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In Hörsching bei Linz entstehen die Bagger und Dumper der Wacker Neuson Group. Der Standort ist das konzernweite Kompetenzzentrum für diese beiden Maschinenfamilien und gleichzeitig das größte Werk der Gruppe. Rund 1.100 Menschen arbeiten hier. Fünf Montagelinien laufen auf einem 17 Hektar großen Areal, gleich daneben liegt eine acht Hektar große Teststrecke. Kettenbagger, Mobilbagger, Ketten- und Raddumper: Die Maschinen aus Hörsching sind kompakt gebaut und kommen dort zum Einsatz, wo große Geräte keinen Platz haben. Bauunternehmen arbeiten mit ihnen, Kommunen und Betriebe im Garten- und Landschaftsbau ebenso. Der Großteil der Produktion verlässt Österreich; die Exportquote liegt nach Unternehmensangaben bei rund 95 Prozent. 2011 war Spatenstich, ein Jahr später zog der Betrieb nach Hörsching, 2015 folgte der Ausbau. Bis dahin waren 71 Millionen Euro in den Standort geflossen. Aus 510 Beschäftigten im Jahr 2012 wurden bis 2022 genau 1.157. Auf dem Areal stehen heute eine Montagehalle mit 21.100 Quadratmetern, eine 5.500 Quadratmeter große Lackieranlage und ein Bürogebäude mit 8.700 Quadratmetern Fläche. Hinter dem Werk steht ein Konzern mit langer Geschichte. Die Wacker Neuson Group führt ihre Wurzeln auf 1848 zurück, sitzt in München, ist börsennotiert und erzielte im Geschäftsjahr 2025 mit rund 5.800 Mitarbeitenden etwa 2,2 Milliarden Euro Umsatz. Hörsching ist innerhalb dieser Gruppe der einzige Produktionsstandort in Österreich. Die Gesellschaft selbst ist eine GmbH mit Sitz an der Flughafenstraße in Hörsching, eingetragen beim Landesgericht Linz. Entwickelt wird längst über die klassische Diesel-Technik hinaus. Auf der TestArena erprobt das Unternehmen elektrisch angetriebene und automatisierte Maschinen. Seit 2022 arbeitet der Standort zudem in einer Partnerschaft mit John Deere an Mini- und Kompaktbaggern unter fünf Tonnen, batterieelektrische Modelle eingeschlossen. Entsprechend breit ist das Berufsspektrum: An den Montagelinien stehen Mechatroniker und Metalltechniker, in der Entwicklung sitzen Konstrukteure und Softwareentwickler an Antrieben und Steuerungen. Einkauf, Logistik, Kundendienst und Controlling sind ebenfalls am Standort angesiedelt. Ausgebildet wird im eigenen Haus. Das Werk ist bei der Wirtschaftskammer als Lehrbetrieb eingetragen und hat eine eigene Lehrwerkstätte, aktuell etwa für Betriebslogistik und Oberflächentechnik. In seinen Arbeitgeberprofilen nennt das Unternehmen eine Betriebskantine, Mitarbeitervergünstigungen und Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine tagesaktuelle Mitarbeiterzahl für die Gesellschaft veröffentlicht Wacker Neuson nicht; die Angabe von rund 1.100 stammt aus den Arbeitgeberprofilen des Standorts, die zuletzt offiziell genannte Zahl waren 1.157 Beschäftigte im Jubiläumsjahr 2022. Auf der acht Hektar großen TestArena neben dem Werk werden neue Maschinen mit Mess-Stationen für Funktion, Antrieb und Bremsen geprüft, bevor sie in Serie gehen.

Die aufregendste Verbindung von Präzision und Emotion: Als einziger automobiler OEM (Original Equipment Manufacturer) in Österreich verantworten und steuern wir an unserem Standort Graz alle relevanten Prozesse rund um die G-Klasse von der Entwicklung über das Controlling bis hin zur Fertigung mit unserem Produktionspartner Magna. Dabei verbinden wir die nahbare Kultur eines Mittelständlers mit der Professionalität und der globalen Expertise unserer Mutter, der Mercedes-Benz AG. Dies tun wir mit großer Leidenschaft und viel persönlichem Spielraum. Unser außergewöhnlicher Teamspirit und die Bereitschaft, auch die Extrameile zu gehen, ermöglichen es uns, die Technologieführerschaft im Offroad-Bereich noch weiter auszubauen und neue Maßstäbe im Geländewagenbau zu setzen. Werde auch du Teil des besten Geländewagens der Welt!

