterreich. TGW Logistics plant und baut Anlagen, in denen Waren vollautomatisch eingelagert, zusammengestellt und versandfertig gemacht werden. Rund 4.645 Menschen arbeiten dafür weltweit. Mechanik, Roboter und Steuerungssoftware entstehen dabei zum großen Teil im eigenen Haus. Gegründet wurde TGW 1969 in Wels, heute sitzt die Firma im benachbarten Marchtrenk. Aus einem regionalen Betrieb ist ein Konzern mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien geworden. Im Kern geht es um Intralogistik. Bestellt ein Modehändler oder ein Lebensmittelkonzern ein neues Verteilzentrum, liefert TGW die Förderanlagen, die Shuttles und die Software gleich mit dazu. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der Umsatz bei rund 1,07 Milliarden Euro. Der Auftragseingang stieg um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden und damit auf den höchsten Wert der Firmengeschichte. Das schafft Raum für ganz unterschiedliche Berufe. Softwareentwickler schreiben die Steuerung, Mechatroniker und Elektrotechniker bauen Regalbediengeräte zusammen, und Projektleiter begleiten eine Anlage von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Wer technisch arbeiten will, findet hier reichlich davon. 52,8 Millionen Euro flossen zuletzt in Forschung und Entwicklung, fast fünf Prozent des Umsatzes. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Seit 2004 hält die TGW Future Privatstiftung sämtliche Anteile an der Gruppe. Ein Drittel des Gewinns geht an die Stiftung, die davon einen Teil in gemeinnützige Projekte steckt; der größere Teil bleibt im Unternehmen und wird investiert. Verkauft oder zerschlagen werden kann die Firma damit nicht. Aktuell baut TGW sein Headquarter in Marchtrenk weiter aus und steckt dafür noch einmal rund 50 Millionen Euro hinein.

Marchtrenk
Magistrat der Stadt Wien - image
Öffentlicher Dienst, Verbände

Rund 69.000 Menschen sorgen dafür, dass Wien läuft. Sie betreuen Kinder in den städtischen Kindergärten, rücken mit der Berufsrettung aus, prüfen Bauanträge und halten Kanäle, Straßen und Wasserleitungen in Betrieb. Zusammen bilden sie den Magistrat der Stadt Wien, die Verwaltung der Bundeshauptstadt und größte Arbeitgeberin der Stadt. Etwa die Hälfte davon arbeitet im Wiener Gesundheitsverbund, der Rest verteilt sich auf die Magistratsabteilungen und die Bezirksämter. Der Magistrat besorgt die Geschäfte der Gemeinde und des Landes Wien und ist seit 1920 zugleich Amt der Wiener Landesregierung. Das Aufgabenfeld ist entsprechend breit. Er erledigt behördliche Verfahren von der Baupolizei bis zum Gewerberecht, betreibt aber auch die Daseinsvorsorge: Wasserversorgung, Kanal, Abfallwirtschaft, Kinderbetreuung und Gesundheitsdienste. Organisiert ist die Verwaltung in mehreren Geschäftsgruppen mit spezialisierten Magistratsabteilungen; für die 23 Gemeindebezirke sind 16 magistratische Bezirksämter zuständig. Vorstand des Magistrats ist Bürgermeister Michael Ludwig, den inneren Dienst leitet Magistratsdirektor Dietmar Griebler. Sitz ist das Wiener Rathaus. Weil die Stadt so viele Bereiche abdeckt, reicht das Berufsspektrum weit. In einer Magistratsabteilung entwickeln IT-Fachleute die digitalen Dienste der Stadt, in den Kindergärten stehen Elementarpädagoginnen und -pädagogen in der Gruppe, und im Gesundheitsverbund versorgen Ärztinnen und Pflegekräfte die Patientinnen und Patienten. Dazwischen liegt fast alles, was eine Millionenstadt braucht, von der Straßenreinigung über die Stadtplanung bis zur Finanzverwaltung. Wer hier anfängt, muss die Branche nicht wechseln, um etwas anderes zu tun. Als öffentliche Arbeitgeberin bietet die Stadt sichere Beschäftigung und geregelte Strukturen. Sie legt Wert auf flexible Arbeitsmodelle, Chancengleichheit und ein betriebliches Gesundheitsmanagement, und sie investiert stark in Aus- und Weiterbildung. Bei der Lehrlingsausbildung zählt sie zu den größten Betrieben Österreichs und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet; ausgebildet wird in zahlreichen Lehrberufen, von der Verwaltung über technische Berufe bis zur Pflege. Wie viele Beschäftigte genau auf den Kern-Magistrat und wie viele auf den Gesundheitsverbund entfallen, weist die Stadt in ihren Statistiken nicht durchgehend einheitlich aus. Offene Stellen und Lehrstellen schreibt die Stadt laufend auf ihrem eigenen Jobportal jobs.wien.gv.at aus.

