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Austro Tower, das Holzhochhaus HoHo in der Seestadt Aspern, die neuen Säle des Wiener Musikvereins: An diesen Bauwerken hat KS Ingenieure ZT GmbH mitgearbeitet. Das Zivilingenieurbüro für Bauwesen sitzt in der Gudrunstraße in Wien-Favoriten, und dort arbeiten rund 70 Menschen aus knapp 20 Nationen an einem einzigen Standort zusammen. Gegründet wurde das Büro 1991. Die Leute hier begleiten ein Projekt von der ersten Idee bis zur Übergabe des fertigen Gebäudes.
Was so ein Büro tatsächlich tut, zeigt sich am besten an einem Wohnhochhaus. Jemand rechnet nach, wie dick die Decken werden müssen und wohin die Lasten wandern. Jemand anderer prüft, ob Wände und Fenster Wärme und Schall so zurückhalten, wie es die Norm verlangt. Und während gebaut wird, steht die örtliche Bauaufsicht auf der Baustelle und kontrolliert, ob dort auch wirklich entsteht, was auf den Plänen steht. Statik und Konstruktion sind der Kern des Hauses. Ein eigenes BIM-Team arbeitet an den digitalen Gebäudemodellen, und als Prüfingenieure sehen sich die Ingenieurinnen und Ingenieure auch die Berechnungen anderer Planer an.
Die Aufgaben wechseln dabei stark. Beim Bildungscampus Aron Menczer arbeitete das Büro an einer Schule mitten in der Stadt, beim Regenwaldhaus in Schönbrunn an einem Glashaus über tropischem Klima. Auch der Millennium Tower und das St. Anna Kinderspital stehen in der Projektliste, dazu Industrieanlagen und Tiefgaragen. Einzelne Projekte lagen außerhalb Österreichs, in Deutschland und in Norwegen.
Klaus Stanek und Franz Alexander Kollitsch gründeten das Büro 1991, vier Jahre später wurde daraus die Kollitsch & Stanek ZT GmbH. 2001 stieg Matthäus Groh als Gesellschafter ein, 2004 kam der heutige Name. Stanek und Groh führen die Gesellschaft bis heute gemeinsam, vier Geschäftsleiter arbeiten neben ihnen. Als Ziviltechnikergesellschaft mit Befugnis für das Fachgebiet Bauingenieurwesen ist das Unternehmen Mitglied der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten; Klaus Stanek ist zusätzlich als Sachverständiger für Hochbau, Statik und Betonbau ausgewiesen.
Wer hier einsteigt, sitzt mit Tragwerksplanung, Bauphysik und Bauaufsicht im selben Haus. Die Wege sind kurz, und ein Bauwerk lässt sich über Jahre begleiten, vom ersten Modell bis zur Schlüsselübergabe. Ein einziger Standort heißt außerdem: keine Versetzung quer durchs Land. Dass gut ein Sechstel der Belegschaft aus dem Ausland kommt, prägt den Arbeitsalltag im Büro spürbar.
Zu Gehältern und Weiterbildungsprogrammen sagt die Website nichts; das Arbeitgeberprofil auf karriere.at nennt gleitende Arbeitszeit, ein Fitnessangebot und Obst im Büro und weist 51 bis 100 Beschäftigte aus. Ausgeschrieben sind mit Stand August 2026 zwei Stellen: eine Projektleitung Tragwerksplanung und ein BIM-Konstrukteur.
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