Die PORR baut seit über 150 Jahren. Gegründet 1869, ist sie heute das älteste noch an der Wiener Börse notierte Unternehmen und eines der größten Bauunternehmen Österreichs. Rund 22.000 Menschen arbeiten für die Gruppe, vom Lehrling auf der Baustelle bis zur Bauingenieurin am Reißbrett. Was die PORR macht, sieht man an Tunneln, Wohnhäusern, Straßen und Bahnstrecken in weiten Teilen Europas. Das Unternehmen deckt die ganze Breite des Bauens ab. Im Tunnelbau treibt sie Röhren durch den Fels, im Hochbau entstehen Wohn- und Gewerbegebäude, im Tiefbau Straßen, Brücken und Gleise. Begonnen hat alles 1869 als »Allgemeine österreichische Baugesellschaft«, und mehrere Bauten an der Wiener Ringstraße tragen bis heute ihre Handschrift. Heute erwirtschaften rund 22.000 Mitarbeitende einen Jahresumsatz von etwa 6,8 Milliarden Euro (porr-group.com, 2026). In den Heimatmärkten Österreich, Deutschland und Polen ist die PORR ebenso präsent wie auf Projekten in Norwegen, Italien oder Katar. An der Wiener Börse gehört die Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien seit 2018 zum Leitindex ATX, geführt von einem vierköpfigen Vorstand unter Karl-Heinz Strauss, der das Unternehmen seit 2010 leitet. Die Bandbreite der Arbeit zeigt sich in den Berufen. Auf den Baustellen stehen Poliere, Beton- und Tiefbauer, in den Büros planen Bauingenieure und BIM-Spezialisten die Projekte digital vor, bevor der erste Bagger anrückt. Wer einsteigen will, kann bei der PORR eine Lehre als Tiefbauer, Hochbauer oder Betonbauer beginnen. Die geografische Verteilung über mehrere Länder bringt es mit sich, dass dieselbe Qualifikation an sehr unterschiedlichen Projekten gefragt sein kann. Dass die Aufträge nicht ausgehen, lässt sich an einer Zahl ablesen: Im Mai 2026 überschritt der Auftragsbestand der PORR erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro.

Wolframdraht für Glühlampen, hergestellt von 15 Leuten: So begann Plansee 1921 in Reutte. Heute arbeiten am Tiroler Stammsitz rund 2.500 Menschen. Was sie fertigen, geht dorthin, wo es heiß wird und andere Werkstoffe aufgeben: in Sinteröfen, in Beschichtungsanlagen, in die Halbleiterfertigung. Molybdän und Wolfram können das. Plansee SE ist der Refraktärmetall-Arm der Plansee Group. Hauptwerkstoffe sind Molybdän und Wolfram, dazu kommen Tantal, Niob und Chrom. Daraus entstehen Bauteile für Anlagen, die kaum ein Endkunde je zu Gesicht bekommt. Über 100.000 verschiedene Produkte und Werkzeuge hat die Gruppe im Programm. Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende Februar 2026 endete, setzte die Gruppe 2,35 Milliarden Euro um, vier Prozent mehr als im Jahr davor. 11.120 Menschen arbeiten an 36 Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika. Breitenwang und Reutte steuerten davon 875 Millionen Euro bei und wuchsen mit sieben Prozent schneller als die Gruppe insgesamt. 145 Millionen Euro flossen in Sachanlagen, 95 Millionen in Forschung und Entwicklung, und die Eigenkapitalquote stieg auf 60 Prozent. Ausgebildet wird in Reutte im eigenen Zentrum, das Plansee gemeinsam mit der Schwesterfirma Ceratizit betreibt. 120 Lehrlinge lernen dort gerade. In der 2.700 Quadratmeter großen Werkstatt stehen 85 Bearbeitungsmaschinen, dazu Laseranlagen und 3D-Drucker. Sechs technische Lehrberufe stehen zur Wahl, etwa Zerspanungstechnik, Elektrotechnik oder Labortechnik Chemie. Nach dem Abschluss ist eine unbefristete Übernahme möglich. Daneben braucht ein Werk dieser Größe Werkstofftechniker an den Öfen, Konstrukteure am Bildschirm und Leute im Labor. Eine eigene Beschäftigtenzahl für die SE weist die Gruppe nicht gesondert aus; öffentlich genannt sind die 2.502 Menschen am Standort Reutte. Über Jahrzehnte hat die Gruppe eine unabhängige Wolframversorgung aufgebaut. Im vergangenen Geschäftsjahr, mitten in Handelskonflikten und schwankenden Rohstoffpreisen, belieferte sie nach eigenen Angaben alle Bestandskunden zuverlässig.

Wir sind Wirtschaftsmotor, internationaler Konzern, verlässlicher Geschäftspartner, Innovationstreiber und Umweltschützer. Aber vor allem sind wir eines: ein attraktiver Arbeitgeber. Kaum ein anderes Unternehmen bietet so viele unterschiedliche und spannende Jobmöglichkeiten wie die ÖBB. Von Fahrzeugtechniker:in bis zu Bauingenieur:in, von der Logistik bis zur IT. Und für diejenigen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, gibt es ein breites Angebot an Lehrlingsausbildungen, Praktika und sogar ein eigenes Traineeprogramm. Die ÖBB sind das größte Mobilitäts- und Klimaschutzunternehmen des Landes und bieten mit über 127 unterschiedlichen Berufsbildern eine breite Vielfalt an spannenden Berufsperspektiven. Außerdem ist die Bahn bunt und Vielfalt wird bei den ÖBB großgeschrieben. Denn nur so können wir nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg garantieren. Die ÖBB steht für grünen Strom und eine grüne Zukunft und trägt als größtes Klimaschutzunternehmen des Landes eine enorme Verantwortung für Österreich und die Umwelt. Deshalb investieren die Menschen bei den ÖBB mit ihrem Job in ein nachhaltiges System Schiene und leisten einen wertvollen Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft. Besonders junge Menschen stehen bei den ÖBB im Fokus, da wir einer der größten Lehrbetriebe Österreichs mit über 100 Jahren Erfahrung in der Ausbildung sind. Für Berufseinsteiger:innen bietet unser Trainee4mobility Programm das perfekte Sprungbrett in den ÖBB-Konzern. News: https://www.unsereoebb.at/