Wien
Wienerberger AG - image
Bau, Immobilien, Haustechnik

Über uns Die Wienerberger AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen mit Hauptsitz in Wien. Wir sind der einzige multinationale Produzent von Ziegeln für Wand, Fassade und Dach, von Rohrsystemen aus Kunststoff und Steinzeug sowie von Flächenbefestigungen aus Beton und Ton. Im Ziegelbereich sind wir Weltmarktführer und auch in unseren übrigen Geschäftsfeldern nehmen wir führende Marktpositionen ein. 1819 gegründet, blicken wir auf eine fast 200-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Als weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen sind wir laufend auf der Suche nach Experten mit Know-how in vielfältigen Aufgabengebieten. Wir suchen Engineering Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit keramischem Vorwissen bzw. Erfahrung in Kunststofftechnik, sowie SAP Inhouse Consultants mit sehr guten ABAP und Prozess Kenntnissen. Gesuchte Qualifikationen Wir sind auf der Suche nach kooperativen und zielorientierten Persönlichkeiten, die interkulturelle Kompetenz vorweisen, an neue Aufgaben offen herangehen und bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Neben einer fundierten abgeschlossenen fachlichen Ausbildung erwarten wir von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Projektmanagementerfahrung Hands-on Mentalität Hohe Service- und Kundenorientierung Offenheit für Feedback Ausgezeichnete Englischkenntnisse sind für internationale Karrieren Voraussetzung, weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil. Gesuchte Studiengänge Verfahrenstechnik Maschinenbau Werkstoffwissenschaften Wirtschaftsinformatik Informatik Betriebswirtschaftliche Studien

FREY WILLE GmbH & Co. KG - image
Konsumgüter, Markenartikel

Bis zu 100 einzelne Handgriffe stecken nach Angaben des Unternehmens in einem einzigen Schmuckstück von FREY WILLE. Entstanden ist es dort, wo die Firma 1951 angefangen hat: in der Gumpendorfer Straße in Wien. Zentrale und Produktion sitzen bis heute an dieser Adresse, verkauft wird der Schmuck in eigenen Boutiquen auf mehreren Kontinenten. Feueremail ist im Kern Glas, das bei großer Hitze auf Metall eingebrannt wird. FREY WILLE verbindet diese alte Technik mit 24-karätigem Gold, und die Muster entstehen von Hand. Die Motive stammen aus der Kunstgeschichte. Eine Kollektion ist Gustav Klimt gewidmet, eine andere Claude Monet. Gegründet hat das Haus die Wiener Künstlerin Michaela Frey, damals als kleine Emailmanufaktur. Nach ihrem Tod übernahm Friedrich Wille und baute das Geschäft international aus; ab 1980 prägte die Designerin Simone Grünberger-Wille jenen Stil, für den die Marke heute steht. Aus der Werkstatt wurde ein Unternehmen, dessen Boutiquen in Europa, im arabischen Raum, in China und in Nordamerika stehen. Wie viele es genau sind und wie viele Menschen für die Firma arbeiten, geben die öffentlichen Quellen unterschiedlich an; die Angaben zur Belegschaft bewegen sich zwischen rund 350 und 550. Sich selbst beschreibt FREY WILLE als Team aus Künstlern, Goldschmieden und Schmuck-Emailleuren. Diese Berufe arbeiten in Wien am selben Standort, an dem auch entworfen wird. Dazu kommt, was eine international vertretene Marke sonst noch braucht. In den Boutiquen beraten Verkäuferinnen und Verkäufer, in der Wiener Zentrale schreibt das Unternehmen Stellen in Controlling und Rechnungswesen ebenso aus wie in E-Commerce und Marketing. Weiterbildung und Bildungskarenz führt FREY WILLE im eigenen Arbeitgeberprofil auf karriere.at an. Rechtlich firmiert der Betrieb als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien. Die Uhren kommen aus der Schweiz, die Seidentücher werden in Italien gefertigt. Das Email brennt FREY WILLE in Wien.

