Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.


Am 31. Dezember 2025 fuhr in Saudi-Arabien eine Achterbahn zum ersten Mal an: 250 km/h Spitze, 195 Meter Höhenunterschied, 4.250 Meter Schiene. Entworfen und gebaut hat sie Intamin Amusement Rides Int. Corp. Est. mit Sitz in Schaan in Liechtenstein. Gegründet wurde das Unternehmen 1967. Wer hier arbeitet, plant Anlagen, die später auf drei Kontinenten stehen und dort jahrzehntelang laufen.
Intamin baut Fahrgeschäfte für Freizeitparks. Achterbahnen vor allem, dazu Wasserbahnen und Aussichtstürme. Angefangen hat alles 1967 in Bern, wo sich drei Gründer eine kleine Wohnung als Büro teilten; der Firmenname ist die Kurzform von "international amusement installations". Nach der Zählung der Roller Coaster DataBase sind seither 199 Achterbahnen entstanden, 168 davon sind bis heute in Betrieb, verteilt auf 225 Standorte weltweit (rcdb.com, abgerufen am 09.08.2026).
Hinter einer solchen Anlage steckt ein großes Maschinenbauprojekt. Konstrukteure rechnen Stahltragwerke durch, Elektrotechnikerinnen legen Antriebe und Steuerungen aus, und am Ende steht eine Montage auf einer Baustelle, oft tausende Kilometer vom Konstruktionsbüro entfernt. Etliche der eingesetzten Techniken hat Intamin selbst entwickelt, darunter den hydraulischen Katapultstart und den Antrieb über Linearmotoren. Das jüngste Beispiel ist Falcons Flight in der Six Flags Qiddiya City, seit Ende Dezember 2025 in Betrieb und derzeit die höchste, schnellste und längste Achterbahn der Welt. Daneben gibt es einen zweiten Geschäftsbereich für Transportsysteme, etwa Einschienenbahnen für den Personenverkehr.
Gearbeitet wird an acht Standorten in acht Ländern. Neben Schaan sind das unter anderem Wollerau in der Schweiz, Rüscheid im Westerwald und Glen Burnie in Maryland; in Asien bestehen Büros in Shanghai, Tokio und Seoul. Das Unternehmen selbst spricht von mehreren hundert Beschäftigten in seinen Gesellschaften, eine exakte Zahl für die Liechtensteiner Gesellschaft veröffentlicht es nicht. Kunden sind Freizeitparks rund um den Globus. Und weil eine verkaufte Bahn Jahrzehnte läuft, endet die Arbeit nicht mit der Eröffnung: Ein Serviceteam ist über eine Notfall-Hotline rund um die Uhr erreichbar und kümmert sich um Ersatzteile, technische Fragen und Reparaturen.
Für Ingenieurinnen und Ingenieure bedeutet das Projekte, die man später selbst besichtigen kann, und Kolleginnen und Kollegen in Europa, Nordamerika und Ostasien. Dazu kommen Projektleitung, Montage vor vor Ort und kaufmännische Aufgaben in den Landesgesellschaften. Das Unternehmen ist seit der Gründung in Familienhand; heute führen die zweite und dritte Generation der Familie Spieldiener die Geschäfte. Offene Stellen stehen auf der Karriereseite, Initiativbewerbungen nimmt die Personalabteilung unter HR@intamin.com entgegen.
Echte Erfahrungen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