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte angewandte Forschungseinrichtung und spielt bei vielen Infrastruktur-Themen weltweit in der ersten Liga. Das macht uns zum leistungsstarken Entwicklungspartner der Industrie und zum Top-Arbeitgeber in der internationalen Wissenschaftsszene. Was tun wir? Unsere rund 1.300 MitarbeiterInnen arbeiten an Forschungsprojekten mit Schwerpunkt Dekarbonisierung und Digitalisierung. Wir arbeiten beispielsweise an Lösungen, Methoden und Tools (meist Prototypen) für nachhaltige Energiesysteme, altersgerechtes selbstbestimmtes Leben, innovativen Umgang mit biologischen Ressourcen, höchste Sicherheit in Datennetzen, umweltschonende Technologien für Elektromobilität, Mobilitätskonzepte der Zukunft und etwa für die Planung von lebenswerten & smarten Städten. Wen suchen wir? Um innovative, „out-of-the-box“-Lösungen erarbeiten zu können, suchen wir nach kreativen Köpfen aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen und KollegInnen, denen es wichtig ist, sich laufend mit komplett neuen Problemstellungen auseinandersetzen zu können. Wie arbeiten wir? Unsere Arbeit ist sehr abwechslungsreich, weil projektbasiert. Unsere internationalen, äußerst interdisziplinären Teams arbeiten an spannenden, gesellschaftlich wertvollen Fragestellungen. Unser Unternehmen bieten neben zahlreichen Benefits vor allem flexible, selbstbestimmte Arbeitsbedingungen, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und ein transparentes Karrieremodell. Warum arbeiten wir beim AIT? Weil wir hier an Themen arbeiten können, die für uns alle relevant sind. Mit unseren Lösungen verbessern wir unmittelbar die Lebensqualität der Menschen rund um uns herum und verhelfen ihnen zu einer höheren Lebensqualität. Wir sind stolz darauf, gemeinsam etwas bewegen zu können – TOMORROW TODAY – WITH YOU?

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.

Seit über 60 Jahren arbeiten wir am Fortschritt der Automobilindustrie. Wir stehen für Bewegung und Sicherheit auf der Straße. Für uns bedeutet das Flexibilität, Zuverlässigkeit und Innovation. Unsere Spezialität: Steck,- Kontaktierungs- und Sensorsysteme sowie Spezialkabellösungen und Kunststoff-Umspritz-Technologie. Ob Standardprodukte oder individuelle Kundenlösungen, unser Produktspektrum gewährleistet Zuverlässigkeit unter extremsten Bedingungen und in hoch beanspruchten Bereichen im Fahrzeug. Weltweit arbeiten rund 5.600 kluge Köpfe für den Erfolg von Hirschmann Automotive. Unsere Werte, unsere Kultur: Unsere gemeinsamen Werte – Respekt, Reaktionsbereitschaft, Resultate – sind die Grundsätze, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen und nach denen wir unser Verhalten ausrichten. Sie legen unsere Verantwortung gegenüber dem gesamten Umfeld des Unternehmens (Kunden, Eigentümern, Kolleginnen und Kollegen, Lieferanten …) fest und sind dabei maßgebend für die gesamte Organisation. Wir leben diese Werte – Tag für Tag. Das Besondere an uns: Unsere Mitarbeiter bilden das Fundament unseres Unternehmens und sind entscheidend für den Erfolg. Um dieses Gut zu wahren und zu pflegen, bieten wir unseren Mitarbeitenden besondere Benefits und Sozialleistungen an. Mitarbeiterfreundliche Gleitzeitregelungen, leistungsgerechte Entlohnung, eine eigene Werkskantine, zielgerechte Personalentwicklungsmaßnahmen und Förderprogramme sind nur einige der Beispiele, womit sich das Unternehmen Hirschmann Automotive als attraktiver, zukunftsweisender Arbeitgeber mit innovativen Lösungen in der Rheintal-Region etabliert hat.