Wien
NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum - image
Öffentlicher Dienst, Verbände

Seit März 2025 stellt NEOS erstmals Ministerinnen und Minister in einer österreichischen Bundesregierung. Das Außen- und das Bildungsressort werden von Politikerinnen und Politikern der Partei geführt. Dabei ist NEOS noch jung: gegründet 2012, saß die Partei ein Jahr später bereits im Nationalrat. Wer hier arbeitet, ist nah dran am politischen Geschehen. NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum versteht sich als liberale Kraft der politischen Mitte. Entstanden aus einer Bürgerbewegung für Reform und mehr Transparenz, fusionierte die Partei 2014 mit dem Liberalen Forum und trägt seither dessen Namen im Titel. Im Nationalrat hält sie heute 18 der 183 Mandate, im Europäischen Parlament zwei Sitze. In Wien und in Salzburg regiert sie in Koalitionen mit. Als Arbeitgeber ist NEOS mehr als die Gesichter aus dem Fernsehen. Hinter ihnen steht ein Apparat aus mehreren Organisationen. Der Parlamentsklub in Wien beschäftigt Referentinnen und Referenten, die Gesetzesvorlagen prüfen, parlamentarische Anfragen vorbereiten und etwa Untersuchungsausschüsse fachlich begleiten. Das NEOS Lab, die parteinahe politische Akademie, arbeitet mit einem kleinen Team an Bildungsprogrammen und politischen Konzepten. Dazu kommen die Bundesgeschäftsstelle am Wiener Heumarkt, Landesorganisationen in mehreren Bundesländern und ein Büro auf europäischer Ebene. Entsprechend unterschiedlich sind die Menschen, die hier arbeiten. In der Kommunikation formulieren Pressesprecherinnen Botschaften, im Lab wertet jemand Studien aus, in einer Landesorganisation plant ein Team den nächsten Wahlkampf. Dazu Organisation, Recht, Verwaltung und Fundraising im Hintergrund. Rund 4.000 Menschen sind Mitglied der Partei (Stand 2025), viele davon ehrenamtlich aktiv; wie viele Personen NEOS insgesamt anstellt, weist die Partei öffentlich nicht aus. Der Reiz der Arbeit liegt für viele im Inhalt. Wer sich für liberale Politik, für Bildung oder für einen offenen Umgang mit Europa interessiert, verhandelt diese Themen hier nicht abstrakt, sondern im Arbeitsalltag. Wie ernst es der Partei mit Beteiligung ist, zeigt ein Detail: Bei der Reihung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten lässt NEOS in einem dreistufigen Vorwahlverfahren auch Nichtmitglieder mitbestimmen. Kein anderer Klub im Nationalrat macht das. Die Bundesgeschäftsstelle sitzt am Heumarkt in Wien, wenige Gehminuten vom Parlament entfernt.

