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ab 3.000 € brutto/Monat

1 Bergbauingenieur Job

Bohrmeister*in Geothermie bei Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH in Vorarlberg.

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Berufsfeld im Überblick

Was Bergbauingenieure heute wirklich machen

Rohstoffe holt sich niemand mehr mit Spitzhacke und Karbidlampe. Als Bergbauingenieur planen und steuern Sie die Gewinnung von Erzen, Salz, Kohle oder Industriemineralen – über Tage genauso wie tief unter der Erde. Sie legen fest, wie ein Abbaufeld erschlossen wird, welche Verfahren tragfähig sind, wo Sprengungen sitzen und wie sich das Ganze rechnet, ohne dass die Standsicherheit leidet. Dazu kommen Themen, die vor zwanzig Jahren kaum jemand auf dem Zettel hatte: Wasserhaltung, Renaturierung, CO₂-Bilanz eines Tagebaus. Ein Beruf zwischen Geologie, Maschinenbau und ziemlich handfester Verantwortung.

Der Weg dorthin führt fast immer über ein Studium. In Österreich ist die Montanuniversität Leoben die klassische Adresse – Montanwesen, Rohstoffingenieurwesen, angewandte Geowissenschaften. Bachelor, dann Master, oft mit Spezialisierung auf Gewinnungstechnik, Aufbereitung oder Markscheidewesen. Und danach? Selten der Sprung direkt in die Chefetage. Meist beginnt es im Betrieb, an der Wand, im Schichtdienst, wo Sie lernen, wie sich Theorie und Gebirge tatsächlich verhalten.

Qualifikationen und typische Arbeitgeber

Gefragt ist ein Mix, der sich nicht in einem Zertifikat abbilden lässt. Solides Verständnis von Geomechanik und Fördertechnik, klar. Aber ebenso Sicherheitsbewusstsein, das keine Ausnahme kennt, Erfahrung mit Planungssoftware und der Fähigkeit, ein Team unter Tage zu führen, wenn draußen längst Feierabend ist. Englisch sowieso, weil viele Projekte international laufen. Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo der Rohstoff liegt – auch das gehört dazu.

Die Arbeitgeber sind vielfältiger, als der Name vermuten lässt. Rohstoffkonzerne und mittelständische Bergbaubetriebe, Zulieferer für Maschinen und Anlagen, Ingenieur- und Planungsbüros, Baustoffhersteller mit eigenen Steinbrüchen. Behörden und Bergaufsicht brauchen ebenfalls Fachleute, genauso Beratungen, die Machbarkeit und Umweltverträglichkeit prüfen. Wer flexibel bleibt, findet auch abseits des klassischen Untertagebaus etwas – im Tunnelbau etwa, in der Geothermie, in der Aufbereitungstechnik. Ein enges Feld ist der Bergbau schon lange nicht mehr.

Bergbauingenieur in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
0
Städte mit Stellen
stärkster Standort
Top-Arbeitgeber
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Was Bergbauingenieure heute wirklich machen

Rohstoffe holt sich niemand mehr mit Spitzhacke und Karbidlampe. Als Bergbauingenieur planen und steuern Sie die Gewinnung von Erzen, Salz, Kohle oder Industriemineralen – über Tage genauso wie tief unter der Erde. Sie legen fest, wie ein Abbaufeld erschlossen wird, welche Verfahren tragfähig sind, wo Sprengungen sitzen und wie sich das Ganze rechnet, ohne dass die Standsicherheit leidet. Dazu kommen Themen, die vor zwanzig Jahren kaum jemand auf dem Zettel hatte: Wasserhaltung, Renaturierung, CO₂-Bilanz eines Tagebaus. Ein Beruf zwischen Geologie, Maschinenbau und ziemlich handfester Verantwortung.

Der Weg dorthin führt fast immer über ein Studium. In Österreich ist die Montanuniversität Leoben die klassische Adresse – Montanwesen, Rohstoffingenieurwesen, angewandte Geowissenschaften. Bachelor, dann Master, oft mit Spezialisierung auf Gewinnungstechnik, Aufbereitung oder Markscheidewesen. Und danach? Selten der Sprung direkt in die Chefetage. Meist beginnt es im Betrieb, an der Wand, im Schichtdienst, wo Sie lernen, wie sich Theorie und Gebirge tatsächlich verhalten.

Qualifikationen und typische Arbeitgeber

Gefragt ist ein Mix, der sich nicht in einem Zertifikat abbilden lässt. Solides Verständnis von Geomechanik und Fördertechnik, klar. Aber ebenso Sicherheitsbewusstsein, das keine Ausnahme kennt, Erfahrung mit Planungssoftware und der Fähigkeit, ein Team unter Tage zu führen, wenn draußen längst Feierabend ist. Englisch sowieso, weil viele Projekte international laufen. Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo der Rohstoff liegt – auch das gehört dazu.

Die Arbeitgeber sind vielfältiger, als der Name vermuten lässt. Rohstoffkonzerne und mittelständische Bergbaubetriebe, Zulieferer für Maschinen und Anlagen, Ingenieur- und Planungsbüros, Baustoffhersteller mit eigenen Steinbrüchen. Behörden und Bergaufsicht brauchen ebenfalls Fachleute, genauso Beratungen, die Machbarkeit und Umweltverträglichkeit prüfen. Wer flexibel bleibt, findet auch abseits des klassischen Untertagebaus etwas – im Tunnelbau etwa, in der Geothermie, in der Aufbereitungstechnik. Ein enges Feld ist der Bergbau schon lange nicht mehr.

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