In Siegendorf im Burgenland bestücken Automaten auf mehr als 9.000 Quadratmetern Leiterplatten, die später in Autoscheinwerfern, Waschmaschinen und Rolltreppensteuerungen stecken. Entwickelt werden viele davon in Wien. MELECS EWS GmbH ist 2009 aus einem Management-Buy-out bei Siemens Österreich hervorgegangen und beschäftigt heute rund 1.800 Menschen an Standorten in Europa, Asien und Amerika. Melecs entwickelt und fertigt Elektronik im Auftrag anderer Unternehmen. Große Hersteller lassen hier Steuerungen, Sensorik und Leiterplatten bauen, statt eigene Werke dafür zu betreiben. Der Fachbegriff dafür lautet E²MS. Praktisch heißt das: Ein Kunde kommt mit der Idee für ein Scheinwerfer-Steuergerät, Melecs übernimmt Entwicklung, Serienfertigung und Logistik dazu. Drei Felder tragen das Geschäft. In der Automobilelektronik geht es um Scheinwerfer, Spiegelblinker und Steuergeräte, die nach der Sicherheitsnorm ISO 26262 entwickelt werden. Für die Hausgerätebranche entstehen Leistungs- und Displaymodule, Melecs beliefert dort seit Jahren internationale Hersteller. Dazu kommt Industrieelektronik, etwa Steuerungen für Rolltreppen oder energieeffiziente Heizsysteme. Der Start fiel mitten in die Finanzkrise. Aus 96 Millionen Euro Umsatz im Gründungsjahr wurden bis zum 15-Jahr-Jubiläum im April 2024 rund 514 Millionen (Bezirksblätter, April 2024), und seit 2023 zählt Melecs zu den zwölf größten EMS-Dienstleistern Europas. Alleinige Gesellschafterin ist die MELECS Holding GmbH in Wien. 2023 stiegen die Invest AG und Raiffeisen OÖ Invest mit Wachstumskapital ein. Wer hier arbeitet, arbeitet international. Das Elektronikwerk Siegendorf ist der größte Standort, die Entwicklung sitzt am Wiener Handelskai, weitere Werke stehen in Györ, im chinesischen Wuxi und in Querétaro in Mexiko. Ein Vertriebs- und Entwicklungsbüro in Michigan betreut den US-Markt. Für technische Fachleute ergeben sich daraus auch Auslandseinsätze. Die Berufsbilder reichen weit über die Fertigungslinie hinaus. Hardware-Entwickler und Embedded-Software-Techniker sitzen in Wien, in Siegendorf arbeiten Prozesstechniker, Qualitätsmanager und Industrial Engineers an den hochautomatisierten Linien. Lehrlinge bildet Melecs in der Elektrotechnik aus, dreieinhalb Jahre lang, in einer Ausbildungspartnerschaft mit der Siemens AG Österreich und auf Wunsch als Lehre mit Matura. Bei entsprechendem Geschäftserfolg zahlt das Unternehmen monatliche Beiträge in eine Pensionskasse ein, dazu kommen Sprachkurse im Haus und jährliche Entwicklungsgespräche. Wie viele der rund 1.800 Beschäftigten auf Siegendorf entfallen, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Für das Jahr 2024 hat die Gruppe erstmals freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht nach den europäischen ESRS-Standards vorgelegt.

Global Player – Global Partner Wer sind wir und was machen wir? Die börsennotierte Semperit AG Holding ist seit über 190 Jahren ein weltweit führender Anbieter von Kautschukprodukten. In den Sektoren Medizin und Industrie bieten wir unseren Kunden unter anderem hochqualitative Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Als Traditionsunternehmen mit österreichischen Wurzeln agieren wir heute weltweit. Die Konzernzentrale befindet sich in Wien, das weltweite F&E-Zentrum in Wimpassing, Niederösterreich. Global beschäftigen wir rund 7.000 Mitarbeiter in derzeit 22 Produktionsstandorten weltweit. Mit unseren Tochtergesellschaften und Vertriebsniederlassungen sind wir in Europa, Asien, Amerika und Australien präsent. Als international agierende Gruppe bieten wir hervorragende Karrierechancen in den unterschiedlichsten Bereichen. Perspektiven für die Zukunft Die Nachfrage nach unseren Produkten ist stark von Megatrends – wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Rohstoff- bzw. Energiehunger – getrieben. Immer mehr Menschen und Wohlstand bedeuten höhere Hygieneanforderungen bzw. Investitionen ins Gesundheitswesen und damit auch eine höhere Nachfrage nach Handschuhen. Wachsende Städte und die fortschreitende Industrialisierung treiben wiederum die Nachfrage nach Schläuchen, Förderbändern oder Fensterprofilen an. Der Weg in die Zukunft ist für uns daher klar: Wir wollen weltweit wachsen, in unseren Geschäftsfeldern eine führende Weltmarktposition einnehmen und unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Darum verstärken wir unsere Vertriebsaktivitäten, investieren in den Ausbau unserer Produktionsstandorte und entwickeln uns immer stärker zu einer High Performance Organisation. Damit wir auch in Zukunft die Partner erster Wahl für unsere Kunden sind.

Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

Pankl entwickelt, erzeugt und vertreibt Motor- und Antriebssysteme sowie Fahrwerksteile für den Rennsport, für High-Performance-Autos und die Luftfahrtindustrie. Pankl punktet in diesen Nischenmärkten mit Leichtbaukomponenten aus hochwertigen und innovativen Werkstoffen, die für extreme mechanische Belastungen ausgelegt sind. Pankl beliefert die weltweiten Nischenmärkte aus den Standorten in Österreich, Deutschland, UK, USA, Slowakei und Japan. Unter dem Motto High Tech, High Speed, High Quality teilen wir mit unseren Kunden die Leidenschaft zu gewinnen. Wir streben danach, in allen Belangen unseres Geschäfts die Schnellsten zu sein.

Die UniCredit Bank Austria zählt zu den größten Banken des Landes. Rund 5.000 Menschen arbeiten hier, der weitaus größte Teil in Österreich, von der Zentrale am Wiener Rothschildplatz bis zu Geschäftsstellen in Städten wie Villach oder Bludenz. Wer hier anfängt, kommt zu einem Haus mit langer Geschichte und einer der großen europäischen Bankengruppen im Rücken. Im Kern ist die Bank ein Allrounder im Geldgeschäft. Sie führt Konten für Privatkundinnen und Privatkunden, vergibt Kredite an kleine und mittlere Betriebe, betreut vermögende Kunden im Private Banking und finanziert große Unternehmen sowie die öffentliche Hand. Über 100 Geschäftsstellen gibt es im Land. Dazu kommen Online- und Mobile-Banking rund um die Uhr. Die Bilanzsumme lag zuletzt bei rund 103 Milliarden Euro (Halbjahresbericht 2024) und macht das Institut zu einer der größten Banken Österreichs. Die Geschichte reicht tief ins österreichische Bankwesen. Die Creditanstalt finanzierte einst Eisenbahnen und Industriebetriebe, die Länderbank und die Zentralsparkasse gehörten über Jahrzehnte zum Wiener Bankenplatz. 1991 schlossen sich Zentralsparkasse und Länderbank zur Bank Austria zusammen, 1997 kam die Creditanstalt dazu. Seit 2005 gehört das Haus zur italienischen UniCredit, einer Gruppe mit rund 148.000 Beschäftigten in etwa 20 europäischen Ländern. An der Spitze steht seit Mai 2024 Ivan Vlaho als CEO. Sein Vorgänger Robert Zadrazil verantwortet seither als Country Manager das Österreich-Geschäft. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das viele verschiedene Berufe unter einem Dach. In den Filialen beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Konten, Krediten und Vorsorge. In der Zentrale sitzen Fachleute für Finance, Risikomanagement und Recht, dazu ein wachsender Bereich für Digitalisierung und IT, der den Zahlungsverkehr und die Banking-App am Laufen hält. Den Einstieg organisiert die Bank über mehrere Wege: eine klassische Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau, die Initiative BestStart für Maturantinnen und Maturanten und ein Graduate-Programm für Hochschulabsolventen. Weil die Bank zugleich das Geschäft der UniCredit in mehreren mittel- und osteuropäischen Märkten steuert, hat die Arbeit oft einen grenzüberschreitenden Zug. Teams stimmen sich mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern ab, und innerhalb der Gruppe ist ein Wechsel über Grenzen hinweg grundsätzlich möglich. Eine aktuelle Gesamtkundenzahl veröffentlicht die Bank nicht; auch die Mitarbeiterangaben schwanken je nach Quelle um die 5.000. Die Zentrale steht in der Wiener Leopoldstadt, am Rothschildplatz.

