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Rund 2.520 Genossenschaftswohnungen und 1.710 Eigentumswohnungen stehen in den Büchern der MöGen, dazu mehr als 3.400 Garagen- und Abstellplätze. Insgesamt betreut das Haus etwa 7.680 Objekte, die meisten davon in Mödling und im Umland. Dahinter stehen 37 Beschäftigte an einem einzigen Standort. Und eine Genossenschaft, die seit mehr als hundert Jahren baut und verwaltet.
Gemeinnützig ist hier keine Etikette, sondern die Geschäftsgrundlage: Die Mieten folgen dem Kostendeckungsprinzip, Überschüsse fließen in Sanierung und Neubau zurück. Kontrolliert wird das von außen. Die Aufsicht liegt beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, geprüft wird die Genossenschaft vom Österreichischen Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen. Geführt wird sie von einem sechsköpfigen Vorstand unter Obmann Andreas Holzmann, der Sitz ist die Ferdinand Buchberger-Gasse 9 in Mödling. Regionalmedien beschreiben die MöGen als größten Wohnungsanbieter der Stadt.
Die Aufgaben reichen vom Spatenstich bis zur Betriebskostenabrechnung Jahrzehnte später. In der Hausverwaltung betreuen Mitarbeitende Mieterinnen und Wohnungseigentümer über die ganze Lebensdauer einer Anlage, in der Technik werden Sanierungen und Neubauprojekte begleitet, dazu kommen Vermietung, Verkauf und Rechnungswesen. Wie das konkret aussieht, zeigt das eigene Bauvorhaben in der Haydngasse 20–22: Dort entsteht das neue Servicecenter der Genossenschaft samt zehn Wohnungen zwischen 46 und 92 Quadratmetern, errichtet in ökologischer Holzriegelbauweise und an Bio-Fernwärme angeschlossen. Der bisherige Sitz, seit über 60 Jahren die Adresse des Hauses, wird zu 17 Wohnungen umgebaut. Für Beschäftigte heißt das: Man sieht die Ergebnisse der eigenen Arbeit in der Stadt, in der man arbeitet.
Als Arbeitgeber lässt sich die MöGen extern prüfen. Das Audit berufundfamilie begleitet das Unternehmen seit dem Grundzertifikat 2017, das aktuelle Zertifikat stammt aus 2024 und läuft bis 2027. Von den 37 Beschäftigten sind 25 Frauen. Zu Gehältern und offenen Stellen veröffentlicht die Genossenschaft von sich aus wenig, die Vereinbarkeitsmaßnahmen sind dafür dokumentiert: Mitarbeiterbefragungen zur Work-Life-Balance, Coaching für Führungskräfte, Steuer- und Rechtsberatung für die Belegschaft. Homeoffice ist möglich. Und wer will, kann freiwillig auf eine Vier-Tage-Woche umstellen.
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