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An der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt hat MASSIVBAU mitgebaut, an der Draubrücke in Villach ebenso. Das Unternehmen mit Sitz in Ebenthal bei Klagenfurt ist auf Ingenieurtiefbau spezialisiert und errichtet vor allem Bahnanlagen, Straßen und Brücken. Angefangen hat es 1966 mit einer Arbeitsgemeinschaft Kärntner Baufirmen für die Südautobahn A2; 1973 wurde daraus eine eigene Gesellschaft. Die gibt es bis heute.
Der Schwerpunkt liegt im Ingenieurtiefbau. MASSIVBAU errichtet Bahnanlagen und baut Bestandsstrecken auch im laufenden Betrieb um, vom Erdbau bis zum fertigen Bauwerk; Gleisbau und Elektrifizierung übernimmt die Firma bewusst nicht. Auftraggeber sind öffentliche und private Infrastrukturunternehmen. Am Frachtenbahnhof Klagenfurt entstand im Zuge der Koralmbahn die Straßenunterführung an der Ebenthaler Straße, bei Saag und Töschling ersetzten Brücken die alten Eisenbahnkreuzungen. Beton ist bei fast jedem Projekt die Grundlage, ob für eine Brücke oder für eine Wildbachsperre.
Der bislang größte Auftrag kam 2017. Für einen Teilabschnitt der Murtal Schnellstraße S36 bei Unzmarkt nennt das Unternehmen eine Gesamtauftragssumme von über 89 Millionen Euro brutto; die ASFINAG ließ dort rund sechs Kilometer neu bauen, samt Unterflurtrasse und Verlegung der Mur. Im selben Jahr entstand die Schwesterfirma Taktbau Ges.m.b.H., ein Jahr davor gemeinsam mit einem Völkermarkter Entsorgungsbetrieb der Unterkärntner Recycling Park in St. Michael ob Bleiburg. Im eigenen Profil auf karriere.at gibt MASSIVBAU eine Größe von 51 bis 100 Mitarbeitenden an, eine exakte Zahl veröffentlicht die Firma nicht.
Auf den Baustellen arbeiten Facharbeiter, Baggerfahrer und Poliere. In Ebenthal sitzen die Bautechniker, die kalkulieren und die Bauleitung übernehmen, und in der eigenen Werkstatt halten Baumaschinentechniker den Fuhrpark instand. Bei der Wirtschaftskammer ist MASSIVBAU als Lehrbetrieb eingetragen und bildet in Maurer- und Tiefbauberufen aus. Wer Talent und Einsatz mitbringt, kann sich nach eigener Darstellung vom Lehrling bis zum Bauleiter hocharbeiten.
Beim Geld wird das Unternehmen ungewöhnlich konkret: keine internen Pauschalabzüge, keine Überstundenverbote, sämtliche Ansprüche nach dem Kollektivvertrag für das Baugewerbe und die Bauindustrie. Gesucht werden ausdrücklich langfristige Kolleginnen und Kollegen statt kurzfristiger Aushilfen, dazu flache Strukturen und viel Eigenverantwortung. Gebaut wird überwiegend in Kärnten und der angrenzenden Steiermark, von der Kreuzung Trautenfels im Ennstal bis zur Bleiburger Schleife.
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