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Fahrkartenautomaten der ÖBB, Luftreiniger für Innenräume, die Fassadenbeleuchtung einer Arena in Dubai: Hinter solchen Geräten steckt oft Technik aus Salzburg. Bei Digital Elektronik entwickeln und bauen Menschen elektronische Geräte für andere Unternehmen – von der bestückten Platine bis zum fertigen Produkt. Gegründet wurde die Firma 1978, geführt wird sie bis heute von der Familie Auer.
Der Kern der Arbeit ist Mechatronik, also das Zusammenspiel von Elektronik und Mechanik. In der Fertigung werden Leiterplatten bestückt, Kabelbäume konfektioniert und Metall bearbeitet, während in der Entwicklung Steuerungen, Sensorik und die passende Software entstehen. Die Kunden kommen aus der Industrie, der Medizintechnik sowie der Antriebs- und Lichttechnik. Manche Geräte stehen später in Operationssälen, andere in Bahnhofshallen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen weltweit über 15.000 Geräte im Einsatz.
Gearbeitet wird an drei Standorten: im Salzburger St. Leonhard, im Lungauer Tamsweg und im bosnischen Derventa. Über 450 Menschen sind laut Firmenangaben heute für Digital Elektronik tätig. Der Betrieb ist seit der Gründung durch Angela und Richard Auer in Familienbesitz geblieben; der heutige Geschäftsführer Johannes Auer hat selbst einmal als Entwickler im Haus begonnen. Diese Kontinuität prägt den Ton – die Personalleitung spricht von Wertschätzung und einem Umgang auf Augenhöhe.
Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend breit. In den Büros planen Konstrukteure neue Geräte und tüfteln Softwareentwickler an der Firmware, in der Halle prüfen Qualitätsprüfer die fertige Serie. Als zertifizierter Lehrbetrieb bildet Digital Elektronik den eigenen Nachwuchs in Mechatronik und Elektronik aus. Wer in der Produktion arbeitet, tut das ohne Schichtbetrieb. Zum Angebot gehören ein eigenes Betriebsrestaurant mit vergünstigtem Essen, das Klimaticket und flexible Arbeitszeiten. Freitags arbeiten viele nur bis Mittag.
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