Postgraduate Research Associate (project employment) - Reference Code 111

BOKU Wien
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Postgraduate Research Associate (project employment) - Reference Code 111

Die Universität für Bodenkultur Wien sucht am Department für Biotechnology and Food Science, Institute of Computational Biology, eine:n Postgraduate Research Associate im Rahmen eines befristeten Projekts. Die Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden ist am Standort 1190 Wien angesiedelt und befasst sich mit der Identifikation und Interpretation struktureller Variation in wilden und kultivierten Rüben der Gattung Beta.

Aufgaben

  • Detektion und Analyse großer struktureller Varianten mittels paarweiser Whole-Genome-Vergleiche sowie auf Basis von Short-Read- und Long-Read-Sequenzierungsdaten.
  • Benchmarking bestehender Methoden und Implementierung verbesserter Workflows.
  • Anwendung von Machine-Learning-Methoden zur Identifikation taxon- und kulturspezifischer struktureller Varianten.
  • Verknüpfung von Varianten mit Phänotypen mit Fokus auf Krankheitsresistenzen.
  • Zusammenarbeit mit Teammitgliedern im Bereich Rübengenomik.
  • Mitwirkung an Publikationen und Datenveröffentlichungen.
  • Verfassen von Erstautor:innen-Publikationen.
  • Präsentation der Arbeit auf nationalen und internationalen Konferenzen.

Anforderungen

  • Diplom- oder Masterabschluss in Bioinformatik, Computational Biology, Informatik, Biologie beziehungsweise Biotechnologie mit Bioinformatik-Fokus oder einem verwandten Fach.
  • Englischkenntnisse.
  • Kompetenz mit Linux und High-Performance-Computing-Systemen.
  • Erfahrung mit Shell-Kommandos und Scripting.
  • Programmierkenntnisse in Python und/oder Perl und/oder R, jedoch nicht ausschließlich R.
  • Interesse an Pflanzengenomik und Anwendungen von Hochdurchsatz-Sequenzierung.
  • Enthusiasmus, Engagement, Problemlösungsfähigkeit und Teamfähigkeit.
  • Wünschenswert sind Erfahrung mit genomischen Sequenzierungsdaten, Genome Assemblies und Whole-Genome-Re-Sequencing-Daten von Pflanzen.
  • Wünschenswert sind Kenntnisse in Structural-Variation-Detection, Genome Alignment, Repeat-Analyse, Disease-Resistance-Gene-Prediction, Machine Learning für Genomik sowie Graph- und Pangenome-Frameworks.

Benefits

  • PhD-Position in einem interdisziplinären Team.
  • Zugang zu umfassenden Datensätzen, Re-Sequencing-Daten, Referenzassemblies und starken Rechenressourcen.
  • Mentoring und Möglichkeit zur Bewerbung für die BOKU Doctorate School AgriGenomics.
  • Zusätzliche finanzielle Unterstützung im Rahmen der Doctorate School, zum Beispiel für Konferenzteilnahmen oder Forschungsaufenthalte im Ausland.
  • Gut angebundener Arbeitsplatz nahe der U-Bahn-Station Wien Heiligenstadt.
  • Bruttomonatsgehalt von mindestens 2.832,10 Euro, abhängig von anrechenbarer Vorerfahrung, 14-mal jährlich.

Bewerbung

Bewerbungen sind bis 29. Juni 2026 per E-Mail möglich. Einzureichen sind Motivationsschreiben, Lebenslauf und Kontaktdaten von zwei bis drei Referenzpersonen in einer einzelnen PDF-Datei unter 1 MB mit dem Betreff KZ 111 - PhD Plant SV genomics - Nachname an recruiting@boku.ac.at.

Weitere Informationen: BOKU Jobbörse.

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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