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In der Pfeiffergasse in Wien-Rudolfsheim laufen Produktionsanlagen, die das Unternehmen selbst konstruiert hat. Gedruckt werden darauf Transfers: mehrlagige Siebdrucke auf einem Trägermaterial, die später mit Hitze und Druck fest auf ein fertiges Produkt übertragen werden. Sie sitzen auf Sporttrikots, in Fahrzeugen und auf Medizinprodukten. Produziert wird dafür seit mehr als 75 Jahren in Wien.
Der Fachbegriff der Franz Barta GmbH lautet Produktveredelung mittels Transferdruck auf Siebdruckbasis. Praktisch heißt das: Ein Logo auf einem elastischen Laufshirt muss jede Dehnung mitgehen, eine Kennzeichnung im Fahrzeuginnenraum jahrelang Sonne, Wärme und Reibung aushalten. Beides sind Drucke. Aber es sind völlig verschiedene Rezepturen, und genau daran arbeitet das Haus. Die Kundschaft kommt aus der Autoindustrie, aus der Sport- und Outdoorbranche und aus der Medizintechnik; zuletzt war das Unternehmen auf der Orthopädiemesse OT World und auf der Texprocess in Frankfurt als Aussteller vertreten.
Der Markt ist längst nicht nur Wien. Nach eigenen Angaben leistet Barta technischen Support und Vor-Ort-Unterstützung in mehr als 50 Ländern auf fünf Kontinenten, von Europa über Afrika und Asien bis Australien und Nordamerika. Wer hier im Vertrieb anfängt, betreut Regionen und reist. Die Zentrale bleibt Wien, dazu kommt laut WKO-Firmeneintrag ein zweiter Betriebsstandort im selben Bezirk, an dem chemisch-technische Produkte abgefüllt werden.
Zertifiziert ist der Betrieb nach ISO 9001 und ISO 14001, für die Autoindustrie zusätzlich nach IATF 16949. Das prägt den Arbeitsalltag spürbar, weil Prozesse dokumentiert und Chargen rückverfolgbar sein müssen. Gebraucht werden dafür Drucker und Drucktechnikerinnen an den Maschinen, Leute für Instandhaltung und Anlagenbau, weil die Technik im Haus entsteht, dazu Qualitätssicherung, Innendienst und internationaler Vertrieb.
Zur Personalstrategie schreibt das Unternehmen, es gehe ihm um die Schaffung und langfristige Erhaltung heimischer Arbeitsplätze. Auf der Karriereseite werden Betriebszugehörigkeiten von 40 Jahren erwähnt, außerdem Weiterbildung und interne Entwicklung, Essenszuschuss, Betriebsarzt und regelmäßige Mitarbeiterfeste. Geführt wird die Gesellschaft seit Anfang 2024 von Karoline und Oliver Valenta, die zugleich Gesellschafter sind. Eine genaue Mitarbeiterzahl veröffentlicht Barta nicht, auf karriere.at ist der Betrieb in der Größenklasse 101 bis 500 gelistet. Dort stand zuletzt auch eine Stelle im internationalen Außendienst mit einem angegebenen Einstiegsgehalt ab 40.000 Euro brutto im Jahr. Initiativbewerbungen nimmt das Unternehmen ausdrücklich entgegen.
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