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A1 Digital baut die Technik, die bei anderen Unternehmen im Hintergrund läuft. In Baumaschinen und Güterwaggons stecken ihre SIM-Karten und melden Standort und Zustand. In europäischen Rechenzentren laufen ihre Cloud-Server. Gegründet wurde die Gesellschaft 2017 in Wien, als eigenständiges Digitalunternehmen innerhalb der A1 Telekom Austria Group.
Das Geschäft steht auf vier Beinen. Beim Internet der Dinge bekommen Maschinen, Container und Zähler eine Verbindung, dazu eine Plattform, auf der die Daten zusammenlaufen: Flottenmanagement für Speditionen, Zustandsdaten aus der Fertigung, Energiemonitoring für Versorger. Die Konnektivität reicht nach Unternehmensangaben in mehr als 180 Länder. Zweites Bein ist die Cloud. Dazu gehört Exoscale, ein 2011 in Lausanne gegründeter Anbieter, dessen Server bewusst in Europa stehen. Drittens die Firmennetze. Und viertens die Sicherheit: Wer die EU-Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 umsetzen muss, findet hier Beraterinnen und Berater dafür, wer wissen will, wie angreifbar das eigene Netz ist, bekommt einen Penetrationstest.
Mehr als 1.500 Firmen zählt A1 Digital zu seinen Kunden, aus Logistik und Industrie ebenso wie aus dem Finanzsektor und dem Gesundheitswesen. Eigentümerin ist die Telekom Austria AG. Die dahinterstehende A1 Group betreut rund 30 Millionen Kundinnen und Kunden in sieben Kernmärkten, beschäftigt etwa 16.000 Menschen und kam 2025 auf 5,6 Milliarden Euro Umsatz. Eine exakte eigene Mitarbeiterzahl nennt A1 Digital nicht einheitlich, die Angaben auf der eigenen Website bewegen sich zwischen gut 200 und über 300.
Gearbeitet wird an mehreren Standorten. Die Zentrale liegt in der Lassallestraße im zweiten Wiener Bezirk, ein Büro steht in München am Kustermannpark, eines in Madrid, das Cloud-Team sitzt in Lausanne. Englisch ist im Alltag entsprechend präsent, und Beschäftigte beschreiben die Zusammenarbeit über Länder und Fachbereiche hinweg als prägend für den Job.
Die Stellen sind technisch, aber nicht nur. Ausgeschrieben waren zuletzt ein Penetrationstester fürs Security-Team, eine UX-Designerin, die IoT-Oberflächen entwirft, und ein Techniker im Pre-Sales, der Energieversorger bei Messstellenprojekten begleitet. Dazu kommen Key-Account-Rollen für den deutschen Markt und Marketing rund um das Cloud-Geschäft. Wer programmiert, ist hier also in guter Gesellschaft, aber keineswegs allein.
Weiterbildung läuft über eine interne E-Learning-Plattform, dazu gibt es ein jährliches Budget pro Person, Coaching und Mentoring. Die Arbeitszeit ist flexibel, Homeoffice möglich, Urlaubstage über dem gesetzlichen Maß gehören dazu. Auch Vorsorgeuntersuchungen, psychologische Beratung und Fitnesskooperationen stehen im Angebot. Im Juni 2025 hat die Gesellschaft die Rechtsform gewechselt und firmiert seither als GmbH & Co KG. Adresse und Geschäft blieben, wo sie waren, in der Lassallestraße 9 in Wien.
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