Postdoctoral Research Associate (Reference code 116)

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Postdoctoral Research Associate (Reference code 116)

Die Universität für Bodenkultur Wien sucht am Department of Ecosystem Management, Climate and Biodiversity, Institute of Soil Research, eine:n Postdoctoral Research Associate.

Die Stelle umfasst 20 Wochenstunden und ist ab 1. Oktober 2026 bis 30. September 2032 befristet.

Aufgaben

  • Eigenständige Forschung in Rhizosphere Ecology und Biogeochemistry durchführen.
  • Biogeochemische Bodenprozesse auf Rhizosphärenebene untersuchen.
  • Root Exudates, deren Interaktionen mit Bodenmineralen sowie Auswirkungen auf Nährstoffkreisläufe, Pflanzenernährung, Plant-Soil-Microbe Interactions und Soil Carbon Dynamics erforschen.
  • Zur Weiterentwicklung von Soil Health, Resilience und Sustainability beitragen.
  • Forschungsaktivitäten und Lehrprogramme am Institute of Soil Research mitplanen und strategisch weiterentwickeln.
  • Studierende auf Bachelor-, Master- und Doktoratsebene sowie Visiting Researchers und Interns betreuen.
  • In der Institutsadministration mitarbeiten, inklusive Entwicklung moderner Datenmanagementstrategien.
  • Kompetitive Forschungsanträge vorbereiten und externe Forschungsmittel einwerben.
  • Das Institut bei internationalen wissenschaftlichen Meetings und Konferenzen vertreten.
  • Public Outreach und Wissenschaftskommunikation unterstützen.

Profil

  • Doktorat/PhD in Environmental Sciences, Geosciences, Ecology, Agriculture, Forestry oder einem ähnlichen Bereich.
  • Diplomstudium in Naturwissenschaften oder gleichwertiger Universitätsabschluss.
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Deutschkenntnisse zu Beginn sind wünschenswert, aber nicht verpflichtend.
  • Fortgeschrittene Erfahrung in Datenmanagement und statistischer Datenanalyse.
  • Erfahrung in Element- und Metabolitanalytik mit ICP-MS, ICP-OES und LC-MS/MS.
  • Erfahrung mit stabiler Isotopenanalyse und Interpretation isotopischer Daten.
  • Praktische Erfahrung mit Pflanzenwachstumssystemen und Root-Exudate-Sampling.
  • Publikationen in internationalen peer-reviewten Fachzeitschriften.
  • Erfahrung mit Präsentationen bei internationalen Konferenzen, Workshops und Projekttreffen.

Benefits

  • Wissenschaftliche Tätigkeit an der Universität für Bodenkultur Wien im Institute of Soil Research.
  • Möglichkeit zu eigenständiger Forschung, Lehre, Studierendenbetreuung und Drittmitteleinwerbung.
  • Internationale wissenschaftliche Vernetzung und Forschungskommunikation.
  • Bruttomonatsgehalt mindestens 2.507,20 Euro abhängig von anrechenbarer Vorerfahrung, zahlbar 14-mal jährlich.
  • Befristete Beschäftigung bis 30. September 2032.

Bewerbung

Bewerbungen sind bis 30. Juni 2026 mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste inklusive ORCID ID an das Personalmanagement der BOKU zu senden.

recruiting@boku.ac.at

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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