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EW-BAU baut seit 1904 in Oberösterreich. Johann Eiblmayr übernahm damals eine kleine Baufirma in Vöcklabruck und beschäftigte 25 Leute. Heute arbeiten über 200 Menschen für das Unternehmen, 15 davon als Lehrlinge. Die Zentrale steht nach wie vor in Vöcklabruck, die Baustellen liegen zwischen Salzkammergut und Linzer Zentralraum.
Von der ersten Planungsskizze bis zur Schlüsselübergabe bleibt bei EW-BAU vieles im eigenen Haus. Baumeisterarbeiten im Hoch- und Industriebau bilden den Kern, dazu kommen Sanierungen und Umbauten im Bestand. Seit 2000 gehört eine eigene Zimmerei dazu, seit 2010 eine Dachdeckerei mit Spenglerei. In der Praxis heißt das: Der Dachstuhl entsteht in der firmeneigenen Halle, gedeckt wird von Kolleginnen und Kollegen aus demselben Betrieb. Als Generalunternehmer wickelt die Firma auch komplette Projekte ab und entwickelt über den Bauträgerbereich eigene Wohnbauten.
Die Arbeit verteilt sich auf drei Standorte. In Vöcklabruck sitzen Zentrale, Planung und Verwaltung, die Filiale Linz kam 2000 dazu, Atzbach 2008. Auf der Baustelle sucht das Unternehmen regelmäßig Facharbeiter und Vorarbeiter, im technischen Bereich Bauleitung und zuletzt einen Techniker für die Zimmerei. Ausgebildet wird in drei Lehrberufen: Zimmerer, Hochbauer sowie Dachdecker und Spengler. Die Lehrlinge gehen dabei nicht nur auf die Baustelle, sondern etwa auch auf gemeinsame Lehrlingstage mit dem Schwesterbetrieb Kieninger. Über 200 Beschäftigte inklusive Leasingpersonal und 15 Lehrlinge weist das Unternehmen für 2025 aus (ewbau.at).
Hinter EW-BAU steht ein zweites Bauunternehmen aus der Region. Die Kieninger Gesellschaft m.b.H. erwarb 2006 Firmenanteile und ist laut Firmenbuch bis heute Gesellschafterin. Geführt wird der Betrieb seit 2013 von Baumeister Alexander Köbrunner. 2017 wurde EW-BAU als Traditionsbetrieb des Bezirks Vöcklabruck geehrt, damals mit 180 Beschäftigten. Zu Gehältern und Zusatzleistungen veröffentlicht das Unternehmen selbst keine Angaben. Auf dem Firmenareal läuft seit 2022 eine Photovoltaikanlage, 2025 kam ein neues Hackschnitzellager dazu.
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