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LINZ AG für Energie, Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste hat aktuell 14 offene Jobs in Linz, darunter Elektrotechniker*in und Mitarbeiter*in Projektabwicklung E-Mobilität.
107,22 Millionen Fahrgäste zählten die Straßenbahnen, Busse und Obusse der LINZ LINIEN im vergangenen Geschäftsjahr. Aus demselben Haus kommen das Trinkwasser für mehr als 400.000 Menschen, dazu Strom, Fernwärme und die Müllabfuhr. Die LINZ AG für Energie, Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste hält die Infrastruktur der oberösterreichischen Landeshauptstadt und ihres Umlands am Laufen. 3.542 Menschen arbeiten dafür, gerechnet im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2025.
Eigentümerin ist die Stadt Linz, die das Unternehmen über die Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding hält. Die Wurzeln reichen bis 1880 zurück, als die erste Pferdetramway durch Linz fuhr. In der heutigen Form besteht das Unternehmen seit Oktober 2000, als die frühere ESG und die Stadtbetriebe Linz zusammengeführt wurden. Vier operative Gesellschaften teilen sich seither die Arbeit. Die LINZ STROM GAS WÄRME GmbH erzeugt und handelt Energie und verantwortet das Telekommunikationsgeschäft, die LINZ NETZ GmbH führt die Netze, die LINZ LINIEN GmbH fährt den öffentlichen Verkehr in Linz und vierzehn Umlandgemeinden. Bei der LINZ SERVICE GmbH liegen Wasser und Abwasser, die Abfallwirtschaft mit rund 380 Sammelstellen, die Bäder und Eishallen, die Friedhöfe und der Linzer Hafen.
Die Größenordnung ist beachtlich. Im Geschäftsjahr 2025 standen einer Betriebsleistung von 1,23 Milliarden Euro Investitionen von 296,3 Millionen Euro gegenüber, nach 213,4 Millionen im Jahr davor. Nach eigenen Angaben ist die LINZ AG damit der zweitgrößte Investor der Stadt nach der voestalpine. Ein Teil dieses Geldes geht in Anlagen, die Jahrzehnte halten sollen, etwa in den neuen Hochbehälter in Hitzing, der zwei Millionen Liter Trinkwasser fasst.
Über 100 Berufsbilder führt das Unternehmen selbst an, und das ergibt sich unmittelbar aus den Sparten. In der Leitwarte eines Heizkraftwerks arbeitet jemand anders als im Institut für Wasser- und Abfalluntersuchung, wo Trink-, Bade- und Abwasserproben analysiert werden, und wieder anders sieht der Tag einer Straßenbahnfahrerin aus. Dazu kommen die kaufmännischen Einheiten der Holding, etwa Einkauf, Recht und Finanzen. Wer bei der LINZ AG anfängt, kann innerhalb des Konzerns die Sparte wechseln, ohne den Arbeitgeber zu verlassen.
Ausgebildet wird im eigenen Haus. Technische Lehrlinge lernen Elektrotechnik, Mechatronik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik in einer eigenen Lehrwerkstätte, kaufmännisch bildet die LINZ AG Bürokaufleute und Speditionskaufleute aus. Job-Rotationen führen durch mehrere Bereiche, die Lehre mit Matura ist möglich, und erklärtes Ziel ist die dauerhafte Übernahme nach positivem Lehrabschluss. Wie viele Lehrlinge aktuell im Haus sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus.
Als Leistungen für Beschäftigte nennt die LINZ AG betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeitmodelle sowie Sport- und Weiterbildungsangebote; Ferial- und Berufspraktika stehen Studierenden offen. Der Frauenanteil lag im Geschäftsjahr 2025 bei 23,5 Prozent. Technische Arbeit heißt hier Arbeit an Netzen, die über Generationen geplant werden: Das Trinkwasserrohrnetz allein ist rund 1.200 Kilometer lang, und jährlich fließen daraus etwa 22 Milliarden Liter an Haushalte und Betriebe.
