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Wien Hauptbahnhof, der Bahnhof St. Pölten, die Bergstrecke am Semmering: An solchen Bauwerken haben die Technikerinnen und Techniker von Stoik & Partner mitgeplant. Das Büro sitzt in der Fendigasse in Wien-Margareten und beschäftigt sich mit Straßen und Eisenbahnen, von der ersten Studie bis zur Bauaufsicht auf der Baustelle. Gut 30 Namen stehen auf der Teamseite. Gegründet wurde die Gesellschaft 1995.
Der Schwerpunkt liegt auf der Schiene. Strecken und Bahnhöfe werden hier entworfen, Anschlussbahnen österreichweit geprüft und saniert, Messfahrten für Neubaustrecken organisiert. Beim Wiener Hauptbahnhof war das Büro gleich doppelt beteiligt, für die Verkehrsstation und für das Straßendetailprojekt daneben. Am Bahnhof Tullnerfeld ging es um einen Halt an der Hochleistungsstrecke Wien–St. Pölten. Das zweite Standbein ist die Straße: Autobahnen und Schnellstraßen ebenso wie verkehrstechnische Gutachten. Ob eine Kreuzung oder ein Streckenabschnitt sicher genug gebaut ist, klären die Kolleginnen und Kollegen in Road Safety Inspections und Audits. Danach bleibt das Büro oft an Bord und übernimmt Projektsteuerung, Baustellenkoordination und örtliche Bauaufsicht. Mehrere hundert realisierte Projekte hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in gut 25 Jahren abgewickelt. Wer hier einsteigt, kommt meist aus der HTL-Tiefbau, von einer FH oder von BOKU und TU; gearbeitet wird viel mit AutoCAD, und neben der reinen Planung gibt es Stellen, die überwiegend auf der Baustelle stattfinden. Die Bedingungen nennt das Unternehmen in seinen Stellenanzeigen offen: Gleitzeit, Vollzeit oder Teilzeit, Homeoffice möglich, dazu Öffi-Ticket, ein Prämiensystem, eine Betriebsküche und Weiterbildung. Für die zuletzt ausgeschriebene Technikerstelle gibt das Büro je nach Erfahrung und Ausbildung 2.500 bis 4.100 Euro brutto im Monat auf Vollzeitbasis an (Stellenanzeige stoik.at, Stand Februar 2026). Eine offizielle Mitarbeiterzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht. Das Eigentum liegt bei sieben Gesellschafterinnen und Gesellschaftern, die beiden Geschäftsführer Georg Corazza und Stefan Sandrisser sind selbst Zivilingenieure für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Auf der Referenzliste stehen auch die Attraktivierung der Verbindungsbahn und die Erschließung von Aspern Seestadt Nord.
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