

tilo GmbH
In Lohnsburg am Rand des Kobernaußerwaldes entstehen Böden, die in halb Europa verlegt werden. tilo fertigt hier Parkett, Vinyl und Kork, dazu die passenden Treppen und Leisten – vom Rohholz bis zum fertigen Boden an einem einzigen Standort. Angefangen hat 1950 eine kleine Tischlerei mit einem Lehrling. Heute arbeiten rund 250 Menschen für die Marke.
Das Kerngeschäft ist der Boden. Aus Eiche, Esche oder Nussbaum werden mehrschichtige Parkettdielen, dazu kommen wasserfeste Vinylböden und Kork. Bekannt wurde die Firma mit ParkettFIX, einem 2002 patentierten Klick-System, mit dem sich Dielen ohne Kleber verlegen lassen. Das Holz stammt zum großen Teil aus heimischen Wäldern, die Fertigung trägt die Umweltsiegel FSC und PEFC.
Gefertigt wird seit über 70 Jahren am selben Ort in Oberösterreich. Das Unternehmen gehört bis heute der Gründerfamilie Schrattenecker. 2022 verkaufte tilo Böden für 69,7 Millionen Euro, so viel wie nie zuvor, und steht seither regelmäßig unter den 300 umsatzstärksten Unternehmen des Landes. Gut die Hälfte der Ware geht ins Ausland, ein großer Teil davon nach Deutschland und in die Schweiz.
Wer hier anfängt, sieht mehr als einen Ausschnitt. Weil vom Zuschnitt bis zum Versand fast alles in Lohnsburg zusammenläuft, stehen Holztechnikerinnen und Holztechniker an den Maschinen, während im Büro nebenan der Vertrieb die Händler im Ausland betreut. Zuletzt hat die tilo GmbH einen zweistelligen Millionenbetrag in den Umbau des Werks und die Digitalisierung gesteckt. Eine genaue aktuelle Beschäftigtenzahl nennt die Firma selbst nicht; öffentlich ist von rund 250 Mitarbeitenden die Rede, 2018 waren es am Standort etwa 200.
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