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Wirtschaftskammer Burgenland

Über das Unternehmen

Wer im Burgenland einen Betrieb gründet, einen Lehrling anmeldet oder zur Meisterprüfung antritt, hat früher oder später mit der Wirtschaftskammer Burgenland zu tun. Sie ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft im Land und sitzt am Robert-Graf-Platz in Eisenstadt. Bei der Kammerwahl im März 2025 waren rund 21.750 Unternehmerinnen und Unternehmer wahlberechtigt. Vom Einpersonenbetrieb bis zum Industriebetrieb ist hier alles dabei.

Jeder Betrieb mit aufrechter Gewerbeberechtigung ist automatisch Mitglied, der Friseursalon ebenso wie das Busunternehmen oder die IT-Firma. Was die Kammer für diese Mitglieder tut, reicht weit. In der Rechtsberatung beantworten Juristinnen und Juristen Fragen vom Arbeitsrecht bis zur Zollauskunft. In der Gründungsberatung sitzen Menschen, die jemanden beim ersten Schritt in die Selbstständigkeit begleiten. Am WIFI, dem Weiterbildungsinstitut der Kammer, laufen Kurse und Lehrgänge. Dazu kommt ein Stück Verwaltung im öffentlichen Auftrag: Lehrlingsstelle, Meisterprüfung, Ursprungszeugnisse.

Verankert ist die Kammer im ganzen Land. Neben dem Hauptsitz in Eisenstadt arbeiten Regionalstellen in Neusiedl am See, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf, an mehreren davon auch ein WIFI. Wer hier arbeitet, hat es selten mit anonymen Großkonzernen zu tun, sondern mit den Betrieben der eigenen Region. Aus den Mehrfachmitgliedschaften zur Wahl 2025 ergaben sich gut 27.000 Wahlrechte, ausgeübt in 61 Fachorganisationen.

Die Grundlage ist gesetzlich und damit beständig. Die Wirtschaftskammer ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts auf Basis des Wirtschaftskammergesetzes; die burgenländische Kammer arbeitet seit der Nachkriegszeit. An der Spitze steht Präsident Andreas Wirth, im Mai 2025 in seinem Amt bestätigt. Die laufenden Geschäfte führt Direktor Harald Schermann. Wie viele Menschen die Kammer selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Die Berufe dahinter sind trotzdem gut erkennbar: Juristen in der Rechtsberatung, Wirtschaftsberater in der Gründungsbetreuung, Bildungsfachleute am WIFI, dazu Verwaltung und Kommunikation für die Mitglieder.

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