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In Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau und Feldkirchen sitzen rund 2.500 Studierende in vergleichsweise kleinen Gruppen im Hörsaal. Getragen werden ihre Studiengänge von der FH Kärnten - Gemeinnützige Gesellschaft mbH mit Sitz in Villach. Aus zwei Studiengängen und etwa 70 Studierenden im Jahr 1995 ist eine Hochschule mit rund 40 Programmen an vier Standorten geworden.
Gelehrt und geforscht wird in vier Bereichen: Technik und IT, Bauingenieurwesen und Architektur, Wirtschaft und Management sowie Gesundheit und Soziales. Konkret heißt das, dass eine angehende Bauingenieurin Tragwerke berechnet, während im Nachbargebäude Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Wirtschaftsinformatik ausgebildet werden. Über 50 Bachelor- und Masterstudien stehen zur Wahl, viele davon berufsbegleitend, ein Teil auf Englisch. Das zieht auch internationale Studierende und Lehrende an.
Für Beschäftigte ist die FH Kärnten zunächst eines: ein stabiler Arbeitgeber. Alleingesellschafterin ist die gemeinnützige FH Kärnten Privatstiftung, finanziert wird die Hochschule über Bund, Land, Studiengebühren und Forschungsmittel. Hinter der Lehre steht ein Mix aus hauptberuflichen Professorinnen und Professoren und nebenberuflichen Lehrenden, die ihr Wissen direkt aus Unternehmen und Praxis mitbringen. Dazu kommen Tätigkeiten, die man nicht sofort mit einer Hochschule verbindet: Personalmanagement, IT, Bibliothek, Marketing, Forschungsadministration. Insgesamt arbeiten hier laut Audit-Profil 502 Menschen, etwas mehr Frauen als Männer.
Familienfreundlichkeit ist dabei kein Lippenbekenntnis. Die FH trägt seit 2014 das Audit berufundfamilie, zuletzt 2024 verlängert und bis 2027 gültig, und hat dafür unter anderem besprechungsfreie Zeitfenster und Vereinbarkeitsangebote eingeführt. Gegründet 1995, seit 2000 anerkannte Fachhochschule. Vier Städte, ein Träger.
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