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INFRANORM aus Wels kümmert sich um das Klima in großen Industriehallen. Das Unternehmen plant und baut die Technik, die Produktionsräume kühlt, heizt, belüftet und die Luft von Staub, Spänen und Dämpfen sauber hält. Zu den Auftraggebern zählen bekannte Namen der Industrie, von Doka über Engel bis Magna und Andritz. Wer hier anfängt, arbeitet an Anlagen, die am Ende sichtbar in einer Halle stehen.
Das wichtigste Produkt heißt Sustainable Hall Conditioning, kurz SHC. Dahinter steckt ein modulares System, das Kühlen, Heizen, Lüften und Luftreinigung in einer Anlage zusammenführt und die Abwärme zurückgewinnt, statt sie ungenutzt entweichen zu lassen. Nach eigenen Angaben lassen sich damit die CO2-Emissionen einer Halle um bis zu 95 Prozent senken. Für Betriebe, die viel Energie in Kühlung und Heizung stecken, ist das ein handfestes Argument. Dazu kommen Absaug- und Filtertechnik, Prozesskühlung sowie Explosions- und Brandschutz für die Produktion.
Gegründet wurde INFRANORM 2004 von Christian Lindner, der die Firma bis heute führt. Rund 30 Menschen arbeiten hier. Das ist ein überschaubarer Betrieb, in dem man einander kennt. Der Sitz liegt in Wels in Oberösterreich, die Projekte reichen europaweit, umgesetzt über ein Netz regionaler Partner. Auf der Kundenliste stehen Industriebetriebe wie Böhler, Benteler, Schaeffler und Teufelberger. Also Werke, in denen oft rund um die Uhr produziert wird und die Anforderungen an Kühlung und saubere Luft entsprechend hoch sind.
Daraus ergeben sich unterschiedliche Aufgaben unter einem Dach. Ingenieurinnen und Techniker rechnen die Anlagen durch und konstruieren sie, Projektmanager begleiten den Bau beim Kunden vor Ort. Wer technisch denkt und gern zwischen Planung und Baustelle wechselt, findet hier Stoff. Wie das Haus tickt, beschreibt es selbst am deutlichsten: familiäres Umfeld, flache Hierarchien, niemand soll ein Rädchen im Getriebe sein. Genannt werden außerdem flexible Arbeitszeiten und Weiterbildung, die auf den Einzelnen zugeschnitten wird. Wer jemanden erfolgreich empfiehlt und die Person bleibt drei Monate, bekommt eine Prämie von 500 Euro.
Umsatz- und Detailzahlen legt das Unternehmen nicht offen, das ist bei einem Betrieb dieser Größe üblich. Die Firma steht seit 2004 im Firmenbuch am Landesgericht Wels und wird bis heute vom Gründer geführt.
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