

msg Plaut Austria GmbH
msg Plaut Austria GmbH bringt zwei Dinge zusammen, die in vielen Unternehmen getrennt laufen: die Beratung, wie ein Geschäft besser funktionieren soll, und die IT, die das am Ende umsetzt. Rund 250 Menschen arbeiten dafür in Österreich, mit Büros unter anderem in Wien, Graz und Linz. Die einen sprechen mit Kunden über Strategie und Abläufe, die anderen bauen daraus lauffähige Software. Beides greift ineinander.
Im Zentrum stehen zwei große Technologien. Mit SAP arbeitet das Unternehmen seit den frühen Achtzigerjahren, das Microsoft-Geschäft kam rund um 2010 dazu. Rund um diese beiden Welten ist über die Jahre mehr entstanden. Teams entwickeln eigene Software, begleiten Cloud-Vorhaben und sorgen dafür, dass Systeme sicher laufen und vor dem Start gründlich getestet sind. Wer hier einsteigt, bleibt oft über die ganze Strecke dabei, von der ersten Frage nach dem, was gebraucht wird, bis zum laufenden Betrieb der fertigen Lösung.
Die Auftraggeber kommen aus sehr unterschiedlichen Ecken. Ein guter Teil sitzt in der Finanzwelt, bei Banken und Versicherungen, die ihre oft in die Jahre gekommenen Kernsysteme erneuern wollen. Daneben stehen Industriebetriebe, Energieversorger und die öffentliche Verwaltung auf der Kundenliste. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass zwei Projekte selten gleich aussehen.
Hinter dem heutigen Namen stecken zwei Geschichten. Die Beratungsgruppe Plaut reicht bis ins Jahr 1946 zurück; msg, ein deutscher IT-Konzern mit mehr als 10.000 Beschäftigten, ist der zweite Strang. 2019 legten die österreichischen Teile beider Seiten ihr Geschäft zusammen, seither heißt das Unternehmen msg Plaut. Für Beschäftigte bedeutet das einen überschaubaren Arbeitgeber am Standort, im Rücken aber eine große, international tätige Gruppe. Die Zahl von über 10.000 Fachleuten steht dabei für die gesamte msg-Gruppe, nicht für das österreichische Haus.
Das Geschäft endet nicht an der österreichischen Grenze. Gebraucht werden dafür ganz verschiedene Fähigkeiten. An einem Projekt sitzen Beraterinnen neben SAP-Fachleuten, dazu kommen Entwickler, die die Software bauen, und Kolleginnen, die sie testen, absichern und später betreuen. Der Firmensitz liegt im elften Wiener Gemeindebezirk. In Mittel- und Osteuropa sowie in Zentralasien arbeiten zusätzlich mehr als 750 Beraterinnen und Berater, wer möchte, kann also über Ländergrenzen hinweg an Projekten mitwirken.
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Hauptstandort
Modecenterstraße 17 Unit 4/6
1110 Wien, Österreich
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