Rund 3,2 Millionen Arzneimittelpackungen liegen im Lager in Hallein-Kaltenhausen, und 46 Kleintransporter bringen sie mit etwa 2,4 Millionen Kilometern im Jahr zu Apotheken, Arztpraxen und Tierärzten in ganz Österreich. JACOBY GM Pharma GmbH ist ein familiengeführter pharmazeutischer Großhändler mit rund 480 Beschäftigten an sechs Betriebsstätten. Angefangen hat alles 1946 mit Tierarzneimitteln. Heute führt die dritte Generation ein Unternehmen, das 2023 nach eigenen Angaben rund 450 Millionen Euro Umsatz erzielte. Das Kerngeschäft ist die Vollversorgung: Öffentliche Apotheken, Ärztinnen und Ärzte mit Hausapotheke sowie Krankenhäuser bestellen aus einem Sortiment von rund 40.000 Artikeln. Etwa elf Millionen Auftragszeilen und 35 Millionen Packungen bewegt das Lager pro Jahr, für die Bearbeitung eines Auftrags nennt das Unternehmen rund 15 Minuten und eine Fehlerquote unter 0,1 Prozent. Das geht nur mit Technik: In Hallein arbeiten moderne Förderanlagen und eine automatische Kommissionierung. Ein zweites, eigenständiges Feld ist die Veterinärmedizin. Für Tierarztpraxen und Tierkliniken führt JACOBY GM Pharma über 100.000 Artikel und ist österreichischer Exklusivpartner internationaler Hersteller wie Norbrook, Fatro, Chanelle oder Hill's. Dazu kommen die ästhetische Medizin und ein Servicegeschäft für Pharmahersteller, die ihren Vertrieb in Österreich in fremde Hände legen. Friedrich Jacoby begann 1946 in Kaltenhausen bei Hallein mit der Herstellung und dem Großhandel von Veterinärmedikamenten, 1949 kam der Humanbereich dazu. Die Zentrale am Teichweg in Hallein besteht seit 1956, dort arbeiten heute etwa 120 Menschen. Gewachsen ist das Haus auch durch Zusammenschlüsse mit anderen Privatgroßhändlern: 2013 fusionierte Jacoby mit dem Braunauer Großhändler GM Pharma, im Oktober 2015 folgte Kögl Pharma. Die weiteren Betriebsstätten verteilen sich über fünf Bundesländer, von Hohenems in Vorarlberg bis Klagenfurt. Eigentümer sind drei österreichische Beteiligungsgesellschaften, das Unternehmen bezeichnet seine Unabhängigkeit als Familienbetrieb selbst als Grundlage für kurze Entscheidungswege. Die meisten Arbeitsplätze entstehen in der Logistik. Wer dort einsteigt, kommissioniert Packungen, nimmt Retouren auf oder koordiniert einen Fuhrpark, der jeden Werktag durch halb Österreich fährt. Daneben gibt es kaufmännische und pharmazeutische Aufgaben: In der Auftragsannahme sprechen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich mit Apothekenteams, das Qualitätsmanagement wacht über die Vorgaben für den Arzneimittelgroßhandel, und im Außendienst betreuen Gebietsverantwortliche Tierärzte im Süden, Westen und Osten des Landes. Die vierköpfige Geschäftsführung beschreibt flache Hierarchien und beschreibt sich als für jeden Einzelnen ansprechbar. An Leistungen nennt das Unternehmen unter anderem flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten, E-Bike-Leasing, betriebliche Gesundheitsförderung und Weiterbildung. Wie sich die rund 480 Stellen auf die einzelnen Standorte verteilen, wird nicht veröffentlicht. Im vergangenen Jahr haben über 60 junge Menschen hier ein Praktikum oder einen Ferialjob absolviert, die meisten davon in der Logistik.

Wer in Österreich den Notruf 144 wählt, landet oft bei einer Leitstelle des Roten Kreuzes. Wenige Minuten später steht ein Rettungswagen vor der Tür. Diese Verlässlichkeit prägt die Organisation seit 1880. Das Rote Kreuz ist die größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes und für viele Menschen die erste Adresse, wenn es schnell gehen muss. Den Kern der Arbeit bildet der Rettungs- und Krankentransport, dazu kommt eine Aufgabe, die im Alltag kaum sichtbar ist: Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versorgt rund 95 Prozent des österreichischen Bedarfs an Blutkonserven (Wikipedia, abgerufen 2026-06-15). Daneben reicht das Feld von Pflege und Hauskrankenhilfe über Fahrtendienste und Betreuung älterer Menschen bis zur Katastrophenhilfe und der Suche nach vermissten Angehörigen. Erste-Hilfe-Kurse gehören ebenso dazu. Vieles davon kennt man, ohne es dem Roten Kreuz zuzuordnen. Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien aufgestellt und föderal gegliedert. Neun Landesverbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, 133 Bezirksstellen und zahlreiche Ortsstellen reichen bis in kleine Gemeinden. Damit ist das Rote Kreuz in nahezu jeder Region Österreichs mit einem Stützpunkt vertreten. Geführt wird der Bundesverband von Präsident Gerald Schöpfer und Generalsekretär Michael Opriesnig. Getragen wird der Betrieb von über 10.700 hauptberuflichen und rund 80.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (roteskreuz.at, abgerufen 2026-06-15). Diese Mischung macht den Arbeitgeber aus. Notfallsanitäterinnen und Disponenten in der Leitstelle arbeiten neben Pflegekräften, Ausbildnern, Logistikern und Verwaltungsfachleuten. Für Berufseinsteiger ist der Weg gut ausgebaut: Über 4.200 Männer leisten hier jährlich ihren Zivildienst, viele bleiben danach. Wer im Rettungsdienst anfängt, durchläuft eine geregelte Sanitäterausbildung; Weiterbildung ist im laufenden Betrieb fest verankert, weil sich medizinische Standards ständig ändern. Eine Stelle beim Roten Kreuz ist krisenfest. Gebraucht wird die Organisation in guten wie in schlechten Jahren.

