

Gottwald GmbH & CO KG
Angefangen hat alles 1979, mit zwei Leuten und einer Werkstatt im Bezirk Melk. Rudolf und Elfriede Gottwald bauten Elektroanlagen. Heute führen ihre drei Söhne den Betrieb, und rund 300 Menschen arbeiten für Gottwald – in Niederösterreich, im Burgenland und am Dachstein.
Der Kern ist der Elektro-Anlagenbau. Wenn in einem Krankenhaus, einem Bürohochhaus oder einem Wohnturm die Elektrik hineinkommt, sind oft Gottwald-Leute vor Ort. Am Wiener AKH hat die Firma mitgearbeitet, ebenso an der TU und der WU Wien und am Marina Tower an der Donau. Vieles ist aber kleiner: eine Alarmanlage, ein Netzwerk, die Steuerung der Haustechnik, eine Photovoltaikanlage aufs Dach. Gerade die Arbeit rund um Sonnenstrom wird mehr.
Der Hauptsitz steht in Melk, an der Solarstraße. Zwei weitere Standorte gibt es in Parndorf und in Ramsau am Dachstein. In Melk betreibt Gottwald außerdem einen Elektro-Fachmarkt. Und, das ist die ungewöhnliche Seite der Firma, eine Vinothek mit Weinhandel mitten in der Stadt.
Wer hier anfängt, ist meist Elektrotechnikerin oder Monteur. Anlagen werden geplant, montiert, gewartet. Im Fachmarkt und in der Verwaltung braucht es kaufmännische Hände. Und weil der Betrieb selbst ausbildet, sitzen Lehrlinge in der eigenen Lehrwerkstatt. Ein Familienunternehmen ist Gottwald geblieben, auch nach über vierzig Jahren und mit dreihundert Beschäftigten. Die Firma trägt das Gütezeichen als familienfreundlicher Arbeitgeber und ist nach dem EU-Umweltmanagement EMAS zertifiziert. Aus dem Zwei-Personen-Betrieb von damals ist einer der größeren Elektro-Anlagenbauer im Osten Österreichs geworden.
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