Wien
XARION Laser Acoustics GmbH - image
Elektronik, Automatisation

Man kann Schall hören – oder ihn mit einem Laserstrahl sichtbar machen. Genau das tut XARION Laser Acoustics. Das Wiener Unternehmen hat das erste membranfreie optische Mikrofon entwickelt: ein Sensor, der Ton nicht über eine schwingende Membran misst, sondern darüber, wie Schall die Geschwindigkeit von Licht verändert. Aus dieser Physik ist ein Geschäft geworden, das heute Industrieanlagen prüft. Gegründet wurde XARION 2012 als Ausgründung rund um die Photonik-Forschung der TU Wien; Firmensitz ist die Ghegastraße 3 im dritten Wiener Bezirk. Heute liegt der Schwerpunkt auf berührungsloser Ultraschallprüfung. Klassische Ultraschalltests brauchen ein Koppelmittel wie Wasser oder Gel zwischen Sensor und Bauteil. XARIONs laserbasierte Sensoren kommen ohne aus und lassen sich direkt in Fertigungslinien einbauen. Geprüft werden damit zum Beispiel Batteriezellen, Klebeverbindungen, Verbundwerkstoffe und Mikroelektronik – Stellen, an denen ein unentdeckter Fehler teuer oder gefährlich wird. Die Technik hat früh Anerkennung gefunden. 2016 erhielt das Sensorprinzip den Berthold-Leibinger-Innovationspreis, eine der angesehensten Auszeichnungen der Laserphysik. Dem wissenschaftlichen Beirat steht der Physik-Nobelpreisträger Theodor W. Hänsch vor. Zu den Investoren zählen Trumpf Venture und die US-Technologieförderung In-Q-Tel. Wer hier arbeitet, sitzt an einem kleinen Standort mit einem Team von wenigen Dutzend Menschen; LinkedIn führt die Firma in der Größenordnung 11 bis 50 Beschäftigte (abgerufen Juli 2026). Physikerinnen, Ingenieure und Softwareentwickler arbeiten eng zusammen, dazu kommen Aufgaben in Vertrieb und Marketing. Geführt wird das Unternehmen von Gründer Balthasar Fischer, der in Wien in Laserphysik promoviert hat und daneben einen Tonmeister-Abschluss besitzt. Es ist ein technisch tiefes, forschungsnahes Umfeld – eine österreichische Entwicklung, die in automatisierten Fertigungen weltweit zum Einsatz kommt.

Wien
pewag International GmbH - image
Industrie, Produktion

Bei pewag International GmbH wird seit über fünf Jahrhunderten geschmiedet. Was 1479 als Schmiedewerk im kärntnerischen Brückl erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist heute einer der ältesten und international bekanntesten Kettenhersteller der Welt. Wer hier anfängt, steht in einer der längsten Industrietraditionen Österreichs. Die Produkte von pewag halten Lasten, sichern Fahrzeuge und schützen schwere Maschinen. In der Anschlagtechnik entstehen Ketten, Schäkel und Lasttraversen, mit denen in der Industrie tonnenschwere Bauteile gehoben werden. Bekannt ist das Unternehmen auch für seine Schneeketten, die Lastwagen, Busse und Traktoren durch den Winter bringen, und für Reifenschutzketten, die im Bergbau und im Tunnelbau die großen Radlader vor scharfem Gestein bewahren. Die Kunden kommen aus dem Bauwesen, der Forstwirtschaft und der Transportbranche. Hier wird tatsächlich produziert. In der Schmiede stehen Werkstofftechniker und Facharbeiter an den Öfen, in den Büros planen Konstrukteure und Ingenieure die nächste Kettengeneration. Dazu kommen kaufmännische Rollen im Vertrieb und in der Verwaltung. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden über die firmeneigene pewag academy weitergebildet, gearbeitet wird in Gleitzeitmodellen. Der Konzern beschäftigt rund 1.000 Menschen und ist auf mehreren Kontinenten vertreten, von Werken in Österreich und Deutschland über Standorte in den USA bis nach Brasilien und Australien. Firmensitz ist Klagenfurt, ein zweiter großer österreichischer Standort liegt in Graz. Genaue Beschäftigtenzahlen für die einzelne Gesellschaft veröffentlicht das Unternehmen nicht durchgängig. Der Name pewag selbst entstand in den 1920er-Jahren aus den Familiennamen Pengg und Walenta. Bis 2030 will das Unternehmen CO2-neutral produzieren.

