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Gerüste, Kantenschutz und Bauaufzüge entstehen bei EKRO in Krieglach, mitten in der steirischen Eisenstraße. Gegründet 1949, arbeiten heute rund 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, dass auf Baustellen sicher in die Höhe gearbeitet werden kann. Das Unternehmen entwickelt und fertigt seine Produkte selbst, verkauft sie und vermietet sie aus einem großen Mietpark. Seit Oktober 2022 gehört EKRO zur schwedischen HAKI Safety Group.
Das Sortiment beginnt beim Fassadengerüst und reicht bis zum Personen- und Lastenaufzug, der an der Baustelle Material und Menschen nach oben bringt. Dazu kommen Schalungen, Stützen, Mobilzäune und Sonderkonstruktionen für Baustellen, bei denen Standardteile nicht ausreichen. Kunden sind Bauunternehmen und Gerüstbauer in ganz Österreich; der technische Außendienst betreut zusätzlich Slowenien und Kroatien. Vieles davon wird nicht verkauft, sondern gemietet. Der Mietpark ist entsprechend groß, und rund um ihn entstehen Aufgaben in Logistik, Lager, Service und Reparatur.
Gefertigt wird in Krieglach. Dort steht die Zentrale mit Produktion, Lager und Verwaltung, in Wien-Favoriten kommt eine Niederlassung dazu. Wer in der Fertigung anfängt, arbeitet in einem Betrieb, der nach ÖNORM EN ISO 9001 zertifiziert ist und dessen Stahlbau- und Schweißarbeiten nach EN 1090-1 und ISO 3834 geprüft werden. Das sind keine Zierurkunden, sondern der Grund, warum Schweißnähte hier dokumentiert und Verfahren eingehalten werden.
Die Berufsbilder sind breiter, als es die Betriebsgröße vermuten lässt. In der Werkstatt arbeiten Metalltechniker an Rohren, Rahmen und Belägen. Elektrotechniker montieren und warten die Bauaufzüge direkt auf den Baustellen, eine solche Stelle ist derzeit mit Einstieg im Sommer 2026 ausgeschrieben. Im Außendienst beraten Technikerinnen und Techniker mit HTL- oder Baulehrhintergrund die Kunden vor Ort; für die Region Niederösterreich Süd nennt die Karriereseite ein Jahresbruttogehalt ab 56.000 Euro plus Firmenfahrzeug und Prämie. Dazu kommen Innendienst, Einkauf und Marketing in Krieglach.
Ausgebildet wird im eigenen Haus. Die Lehre zum Metalltechniker mit Schwerpunkt Maschinenbautechnik dauert dreieinhalb Jahre und läuft trial ab, also im Betrieb, in der Berufsschule und am BFI. Studierende können Praktika und Diplomarbeiten in Produktion, Lager oder Büro machen, Ferialarbeit ist ab 16 möglich.
Hinter dem Betrieb steht seit der Übernahme im Oktober 2022 die börsennotierte HAKI Safety AB, die rund 370 Menschen in zehn Ländern beschäftigt und neben Österreich unter anderem in Schweden, Ungarn, Großbritannien und den USA produziert. EKRO wird innerhalb der Gruppe weiterhin als eigenständig arbeitendes Unternehmen geführt, mit Geschäftsführer Ing. Martin Rinnhofer am Standort Krieglach. Eigene Umsatzzahlen veröffentlicht EKRO nicht. Was das Unternehmen selbst über sich sagt, steht als Satz über dem Firmenlogo: Gemeinsam sicher nach oben.
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