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In fast jeder modernen LED-Leuchte steckt Elektronik, die über Helligkeit, Lichtfarbe und Lebensdauer entscheidet. Genau diese Bauteile entwickelt und fertigt Tridonic in Dornbirn. Rund 1.800 Menschen arbeiten weltweit für das Unternehmen, Vertriebspartner gibt es in über 70 Ländern. Tridonic ist das Technologieunternehmen der Zumtobel Group.
Tridonic baut das Innenleben von Leuchten. LED-Treiber und LED-Module gehören dazu, ebenso Sensoren und Steuerungssysteme, mit denen sich Licht in Verkaufsräumen oder Bürogebäuden dimmen und über die Gebäudetechnik ansteuern lässt. Verkauft wird das zum großen Teil an andere Leuchtenhersteller: Rund 80 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Tridonic außerhalb der eigenen Gruppe. Wer hier entwickelt, arbeitet also an Technik, die später unter fremden Markennamen in Gebäuden auf mehreren Kontinenten steckt.
Der Sitz liegt in Dornbirn in Vorarlberg, an der Färbergasse. In Österreich ist das Unternehmen außerdem im burgenländischen Jennersdorf vertreten. Dahinter steht mit der börsennotierten Zumtobel Group ein Konzern mit rund 5.300 Beschäftigten, der im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1.097,2 Millionen Euro auswies. Auf das Komponentengeschäft von Tridonic entfielen davon 299,3 Millionen Euro. Wie viele der rund 1.800 Beschäftigten in Österreich arbeiten, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus.
Die Aufgaben reichen weit über die Entwicklungsabteilung hinaus, auch wenn dort ein Schwerpunkt liegt. Elektronik- und Softwareteams arbeiten an Treiberplattformen und an der Vernetzung von Lichtsystemen, im Prüfbereich testen Kolleginnen und Kollegen Produkte bis zur Freigabe. In der Fertigung in Dornbirn halten Anlagenelektriker die Bestückungslinien am Laufen. Applikationstechnik und Vertrieb betreuen Leuchtenhersteller in aller Welt, was viel Kontakt über Sprach- und Zeitzonengrenzen hinweg bedeutet.
Nachwuchs bildet die Zumtobel Group am Standort Dornbirn selbst aus, unter anderem in der Elektrotechnik und der Mechatronik, mit eigener Lehrwerkstätte am Gründungsstandort. Angefangen hat dort alles 1950, als Walter Zumtobel in Dornbirn Vorschaltgeräte für Leuchtstoffröhren fertigte. Seit 1991 tritt das Komponentengeschäft als eigene Marke Tridonic auf, entwickelt und produziert wird bis heute in Vorarlberg.
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