

WolfVision GmbH
WolfVision GmbH baut die Kameras und Präsentationssysteme, mit denen an Universitäten, in Gerichtssälen und Konferenzräumen Wissen sichtbar gemacht wird. Bei sogenannten Visualizern, also hochauflösenden Dokumentenkameras für Präsentationen, zählt das Unternehmen aus Klaus in Vorarlberg zu den weltweit führenden Herstellern. Seine Geräte stehen an der Harvard University ebenso wie am Supreme Court in New York. Entwickelt und gebaut wird bis heute in Österreich.
Angefangen hat alles 1966, als Josef Wolf in Vorarlberg das Unternehmen unter dem Namen Wolf Audio-Visuals gründete. 1988 brachte die Firma den ersten serienreifen Visualizer der Welt auf den Markt, und 1994 machten seine Söhne Georg und Martin Wolf dieses Produkt zum Kern der neu gegründeten WolfVision GmbH. Ein Visualizer ist im Grunde eine präzise Kamera, die Dokumente, Objekte oder Experimente großflächig auf Leinwand oder Bildschirm bringt. Dazu kam später Cynap, ein System für kabellose Präsentation und Zusammenarbeit, mit dem sich Inhalte von Laptop, Tablet oder Smartphone teilen lassen. Die Kundenliste ist ungewöhnlich prominent. WolfVision nennt unter anderem die Harvard University und das University College London, dazu Referenzen aus Norwegen, Irland und den USA. Für Gestaltung und Nachhaltigkeit erhielt das Unternehmen einen Red Dot Award (2010) und den InfoComm Green AV Award (2011). Der Sitz liegt in Klaus, wo rund 90 Menschen beschäftigt sind; hinzu kommen eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften in mehreren Ländern, von den USA über Japan bis Singapur. Die Aufgabenfelder sind entsprechend breit. In der Entwicklung entstehen Kameratechnik und Software, in der Fertigung werden die Geräte montiert und geprüft, und der internationale Vertrieb betreut Kunden auf mehreren Kontinenten. Wer hier arbeitet, ist Teil eines Familienunternehmens mit langer Tradition, dessen Produkte in einer Nische gebaut werden, in der es seit Jahrzehnten zu den globalen Marktführern gehört. Eine eigene Karriereseite führt die Firma unter wolfvision.com. Ihre Wurzeln reichen bis 1966 zurück, gefertigt wird nach wie vor am Stammsitz in Vorarlberg.
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