Graz
Bundesministerium für Inneres - image
Öffentlicher Dienst, Verbände

Rund 32.000 Polizistinnen und Polizisten arbeiten unter dem Dach des Bundesministeriums für Inneres. 2023 sprach das Ressort vom höchsten Personalstand der Polizei in seiner Geschichte. Doch das Haus ist weit mehr als die Polizei. Wer in Österreich wählt, einen Reisepass beantragt oder Asyl sucht, hat am Ende mit einer seiner Stellen zu tun. Das Ministerium an der Wiener Herrengasse 7 ist Österreichs oberste Sicherheitsbehörde. Gerhard Karner führt es als Innenminister. Die Aufgaben reichen von der öffentlichen Sicherheit über das Staatsbürgerschaftswesen und die Durchführung von Wahlen bis zum Grenzschutz, dem Waffenrecht und dem Zivilschutz. Entsprechend breit sind die Berufe. In der Verwaltung sitzen Juristinnen an Bescheiden und Gesetzestexten, IT-Fachleute halten Funk, Netze und die Sicherheit der Daten am Laufen, im Bereich Fremdenwesen prüfen Sachbearbeiter Anträge und treffen Entscheidungen. Der sichtbarste Teil bleibt die Bundespolizei mit ihren neun Landespolizeidirektionen. Mehrere Dienststellen haben sich einen eigenen Namen gemacht. Das Bundeskriminalamt ist die zentrale Stelle der Kriminalpolizei. Das Einsatzkommando Cobra rückt bei besonders gefährlichen Lagen aus. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl entscheidet über Aufenthalt und Schutz. Die Geschichte des Ressorts beginnt 1848 mit dem k.k. Ministerium des Innern; den heutigen Namen trägt es seit 1920. Wie viele Menschen insgesamt im Ministerium arbeiten, also samt Verwaltung, weist das Haus öffentlich nicht an einer Stelle aus. Ausgebildet wird an der hauseigenen Sicherheitsakademie, die für Grund- und Fortbildung zuständig ist. 2023 kamen über 1.100 neue Polizeibedienstete dazu. Wer die Polizeiausbildung beginnt, bekommt seither unter anderem ein Klimaticket und kann den Führerschein während der Ausbildung machen. Als Arbeitgeber des Bundes steht das Ressort für sichere Anstellung und für Tätigkeiten, die selten Routine bleiben. Bewerbungen laufen über eigene Karriereportale für die Polizei und für die Sicherheitsverwaltung.

Wien
AIT Austrian Institute of Technology GmbH - image
Wissenschaft, Forschung

Das AIT Austrian Institute of Technolo­gy ist Österreichs größte angewandte Forschungseinrichtung und spielt bei vielen Infrastruktur-Themen weltweit in der ersten Liga. Das macht uns zum leistungsstarken Entwicklungspartner der Industrie und zum Top-Arbeitgeber in der internationalen Wissenschaftss­zene. Was tun wir? Unsere rund 1.300 MitarbeiterInnen arbeiten an Forschungsprojekten mit Schwerpunkt Dekarbonisierung und Digitalisierung. Wir arbeiten beispiels­weise an Lösungen, Methoden und Tools (meist Prototypen) für nachhal­tige Energiesysteme, altersgerechtes selbstbestimmtes Leben, innovativen Umgang mit biologischen Ressourcen, höchste Sicherheit in Datennetzen, um­weltschonende Technologien für Elek­tromobilität, Mobilitätskonzepte der Zukunft und etwa für die Planung von lebenswerten & smarten Städten. Wen suchen wir? Um innovative, „out-of-the-box“-Lösun­gen erarbeiten zu können, suchen wir nach kreativen Köpfen aus den unter­schiedlichsten Studienrichtungen und KollegInnen, denen es wichtig ist, sich laufend mit komplett neuen Problem­stellungen auseinandersetzen zu kön­nen. Wie arbeiten wir? Unsere Arbeit ist sehr abwechslungs­reich, weil projektbasiert. Unsere inter­nationalen, äußerst interdisziplinären Teams arbeiten an spannenden, ge­sellschaftlich wertvollen Fragestellun­gen. Unser Unternehmen bieten neben zahlreichen Benefits vor allem flexible, selbstbestimmte Arbeitsbedingungen, individuelle Weiterbildungsmöglichkei­ten und ein transparentes Karrieremo­dell. Warum arbeiten wir beim AIT? Weil wir hier an Themen arbeiten kön­nen, die für uns alle relevant sind. Mit unseren Lösungen verbessern wir un­mittelbar die Lebensqualität der Men­schen rund um uns herum und verhel­fen ihnen zu einer höheren Lebensqua­lität. Wir sind stolz darauf, gemeinsam etwas bewegen zu können – TOMOR­ROW TODAY – WITH YOU?

