

OOWV
Rund 1,1 Millionen Menschen im Nordwesten Niedersachsens beziehen ihr Trinkwasser vom OOWV. Der Verband reinigt außerdem in weiten Teilen der Region das Abwasser. Sein Gebiet reicht von den Ostfriesischen Inseln bis zum Landkreis Vechta, von der Ems bis zur Weser. Gegründet 1948, sitzt er in Brake an der Unterweser.
Der OOWV versorgt ein Gebiet von mehr als 7.000 Quadratkilometern und ist damit der flächengrößte Trinkwasserversorger Deutschlands. Fünfzehn Wasserwerke fördern das Grundwasser, ein Netz von rund 15.000 Kilometern bringt es bis in die Haushalte, Gemeinden und Betriebe der Region. Für das Abwasser betreibt der Verband dutzende Kläranlagen. Getragen wird er von Landkreisen, Städten und Gemeinden im Nordwesten Niedersachsens, organisiert als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Gewinn macht der OOWV nicht. Überschüsse fließen zurück in Brunnen, Leitungen und Anlagen.
Rund 1.000 Menschen arbeiten hier, und die Berufe reichen weit. In den Wasserwerken halten Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik die Aufbereitung in Gang, im Labor prüfen Beschäftigte Tag für Tag die Wasserqualität, in Verwaltung und IT laufen Abrechnung, Netzplanung und Kundenservice zusammen. Der Verband bildet selbst aus, technisch wie kaufmännisch, und bietet duale Studiengänge an. Wer sich weiterentwickeln möchte, findet geregelte Fort- und Weiterbildung.
Bezahlt wird nach dem Tarifvertrag TV-V, mit Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge. 30 Urlaubstage gibt es vom ersten Jahr an, die Arbeitswoche hat 39 Stunden, mobiles Arbeiten ist möglich, wo der Betrieb es zulässt. An einem durchschnittlichen Tag gibt der OOWV rund 229.000 Kubikmeter Trinkwasser ab, für etwa 1,1 Millionen Menschen zwischen Ems und Weser.
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