In Schwechat verlassen jedes Jahr rund eine Million Tonnen Polyethylen und Polypropylen die Anlagen. Das macht den Standort zum größten Kunststoffhersteller Österreichs und zu einem der Kernwerke von Borealis, dessen Konzernzentrale in Wien sitzt. Rund 6.200 Menschen arbeiten für das Unternehmen, Kunden in mehr als 120 Ländern beziehen seine Werkstoffe. Seit 31. März 2026 gehört Borealis zu Borouge International, dem Zusammenschluss von Borealis, Borouge und NOVA Chemicals. Polyolefine klingen abstrakt, stecken aber in sehr greifbaren Dingen: in den Rohren, durch die Wasser und Gas in die Häuser kommen, in Lebensmittelverpackungen und in Bauteilen unter der Motorhaube. Borealis entwickelt und produziert die Kunststofftypen dafür, mehr als 1.300 verschiedene Sorten, und stellt daneben Basischemikalien her. Die Tradition am Standort ist älter als das Unternehmen selbst. In Schwechat lief 1961 Europas zweite Polypropylen-Anlage an, Polyethylen kam 1969 dazu; Borealis als Gesellschaft entstand 1994 und hat ihren Sitz heute in Wien, seit Juni 2025 in der Rechtsform einer GmbH. Eigentümer sind über die Borouge Group International AG die OMV und die Abu-Dhabi-Seite mit ihren XRG-Gesellschaften. Wer hier arbeitet, findet je nach Standort sehr unterschiedliche Aufgaben. In Schwechat halten rund 570 Beschäftigte die Polypropylen-, Polyethylen- und LDPE-Anlagen im Betrieb, von der Schichtführung im Leitstand bis zur Instandhaltung und Qualitätsprüfung. In Linz sitzt das Innovationszentrum: etwa 460 Menschen aus über 35 Nationen, die Katalysatoren erforschen, in Pilotanlagen compoundieren und neue Polymere bis zur Anwendung in Rohr, Folie oder Faser begleiten. Dort sind auch Kundenservice und Vertrieb für Österreich, Süddeutschland und Mitteleuropa angesiedelt. Die Wiener Zentrale beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Konzernfunktionen. Eine Gesamtzahl für alle österreichischen Standorte veröffentlicht das Unternehmen nicht. Das Thema Kreislaufwirtschaft ist bei Borealis keine Ankündigung, sondern bereits Produktionsalltag. Im steirischen Wildon sortiert und regranuliert die Tochter Ecoplast Kunststoffabfälle zu neuem Rohstoff; sie ist einer von fünf Polyolefin-Recyclingstandorten des Unternehmens in Europa.

Bleibt ein Auto am Straßenrand liegen, kommt vielen in Österreich zuerst das gelbe Fahrzeug mit dem ÖAMTC-Logo in den Sinn. Rund 700.000 Mal rückte der Pannendienst allein 2025 aus. Getragen wird das von Österreichs größtem Mobilitätsclub, einem Verein mit 2,6 Millionen Mitgliedern und mehr als 4.400 Beschäftigten. Der ÖAMTC ging aus zwei Clubs hervor, deren Wurzeln bis 1896 zurückreichen; 1946 schlossen sie sich zum heutigen Verein zusammen. Aus der Pannenhilfe am Straßenrand ist über die Jahrzehnte weit mehr geworden. An 115 Stützpunkten im ganzen Land beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Fahrzeugen, Reisen und Versicherungen, prüfen Autos technisch und helfen bei Rechtsfragen rund um die Mobilität. Acht Fahrtechnikzentren trainierten 2025 rund 107.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im sicheren Umgang mit dem Fahrzeug. Und von 24 Stützpunkten der Flugrettung heben die gelben Notarzthubschrauber ab. 21.650 Mal waren sie 2025 im Einsatz. So breit die Aufgaben, so unterschiedlich die Berufe. In den Werkstätten und an der Straße arbeiten Kfz-Technikerinnen und Pannenfahrer, in der Luft Hubschrauberpiloten und Flugrettungscrews, an den Schaltern Beraterinnen für Mitgliedschaft und Reise. Dazu kommen IT, Marketing, Recht, Finanzen und Personal in der Verwaltung. Insgesamt beschäftigt der Club Menschen in über 30 Berufen. Der ÖAMTC ist ein wirtschaftlich und politisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien und einer Struktur aus sieben Landesclubs quer über die Bundesländer. Er selbst beschreibt sich als sicheren und mehrfach ausgezeichneten Arbeitgeber. Wer hier anfängt, arbeitet in einer Organisation, die seit Jahrzehnten zum Alltag in Österreich gehört und deren Leistungen von der Panne bis zur Luftrettung reichen.