Wien
KASTNER ZT-GmbH - image
Bau, Immobilien, Haustechnik

Der Aussichtsturm am Pyramidenkogel, Bahnhöfe der neuen Koralmbahn, das Landeskrankenhaus Wolfsberg: Bei etlichen bekannten Bauten in Kärnten war ein Klagenfurter Ingenieurbüro an der Planung beteiligt. KASTNER ZT-GmbH rechnet Tragwerke durch, prüft Brandschutz und begleitet Bauprojekte von der ersten Statik bis zur Fertigstellung. Das Büro arbeitet seit 1993. Ein Ziviltechnikerbüro ist in Österreich mehr als ein Planungsbüro. Ziviltechniker sind staatlich befugt und öffentlich bestellt, ihre Unterschrift hat behördliche Beweiskraft. KASTNER ist als Zivilingenieur für Bauwesen befugt und Mitglied der Ziviltechnikerkammer für Steiermark und Kärnten. Die Arbeit reicht vom Hochbau über die Tragwerksplanung bis zu Bauphysik, Brandschutz und Projektmanagement. Konkret heißt das: Konstrukteure weisen nach, ob ein Dach die Schneelast trägt, Bauphysiker planen Schall- und Wärmeschutz, Projektleiter halten Termine und Budget zusammen. Gegründet wurde das Büro 1993 von DI Gerold Kastner, der später den Ehrentitel Baurat h.c. verliehen bekam. 2004 ging sein Einzelunternehmen in die heutige GmbH über. Geführt wird sie mittlerweile von mehreren Geschäftsführern gemeinsam, seit 2023 mit drei zusätzlichen Namen an der Spitze, was den Übergang auf eine breitere Basis stellt. Der Sitz liegt in der Koschatstraße in Klagenfurt am Wörthersee. Die Referenzliste zeigt die Bandbreite der Aufträge. Supermärkte für SPAR gehören dazu, das Stadttheater Klagenfurt, die Zentrale der Kärntner Sparkasse, mehrere Abschnitte und Stationen der Koralmbahn, dazu Biomasse-Heizwerke und Industriebauten. Wer hier arbeitet, wechselt zwischen Handel, Kultur, Gesundheit, Industrie und Verkehr, statt jahrelang am selben Bautyp zu sitzen. Gefragt sind dafür vor allem Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Tragwerksplaner, Bauphysiker und Projektleiter. Die genaue Mitarbeiterzahl weist das Büro öffentlich nicht aus. Belegt ist dafür die Spannweite der Projekte: von der Sanierung der Südautobahn A2 bis zum hölzernen Aussichtsturm am Pyramidenkogel.

Klagenfurt am Wörthersee
fischer Edelstahlrohre Austria GmbH - image
Industrie, Produktion

