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Durch jede Brandschutzwand führen Rohre, Kabel und Lüftungskanäle. Damit die Wand im Brandfall trotzdem dichthält, braucht es Manschetten, Kombischotts und Lüftungsverschlüsse. Genau diese Bauteile entwickelt und fertigt AIR FIRE TECH Brandschutzsysteme in Bad Vöslau, seit den ersten eigenen Lösungen im Jahr 2001. Verbaut sind sie unter anderem in den DC Towers, im Wiener Hauptbahnhof, in der Seestadt Aspern und an der WU Wien.
Das Arbeitsgebiet heißt vorbeugender baulicher Brandschutz in der Haustechnik. Sechs Produktfamilien decken ab, was in einem Gebäude durch Wände und Decken geht: RORCOL-Manschetten für Sanitär- und Heizungsleitungen, die FLI-Verschlüsse für Lüftungsanlagen, dazu das Kombischott TIROTECH für Durchbrüche, in denen Rohr und Kabel gemeinsam liegen. Kunden sind Installations- und Trockenbaubetriebe, Planungsbüros und Generalunternehmer, die für Neubau und Sanierung zertifizierte Bauteile samt Nachweisdokumenten brauchen. Ohne diese Papiere gibt es keine Abnahme. Das macht den Job technisch anspruchsvoll und den Bedarf dauerhaft.
Gefertigt wird ausschließlich in Bad Vöslau. 2012 zog die Produktion samt Lager von Wien dorthin, zunächst auf 2.500 Quadratmeter Fläche; 2021 wuchs der Standort auf rund 4.000 Quadratmeter. Entwicklung, Prüfung und Fertigung sitzen seither unter einem Dach, was für Techniker den Reiz hat, eine Idee bis zum verkauften Produkt begleiten zu können. Neue Lösungen müssen dabei den Weg über echte Brandversuche gehen. Für das RORCOL-System liegt eine Europäische Technische Bewertung vor, ausgestellt vom Österreichischen Institut für Bautechnik, aktuelle Fassung vom 1. Juli 2025.
Die Berufsbilder reichen entsprechend weit. In der Produktion entstehen die Bauteile am eigenen Standort, im Technikbüro werden Prüfaufbauten in AutoCAD geplant, dokumentiert und für Klassifizierungsberichte ausgewertet, und im Außendienst beraten technische Betreuer direkt auf der Baustelle, von der Planung bis zur Montage. Auch Schulungen für Kundenteams gehören zum Leistungsumfang. Wie groß die Belegschaft genau ist, veröffentlicht das Unternehmen nicht; das eigene Profil auf karriere.at nennt eine Bandbreite von 31 bis 50 Beschäftigten. Ein überschaubarer Betrieb also, mit entsprechend kurzen Entscheidungswegen.
AIR FIRE TECH ist inhabergeführt: Uwe Stefani leitet die GmbH mit Sitz in Bad Vöslau seit der Eintragung im Jahr 2005 als Geschäftsführer. Was das Unternehmen Mitarbeitenden anbietet, steht offen in den eigenen Stellenausschreibungen: eine Vier-Tage-Woche, eine umfassende Einschulung in Brandschutz und Haustechnik sowie das jeweilige kollektivvertragliche Mindestgehalt mit Bereitschaft zur Überzahlung, in der zuletzt ausgeschriebenen Entwicklungsstelle 2.691 Euro brutto als Basis. Bewerbungen gehen direkt an die Geschäftsführung, Initiativbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.
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