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Ein Zimmereibetrieb in Wien, gegründet 1897 von Wenzl Hartl: Daraus ist Österreichs ältester Fertighaushersteller mit eigener Tischlerei geworden. Seit 1924 wird im niederösterreichischen Echsenbach im Waldviertel gebaut. Wer sich hier bewirbt, kommt zu einem Traditionsunternehmen, das seine Häuser bis heute zu hundert Prozent in Österreich fertigt.
HARTL HAUS plant und fertigt Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser in Holzriegelbauweise. Rund 300 Hauseinheiten entstehen pro Jahr im Werk in Echsenbach, jedes davon nach den Wünschen der Bauherren geplant statt nach Standardgrundriss. Zum Betrieb gehört eine eigene Tischlerei, in der auch Fenster, Haus- und Innentüren, Küchen, Möbel und Wintergärten hergestellt werden. Der Betrieb bleibt damit breiter aufgestellt als ein reiner Hausbauer. Verkauft wird längst nicht nur in Österreich. Neben den heimischen Standorten mit acht Musterhäusern und fünf Verkaufsbüros ist HARTL HAUS in Deutschland, in der Schweiz, in Südtirol und in Italien präsent. Das Unternehmen beschäftigt über 300 Menschen und erzielte 2022 einen Umsatz von rund 59,5 Millionen Euro (Wikipedia, abgerufen 2026-07-28). Die Bandbreite der Berufe ergibt sich aus der Fertigungstiefe: In der Produktion und in der Tischlerei arbeiten Zimmerer, Tischler und Holztechniker, dazu kommen Bautechnik und Konstruktion, Architektur und Planung, Bauleitung auf den Baustellen sowie Vertrieb, Kundenberatung und Verwaltung am Standort. Ausbildung hat einen festen Platz. HARTL HAUS bildet Lehrlinge im Holzbau und in der Tischlerei aus und stellte 2019 einen Staatsmeister in diesen Berufen. Geführt wird das Unternehmen von Yves Suter; Eigentümerin ist die Hartl Haus Schweiz AG. Damit steht hinter dem Waldviertler Werk eine familiengeprägte Gruppenstruktur. Eine Kennzahl, die das Unternehmen selbst nicht öffentlich ausweist, ist der genaue Personalstand nach Standorten; die Mitarbeiterzahl von über 300 bezieht sich auf den Gesamtbetrieb (2023).
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