18,8 Millionen Kundinnen und Kunden führen ihr Konto bei einer Bank der RBI-Gruppe, die meisten davon nicht in Österreich, sondern in Zentral- und Osteuropa. Gesteuert wird dieses Netz aus einem Haus am Wiener Stadtpark, in dem über 3.700 Menschen aus mehr als 75 Nationen arbeiten. Wer hier anfängt, arbeitet fast zwangsläufig über Grenzen hinweg: elf eigene Tochterbanken in CEE, dazu Filialen und Repräsentanzen in insgesamt 23 Ländern. Das Geschäft hat zwei Seiten. In Österreich ist die Raiffeisen Bank International vor allem für Unternehmen da. Sie finanziert Exportgeschäfte, wickelt den Zahlungsverkehr großer Firmenkunden ab und begleitet sie bei Anleiheemissionen und Übernahmen. In Zentral- und Osteuropa gehören der Gruppe dagegen eigene Vollbanken, bei denen auch Privatpersonen ihr Gehaltskonto führen und den Kredit fürs Eigenheim aufnehmen. Rund 42.000 Mitarbeitende und etwa 1.300 Geschäftsstellen gehören zu diesem Verbund, die Bilanzsumme lag Ende Juni 2026 bei 205 Milliarden Euro. Die Geschichte in der Region beginnt 1986 in Ungarn, drei Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs. Aus dieser frühen Entscheidung sind rund vier Jahrzehnte Marktkenntnis in Ländern geworden, in denen westeuropäische Banken meist erst viel später Fuß gefasst haben. Seit 2005 notiert die Aktie an der Wiener Börse. Die Mehrheit von gut 61 Prozent halten weiterhin die österreichischen Raiffeisen-Landesbanken, der Rest ist Streubesitz. Als bedeutendes Institut steht das Haus unter Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Gruppe ohne Russland ein Konzernergebnis von 708 Millionen Euro, ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum, und arbeitet parallel an der Integration zugekaufter Banken in Südosteuropa und Rumänien. Gesucht wird in Wien quer durch das Haus. Entwicklerinnen, Datenanalysten und Produktverantwortliche bauen an den Plattformen, über die Zahlungen und Wertpapiergeschäfte von 18,8 Millionen Kunden laufen. Daneben stehen die klassischen Bankberufe: Im Risikomanagement wird durchgerechnet, was ein Firmenkredit in Rumänien oder Kroatien kosten darf, in Compliance und Recht prüfen Spezialistinnen Regulatorik und Verdachtsfälle. Studierende steigen über Praktika und Teilzeitstellen ein und können Arbeit und Studium nebeneinander laufen lassen, Absolventinnen und Absolventen über Traineeprogramme und Junior-Positionen. Weil die Gruppe in zwölf Märkten gleichzeitig unterwegs ist, sind Projekte über Ländergrenzen hinweg Alltag statt Ausnahme, und Englisch ist im Haus ebenso gebräuchlich wie Deutsch. Gearbeitet wird mit flexiblen Zeiten und anteilig von zu Hause. Wer Kinder hat, bekommt einen Zuschuss zur Betreuung, dazu kommen Gesundheitsangebote und ein Zuschuss zum Öffi-Ticket. Wie sich die rund 42.000 Beschäftigten der Gruppe im Detail auf die einzelnen Länder verteilen, weist die Bank öffentlich nicht auf, für die Zentrale in Wien nennt sie über 3.700. An der Spitze steht seit 1. Juli 2026 Michael Höllerer, der zuvor Finanzvorstand des Hauses war und mehrere Tochterbanken in Osteuropa geführt hat.

In 73 Ruefa-Reisebüros beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich Menschen, die verreisen wollen. Es ist das dichteste Reisebüronetz Österreichs. Dahinter steht die Österreichische Verkehrsbüro Aktiengesellschaft, mit über 3.000 Beschäftigten in der Gruppe die größte Tourismusgruppe des Landes. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1917 zurück. Das Verkehrsbüro ist als strategische Holding aufgestellt und bündelt zwei operative Bereiche. Im Bereich Travel verkaufen und veranstalten die Marken Ruefa, Eurotours und Intertravel Reisen, von der Fernreise über Studienreisen bis zur Kreuzfahrt. Im Bereich Hospitality führt das Unternehmen Stadthotels: teils als Austria Trend Hotels, teils unter internationalen Franchisemarken wie Hilton, Marriott, Accor und Radisson. Zur Hospitality gehören auch die historischen Veranstaltungsorte Palais Ferstel und das Café Central in Wien. Die Konzernzentrale, das sogenannte Home of Travel, liegt in der Jakov-Lind-Straße im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Präsent ist das Unternehmen in allen neun Bundesländern. Als Holding-AG befindet sich die Gesellschaft mehrheitlich im Umfeld der Wiener Städtischen Versicherung, was dem Betrieb einen stabilen Eigentümerhintergrund gibt. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. In den Reisebüros arbeiten Reiseberaterinnen und Reiseberater, in den Hotels stehen Köche in der Küche, empfängt die Rezeption die Gäste und organisiert das Eventmanagement Feiern und Kongresse. In der Holding wiederum sitzen die Teams für IT, Finanzen, Marketing und Personal, die alle Marken gemeinsam betreuen. Wer einsteigt, hat also die Wahl zwischen sehr unterschiedlichen Welten unter einem Dach. Weiterbildung schreibt das Haus groß: Laut eigener Darstellung stehen den Beschäftigten mehr als 200 fachspezifische Seminare und Workshops offen. 2024 wurde das Unternehmen als Leitbetrieb Austria zertifiziert. Eine exakte, tagesaktuelle Gesamtmitarbeiterzahl veröffentlicht die AG selbst nicht durchgängig; für das Jahr 2022 nennen Branchendaten rund 1.950 Beschäftigte im Kernunternehmen. Gefeiert wird 2027 ein rundes Jubiläum, dann besteht das Verkehrsbüro seit 110 Jahren.