In Griffen im Süden Kärntens entstehen Rohre, die später in Wärmetauschern, in Fahrzeugen und in Trinkwasserleitungen stecken. fischer Edelstahlrohre Austria GmbH fertigt hier längsnahtgeschweißte Edelstahlrohre, dünn wie ein Bleistift oder fast neun Zentimeter im Durchmesser. Das Werk ist der österreichische Standort der international tätigen fischer group mit Hauptsitz im deutschen Achern. Das Kerngeschäft sind Edelstahlrohre mit Außendurchmessern von rund 8 bis 89 Millimetern. Sie gehen in den Wärmetauscherbau, in den Automobilbau und in die Trinkwasserinstallation, dazu kommen Kessel- und Konstruktionsrohre. Klingt speziell, ist aber Massengeschäft: Ohne solche Rohre läuft weder ein moderner Heizkreislauf noch eine industrielle Kühlung. Der Standort Griffen gehört zur fischer group, die rund 2.700 Menschen in neun Ländern beschäftigt, neben Deutschland und Österreich unter anderem in Südafrika, Kanada, den USA und Mexiko. Die Gruppe bezeichnet sich als weltweit führenden Hersteller längsnahtgeschweißter Edelstahlrohre und verarbeitet jährlich über 164.000 Tonnen Material. Wer hier arbeitet, steht meist an einer Schnittstelle zwischen Werkstoff und Fertigung. In der Produktion bedienen Schweiß- und Anlagentechniker die Rohrstraßen. In der Qualitätssicherung wandert jede Charge durch die Prüfung, bevor sie das Werk verlässt. Im Vertrieb wiederum betreut man Industriekunden über die Landesgrenzen hinaus, denn die Rohre gehen in den Export. Das gibt einem regional verankerten Betrieb in einer eher ländlichen Gegend Kärntens den Rückhalt einer großen, exportorientierten Gruppe, die von der Unternehmerfamilie Fischer geführt wird. Konkrete Beschäftigtenzahlen für den Standort Griffen veröffentlicht das Unternehmen selbst nicht. Was öffentlich klar ist: Gefertigt wird vor Ort, nicht bloß verwaltet, und die Rohre aus Kärnten sind Teil einer Produktion, die weltweit über 123 Millionen Meter Rohr im Jahr umfasst.

Hirschbach
Schunk Intec GmbH - image
Maschinenbau, Anlagenbau

Die SCHUNK Intec GmbH ist die österreichische Tochter eines der bekanntesten Namen der Automatisierungstechnik. Von Allhaming südlich von Linz aus bringt sie Greifer, Spannfutter und Robotik-Komponenten zu Industriekunden im ganzen Land. Wer hier arbeitet, sitzt an einer interessanten Stelle: nah am heimischen Markt und zugleich mitten in einer Gruppe, die in mehr als 75 Ländern präsent ist. Das Produktprogramm lässt sich einfach erklären, auch wenn die Technik dahinter anspruchsvoll ist. SCHUNK baut die Bauteile, mit denen Maschinen und Roboter zupacken und Werkstücke sicher festhalten. Greifer für Roboterarme gehören dazu, außerdem Spannfutter und Werkzeughalter für die zerspanende Fertigung. Solche Komponenten stecken millionenfach in Produktionsanlagen: im Maschinen- und Anlagenbau, in der Montagetechnik und in der Fertigung von Autoteilen. Zu den Kunden zählen große Automobilmarken und ihre Zulieferer ebenso wie mittelständische Maschinenbauer. Hinter der österreichischen Gesellschaft steht ein deutsches Familienunternehmen mit langer Geschichte. Friedrich Schunk gründete den Betrieb 1945 als mechanische Werkstatt in Lauffen am Neckar. Heute arbeiten in der Gruppe rund 3.700 Menschen, gefertigt wird in zehn Werken, und über eigene Töchter und Vertriebspartner ist SCHUNK in mehr als 75 Ländern vertreten. Das Sortiment zählt zu den breitesten der Branche. In Österreich ist das Unternehmen seit dem Jahr 2000 mit einer eigenen Gesellschaft aktiv, der SCHUNK Intec GmbH mit Sitz in Allhaming. Von hier aus läuft der Vertrieb für das ganze Land. Am selben Standort betreibt SCHUNK ein CoLab, ein Labor, in dem sich Bearbeitungs- und Handhabungsprozesse unter realen Produktionsbedingungen erproben und optimieren lassen. Kunden testen dort ihre Anwendungen, bevor diese in die eigene Fertigung wandern. Die Arbeit dreht sich um Beratung, Technik und Projekte. Vertriebs- und Anwendungsingenieure planen mit Industriebetrieben Automatisierungslösungen und begleiten sie bis in die Fertigungshalle; dazu kommen Service, Produktmanagement und die kaufmännischen Funktionen einer Vertriebsgesellschaft. Wie viele Beschäftigte der Standort Allhaming genau zählt, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Das dahinterstehende Unternehmen ist seit der Gründung 1945 in Familienbesitz geblieben.

Traun