Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
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Zuhören. Denken. Machen. Mit diesen drei Wörtern beschreibt Fredmansky die eigene Arbeit, und sie sind wörtlich gemeint: Am Anfang steht die Frage, wofür eine Marke eigentlich steht, am Ende ein Logo, eine Kampagne oder eine fertig programmierte Plattform. Über 40 Menschen arbeiten an den Standorten Linz, Neufelden und Gleisdorf daran. Die Kunden reichen von der Brillenmarke Silhouette über die OÖNachrichten bis zum Armaturenhersteller Hawle und dem Tourismusverband Linz.
Fredmansky ist eine Branding- und Digitalagentur. Das heißt: Markenstrategie und Positionierung, Corporate Identity, Employer Branding, dazu Websites und digitale Plattformen, die im eigenen Haus entwickelt werden. Strategie, Design und Programmierung sitzen also nicht in getrennten Firmen, sondern an denselben Tischen. Gegründet wurde die Agentur 1997, die heutige Fredmansky GmbH mit Sitz in Linz ging 2016 aus der Vorgängergesellschaft hervor. Geführt wird sie von Philipp Ino Karning und Andreas Schreyer.
Gearbeitet wird in kleinen Teams, die ihre eigenen Namen tragen. Die Füxe, Cyankali, Zirkus Maximus. Jedes hat einen Schwerpunkt und übernimmt Projekte entsprechend, statt dass alle an allem mitarbeiten. Für Berufseinsteigerinnen und Wechsler heißt das überschaubare Runden und früh sichtbare Verantwortung.
Die Berufsbilder im Haus decken die ganze Strecke von der Idee bis zum Livegang ab. Beraterinnen und Markenstrategen klären, worum es geht, Grafik und Art Direction geben der Sache ein Gesicht, UX-Leute und Entwickler bauen sie. Dazu kommt Projektmanagement, das die Fäden hält. Aktuell schreibt Fredmansky am Standort Linz unter anderem eine Creative Direction Digital, eine Lead-Developer-Stelle und Projektmanagement für den Digitalbereich aus.
Beim Geld macht die Agentur ein Thema auf, das viele umgehen. Die internen Gehaltsbänder sind offengelegt, jede und jeder im Haus weiß, wo sie oder er steht und warum. Bezahlt wird nach Rolle, Verantwortung und Leistung, ausdrücklich unabhängig von Geschlecht und Verhandlungsgeschick. Remote-only ist Fredmansky bewusst nicht, flexibel schon: Manches funktioniert nach eigener Aussage besser, wenn Leute im selben Raum sitzen. Quereinsteiger sind willkommen, wenn Können und Haltung passen; was im Lebenslauf steht, zählt weniger als die Frage, wie jemand denkt und arbeitet. Eine laufend aktualisierte Mitarbeiterzahl veröffentlicht die Agentur nicht, unabhängige Jobplattformen ordnen sie in der Größenklasse 31 bis 50 ein.
Bemerkenswert ist auch, wo Fredmansky sitzt. Nicht in Wien, sondern in Linz, im oberösterreichischen Neufelden und in Gleisdorf, zwanzig Autominuten von Graz. Die Agentur nennt das selbst lieber Leistung in der Vorstadt als Angeberei in der Hauptstadt. Das Linzer Büro liegt in der Ottensheimer Straße in einem Haus, das wie ein Katamaran angelegt ist: zwei Rümpfe unten, einer oben, dazwischen ein Innenhof und darüber eine Dachterrasse.
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