IZ NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 64
2355 Wiener Neudorf
Österreich

Österreich war das erste Land außerhalb Deutschlands, in dem HORNBACH einen Markt eröffnet hat. Das war 1996, in Brunn am Gebirge südlich von Wien. Heute betreibt die HORNBACH Baumarkt GmbH 15 Bau- und Gartenmärkte im Land, von Innsbruck bis Eisenstadt, und beschäftigt über 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zentrale sitzt in Wiener Neudorf.
Verkauft wird hier alles, woraus sich etwas bauen lässt: Zement und Dachlatten genauso wie Gartenerde, Fliesen oder ganze Küchen. Die Kundschaft reicht von Leuten, die am Wochenende ihr Bad neu machen, bis zu Handwerksbetrieben, die Baustoffe palettenweise abholen. Im Markt in Eisenstadt liegen über 200.000 Artikel. Dazu kommen Leistungen, die Beratung verlangen. Holz wird auf Maß zugeschnitten, Farbe nach Wunsch gemischt, Maschinen und Transporter werden vermietet. Wer im Verkauf arbeitet, erklärt deshalb selten nur ein Produkt, sondern redet mit Menschen über deren Projekt. Seit Jänner 2013 gibt es zusätzlich den österreichischen Onlineshop.
Gewachsen ist das Netz Schritt für Schritt. 2015 kamen Regau und Klagenfurt dazu, 2016 mit Innsbruck Neu-Rum der erste Standort in Tirol, 2025 Eisenstadt. Jede Eröffnung bringt Arbeitsplätze in eine Region, in Eisenstadt waren es rund 100.
Die Jobs verteilen sich auf zwei Welten. In den Märkten stehen Verkaufsberaterinnen an der Zuschnittsäge und Logistiker im Warenlager, in der Zentrale in Wiener Neudorf wird das Sortiment eingekauft und der nächste Standort geplant. Ausgebildet wird auch. Das Unternehmen ist eingetragener Lehrbetrieb, und unter dem Titel „Lehrlinge leiten einen Markt“ führen die Lehrlinge eine Filiale selbst. Die Charta der Vielfalt hat HORNBACH 2007 unterzeichnet.
Im Rücken steht ein Familienunternehmen mit langem Atem. 1877 gründete der Schieferdeckermeister Michael Hornbach den Betrieb in Landau in der Pfalz, geführt wird die Gruppe heute in sechster Generation. Konzernweit arbeiten rund 25.500 Menschen in 174 Bau- und Gartenmärkten in neun europäischen Ländern, der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025/26 bei etwa 6,4 Milliarden Euro. Die österreichische Gesellschaft ist eine Tochter dieser Gruppe. Wie viele Beschäftigte nach der jüngsten Eröffnung genau dazugekommen sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Der Markt in Eisenstadt ist 16.175 Quadratmeter groß und hat am 5. September 2025 aufgesperrt, mit dem ersten Drive-in-Baustoffbereich der Region: Kunden fahren mit dem Auto direkt zum Regal.
IZ NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 64
2355 Wiener Neudorf
Österreich