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In gepflegten Waschräumen von Büros, Kliniken und Hotels in ganz Österreich steckt oft dieselbe Firma: Initial sorgt dafür, dass Seifenspender gefüllt, Hygienematten sauber und die Entsorgung geregelt sind. Getragen wird diese Arbeit von der Gesellschaft, die von 2008 bis 2015 als Initial Austria GmbH firmierte und heute Rentokil Initial GmbH heißt. Gearbeitet wird von Wiener Neudorf aus, und die Marke Initial kümmert sich schon seit über hundert Jahren um Betriebshygiene.
Was Initial macht, sieht man in jedem gepflegten Waschraum. Seifen- und Handtuchspender, Duftsysteme, Schmutzfangmatten am Eingang und die Entsorgung von sanitärem und medizinischem Abfall gehören zum Angebot. Servicekräfte fahren die Betriebe in festen Intervallen an, füllen Verbrauchsmaterial nach, warten die Spender und holen Matten zur Reinigung ab. Der Kern ist also kein einmaliger Verkauf. Es ist ein wiederkehrender Service direkt beim Kunden. Die Marke selbst ist alt: Initial begann 1903 in Großbritannien mit bestickten Stoffhandtüchern und baute das Geschäft rund um Hygiene über die Jahrzehnte aus.
In Österreich arbeitet Initial von drei Standorten aus. Die Zentrale sitzt in Wiener Neudorf südlich von Wien, dazu kommen Niederlassungen in Innsbruck und Fürstenfeld. Nach eigenen Angaben sind hierzulande rund 110 Menschen beschäftigt. Betreut werden Kunden im ganzen Land, von der Arztpraxis über das Hotel bis zum Produktionsbetrieb.
Hinter der Marke steht die Rentokil Initial GmbH mit Sitz in Wiener Neudorf, die in Österreich zugleich die Schädlingsbekämpfung unter dem Namen Rentokil betreibt. Beide Marken gehören zur britischen Rentokil Initial plc, einem an der Londoner Börse im FTSE 100 notierten Konzern. Für die Beschäftigten heißt das zweierlei. Ein regionaler Arbeitsplatz mit kurzen Wegen. Und der Rückhalt einer international aufgestellten Gruppe.
Die Jobs verteilen sich auf wenige klare Felder. Im Außendienst betreuen Servicekräfte feste Kundentouren und halten die Anlagen vor Ort in Schuss. Im Vertrieb und in der Kundenbetreuung geht es um Angebote, Verträge und Anfragen, in der Logistik um das Abholen, Aufbereiten und Wiederausliefern von Matten und Textilien. Viele dieser Rollen setzen keinen einschlägigen Abschluss voraus, eingearbeitet wird im Betrieb. Ein Servicebesuch ist dabei selten der letzte: Die Matten kommen zur nächsten Runde zurück, die Spender werden wieder gefüllt, der nächste Termin steht meist schon fest.
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