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Ein Bauträgerprojekt betreut die Kanzlei nicht erst beim Kaufvertrag, sondern schon ab der Planungsphase. Podovsovnik Rechtsanwälte in der Wiener Innenstadt hat sich auf Immobilien- und Bauträgerrecht spezialisiert und begleitet Projekte von der Finanzierung bis zur Verwertung. Acht Juristinnen und Juristen arbeiten hier, fünf davon als Partner. Die Räume in der Habsburgergasse werden seit 1957 als Anwaltskanzlei genutzt.
Das Spektrum reicht vom Einfamilienhaus über Zinshäuser bis zu Einkaufszentren und Infrastrukturprojekten. Bauträgerrecht und BTVG nennt die Kanzlei selbst ihr Kerngebiet, Treuhandschaften wickelt sie über das Treuhandbuch der Rechtsanwaltskammer Wien ab. Auf Mandantenseite stehen Zinshauseigentümer und Liegenschaftsentwickler, dazu Banken und Hausverwaltungen. Zwei weitere Schwerpunkte prägen den Arbeitsalltag: Im Stiftungsrecht beraten die Partner seit über zwanzig Jahren in Österreich und in Liechtenstein und übernehmen dabei auch selbst Vorstands- und Beiratsmandate. Im Unternehmensrecht geht es um Gründungen, Gesellschafts- und Unternehmenskaufverträge, Verschmelzungen und Spaltungen, für österreichische ebenso wie für weltweit tätige Unternehmen. Prozesse führt die Kanzlei in ganz Österreich.
Die Adresse ist über Generationen dieselbe geblieben. 1957 eröffnete Dr. Josef Berkovics an diesem Standort eine Praxis, 1971 nahm dort Dr. Franz Podovsovnik seine Tätigkeit auf, der Vater des heutigen Seniorpartners. Mag. Franz Podovsovnik gründete 1999 die heutige Kanzlei, 2001 kam Mag. Irene Podovsovnik als Rechtsanwältin dazu, zwischen 2002 und 2004 wuchsen die Kanzleiräume auf 600 Quadratmeter. Seit 2015 ist Mag. Anna Steinwendtner-Krenn Partnerin. Geführt wird das Haus heute als Rechtsanwälte GmbH mit Sitz in Wien, verantwortet von den fünf Partnerinnen und Partnern gemeinsam.
Wer einsteigen will, beginnt hier üblicherweise als studentische Hilfskraft oder als Rechtsanwaltsanwärterin beziehungsweise Rechtsanwaltsanwärter. Zwei Anwärterinnen sind derzeit im Team, dazu ein angestellter Rechtsanwalt. Ausgebildet wird man von den Anwältinnen und Anwälten, mit denen man an denselben Akten sitzt, und die Kanzlei bindet Einsteiger nach eigener Darstellung vollständig in den laufenden Betrieb ein statt in eine Nebenrolle. Die Arbeitszeit lässt sich individuell planen, ausdrücklich mit Blick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Beruf und Studium. Wie viele Personen in Sekretariat und Verwaltung arbeiten, veröffentlicht die Kanzlei nicht. Auf der Karriereseite ist aktuell eine Stelle in der Teamassistenz ausgeschrieben.
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