

Haus der Barmherzigkeit
Über das Unternehmen
Rund 1.800 Menschen arbeiten beim Haus der Barmherzigkeit. Sie betreuen etwa 1.600 Bewohnerinnen und Bewohner, die dauerhaft auf Pflege angewiesen sind: ältere Menschen, schwer behinderte Erwachsene und chronisch kranke Kinder. Gegründet wurde die gemeinnützige Einrichtung 1875 in Wien-Währing, zunächst für 22 unheilbar Kranke. Heute zählt sie zu den Wurzeln der Geriatrie in Österreich.
Das Haus der Barmherzigkeit ist ein Institut öffentlichen und kirchlichen Rechts mit Sitz in der Seeböckgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk. An der Spitze stehen Univ.-Prof. Christoph Gisinger und Roland König. Die Arbeit verteilt sich auf rund 27 Standorte in Wien und Niederösterreich. In den Pflegekrankenhäusern Seeböckgasse und Tokiostraße sowie am Maurer Berg in Liesing leben ältere Menschen in Langzeit-, Kurzzeit- und Übergangspflege; allein in der Seeböckgasse sind es etwa 350 Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu kommen Häuser in Kirchstetten, Horn und Poysdorf.
Nicht nur alte Menschen werden hier versorgt. Unter dem Namen HABIT begleitet das Haus Erwachsene mit schweren Behinderungen in Wohngemeinschaften und Tageszentren. Im Kinderpflegedomizil Fridolina finden chronisch kranke Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Pflege ist dabei nur ein Teil der Arbeit. Neben diplomierten Pflegekräften und Pflegeassistenz kümmern sich auch Ärztinnen, Physio- und Ergotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeutinnen sowie Sozialarbeiter um dieselben Bewohner; dahinter stehen Küche, Haustechnik und Verwaltung. Wer in einen Pflegeberuf einsteigt, kann sich in einem so großen Haus über Jahre in unterschiedliche Bereiche und Spezialisierungen wie Demenz, Multiple Sklerose oder Gerontopsychiatrie weiterentwickeln.
Die Einrichtung besteht seit 1875 und arbeitet als gemeinnützige Organisation, nicht auf Gewinn ausgerichtet. 2025 wurde das Haus der Barmherzigkeit 150 Jahre alt.
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