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Personaleinsatzplanung, mobile Zeiterfassung, Fakturierung: Was in einem Reinigungs- oder Sanierungsbetrieb täglich anfällt, steckt bei A.S.E. Ebner & Partner in einer einzigen Software. Das Wiener Unternehmen entwickelt seit 1984 ERP-Lösungen für Dienstleistungsbetriebe. Rund 35 Menschen arbeiten dafür in der Obachgasse in Wien-Donaustadt, die Kunden sitzen im gesamten deutschsprachigen Raum.
Das Produkt heißt A.S.E. Workgroups V2 und ist seit 2008 die Grundlage für alles, was hier gebaut wird. Wer damit arbeitet, plant Reinigungsobjekte, rechnet Löhne ab, erfasst Arbeitszeiten am Smartphone oder dokumentiert einen Wasserschaden direkt beim Kunden. Zu den Anwendern zählen Gebäudereiniger und Winterdienste, aber auch Betriebe, die nach Brand- und Wasserschäden sanieren, sowie Maler und Bodenleger. Die Module werden je Betrieb angepasst. Software von der Stange gibt es hier nicht, und genau daraus entsteht die Arbeit: verstehen, wie ein Kunde tatsächlich arbeitet, und das in Code übersetzen.
Gegründet hat die Firma Wolfgang Ebner, 1984, damals noch auf Unix-Systemen. 1988 kam die Spezialisierung auf Dienstleistungsbranchen, 1990 der Wechsel auf PC-Systeme, 2010 eine eigene Niederlassung in Bayern für den deutschen Markt. 2018 stieg Benjamin Dönz als geschäftsführender Gesellschafter ein und führt das Haus seither gemeinsam mit dem Gründer. Über vierzig Jahre am selben Thema, mit einem Produkt, das gepflegt und weiterentwickelt statt alle paar Jahre ersetzt wird. Dazu kommt die Anbindung an die A.S.E. Gruppe, zu der auch ein IT-Dienstleister, eine Buchhaltungs- und Lohnverrechnungsgesellschaft sowie eine Webagentur gehören. Für Beschäftigte heißt das kurze Wege zu Themen, die in einem reinen Softwarehaus gar nicht vorkommen.
Die Teams sind überschaubar und klar geschnitten: Entwicklung, Projektleitung, Support und Vertrieb haben jeweils eigene Leitungen. Ausgeschrieben waren zuletzt eine Projektleitung für ERP-Software, eine Vertriebsstelle und eine Junior-Position im Bereich Schnittstellen und Integration, für die das Unternehmen auf karriere.at rund 3.267 Euro brutto monatlich nennt. Home-Office ist möglich. Die genaue Belegschaftsgröße veröffentlicht die Firma selbst nicht; das WKO-Firmenverzeichnis führt 35 Beschäftigte. Weil in der Software Personal-, Lohn- und Kundendaten ganzer Branchen liegen, hat der Betrieb seine Informationssicherheit nach ISO 27001 zertifizieren lassen, geprüft vom TÜV Austria.
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