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Neun Sprachen spricht das Team in Hohenems zusammen. Wer auf Türkisch, Ukrainisch oder Arabisch erklärt bekommt, was gleich im Mund passiert, sitzt entspannter im Stuhl. Genau darum geht es beim Zahnmedizinischen Institut Kinder Zahn Zentrum KIZZ plus: um Kinder und Jugendliche, um Menschen mit Behinderung und um Erwachsene, die sich vor dem Zahnarzt fürchten. Wenn eine Behandlung nur in Narkose möglich ist, überweisen andere Vorarlberger Praxen ihre Patientinnen und Patienten hierher.
Gegründet haben das Zentrum zwei Zahnärzte, Dr. Veronika Marie Vilimek, MSc und Dr. Boris Slav Christof, MSc. Beide führen die GmbH bis heute gemeinsam als Geschäftsführer und halten je die Hälfte der Anteile. Seit Juli 2021 läuft der Betrieb an der Graf-Maximilian-Straße in Hohenems, bewilligt als private Krankenanstalt in Form eines selbstständigen Zahnambulatoriums. Das ist rechtlich mehr als eine gewöhnliche Ordination. Rund 18 Personen führt die Teamseite auf; eine Mitarbeiterzahl aus dem Firmenbuch gibt es dazu nicht.
Die Arbeit verteilt sich über mehrere Berufsbilder. An der Rezeption laufen Termine, Anfragen und Personalthemen zusammen, in der Prophylaxe kümmern sich ausgebildete Assistentinnen um Vorsorge und Zahnreinigung, und am Stuhl wird bei Füllungen, Wurzelbehandlungen und Implantaten assistiert. Zwei leitende Assistentinnen teilen sich die Bereiche Kinder einerseits, Jugendliche und Erwachsene andererseits. Vier Lehrlinge stecken gerade im ersten und zweiten Lehrjahr. Ausgebildet wird also im eigenen Haus, und zwei Kolleginnen aus der Ukraine arbeiten hier als zugewanderte Gesundheitsfachkräfte.
Gearbeitet wird mit digitalem 3D-Röntgen und Fluoreszenz-Kariesdiagnostik, dazu kommt der Schwerpunkt Narkose und Sedierung. Wer diese Behandlungen begleitet, sammelt Erfahrung, die in einer durchschnittlichen Zahnarztpraxis kaum anfällt. Auch Erwachsenenzahnmedizin gehört dazu, von der Wurzelbehandlung bis zum Implantat, und behandelt werden Kassen- wie Privatpatienten.
Die Karriereseite ist meist mit offenen Stellen bestückt, zuletzt für Prophylaxe- und Zahnarztassistenz sowie für die Rezeption. Das Zentrum nennt dort unbefristete Verträge, ein 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld, interne Schulungen und Unterstützung bei Fortbildungen. Die Kosten fürs Öffi-Ticket übernimmt der Betrieb, eine betriebliche Altersvorsorge gibt es ebenfalls. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, geparkt wird gratis in der hauseigenen Tiefgarage.
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