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CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences

Wien·Wissenschaft, Forschung·1 offene Stelle
Profil

Mitten auf dem Areal des Wiener AKH, dem größten Krankenhausgelände Österreichs, forschen am CeMM rund 300 Menschen aus knapp 50 Nationen. Sie kommen aus der Medizin, der Informatik, der Chemie, der Physik und den Biowissenschaften und stellen dieselbe Frage: Wie entstehen Krankheiten wie Krebs, Infektionen oder Störungen des Immunsystems auf molekularer Ebene, und wie lassen sie sich gezielter behandeln? Das CeMM ist das biomedizinische Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Was das CeMM tut, lässt sich schon an seiner Lage ablesen. Das Institut sitzt nicht abseits im Grünen, sondern in einem Gebäude des Allgemeinen Krankenhauses, Tür an Tür mit der Klinik. Grundlagenforschung und Krankenbett sollen sich hier gegenseitig speisen. Erkenntnisse über die molekularen Ursachen von Krebs, Entzündungen, Infektionen, Stoffwechsel- und seltenen Erkrankungen fließen in Diagnose und Therapie, und umgekehrt tragen Ärztinnen und Ärzte offene Fragen aus dem Stationsalltag ins Labor. Acht der Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter haben deshalb eine Doppelanstellung an der Medizinischen Universität Wien.

Getragen wird das CeMM von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die als alleinige Eigentümerin hinter dem Institut steht. Es ist eines von über 25 Forschungsinstituten der Akademie und rechtlich als GmbH mit Sitz in der Lazarettgasse in Wien-Alsergrund organisiert. Diese öffentliche Trägerschaft gibt der Arbeit ein langfristiges Fundament, wie man es in der Grundlagenforschung braucht.

Neun leitende und zwölf assoziierte Forschungsgruppen bilden das wissenschaftliche Rückgrat. Wie hoch das Niveau ist, zeigt eine Zahl: Dreizehn Forschende am Haus haben einen Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingeworben, vom Starting Grant für den Karrierestart bis zum Advanced Grant für etablierte Spitzenkräfte. Solche Mittel bekommt im europäischen Wettbewerb nur, wer überzeugt.

Für den Nachwuchs ist das CeMM ausdrücklich als Ausbildungsort gedacht. Ein internationales PhD-Programm und ein Postdoc-Programm holen junge Forschende aus aller Welt nach Wien. Wer aus der Laborpraxis kommt, findet als Research Technician einen eigenen, strukturierten Karriereweg statt einer bloßen Hilfsrolle. Der Zugang zu Technologieplattformen wie der Biomedical Sequencing Facility gehört dabei zum Alltag. Für seine Personalarbeit trägt das Institut das EU-Gütesiegel "HR Excellence in Research", und es gehört der EU-LIFE-Allianz unabhängiger europäischer Life-Science-Institute an.

An der Spitze hat sich zuletzt einiges bewegt. Gründungsdirektor Giulio Superti-Furga hat das CeMM rund zwei Jahrzehnte lang aufgebaut und geleitet. Seit November 2025 steht mit der italienischen Mikrobiom-Forscherin Maria Rescigno eine neue wissenschaftliche Direktorin an der Spitze, gemeinsam mit der administrativen Direktorin Anita Ender. Superti-Furga bleibt dem Haus als Forschungsgruppenleiter erhalten.

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CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences
Lazarettgasse 14
1090 Wien, Österreich
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