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An vielen europäischen Flughäfen läuft Handgepäck über Röntgen- und CT-Anlagen, bevor es an Bord darf. Ein Teil dieser Technik stammt von EAS Envimet Analytical Systems im niederösterreichischen Brunn am Gebirge. Das Unternehmen verkauft solche Systeme nicht nur, es wartet sie danach über Jahre weiter.
Zwei Geschäftsfelder tragen die Firma. Das eine ist Sicherheitstechnik. Dazu gehören Anlagen, die Gepäck, Fracht und Personen durchleuchten, und Geräte, die Sprengstoffspuren aufspüren. Das jüngste Produkt, ein kompakter CT-Scanner fürs Handgepäck, ist nach dem europäischen ECAC-Standard zugelassen und steht an Kontrollpunkten von Flughäfen. Das zweite Feld ist Umweltmesstechnik: Messstationen und Analysegeräte, die Gase erfassen, Feinstaub bestimmen und Emissionen aus Industrieanlagen überwachen. In beiden Bereichen muss die Technik auch nach Jahren im Dauerbetrieb noch genau messen. Deshalb hört die Arbeit beim Verkauf nicht auf. EAS hält einen Service rund um die Uhr bereit und betreut die Systeme über ihre gesamte Laufzeit.
Gegründet wurde das Unternehmen 1994, den heutigen Zuschnitt hat es sich über mehr als drei Jahrzehnte erarbeitet. Der Sitz liegt in Brunn am Gebirge südlich von Wien. Von dort reicht das Netz weit über Österreich hinaus. Eigene Büros gibt es unter anderem in Frankfurt und Lützen in Deutschland, in Prag und in Bratislava, dazu Vertretungen in weiteren Ländern Mittel- und Osteuropas. Für die EAS-Gruppe arbeiten rund 50 Fachleute.
Wer hier anfängt, landet selten nur an einem Schreibtisch. Technikerinnen und Ingenieure installieren und warten die Anlagen beim Kunden, im Vertrieb begleiten Projektleiter Aufträge von der Ausschreibung bis zur Abnahme, in der Verwaltung läuft die Organisation dahinter zusammen. Viele Projekte laufen über Grenzen hinweg. Der Umgang mit europäischen Zulassungsnormen und die Zusammenarbeit mit Kunden in mehreren Ländern gehören für einen großen Teil der Belegschaft zum Alltag.
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