Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz
Österreich

Wer mit der Bahn fährt, merkt selten, wie viel Arbeit im Gleis darunter steckt. Genau die übernimmt Rhomberg Sersa Rail Group. Das österreichisch-schweizerische Bahntechnik-Unternehmen baut, erneuert und wartet Schienenwege, vom einzelnen Weichentausch bis zur kompletten Strecke durch einen Tunnel. Rund 3.100 Menschen arbeiten dafür in neun Ländern.
Entstanden ist die Gruppe 2012, als sich das Vorarlberger Unternehmen Rhomberg Rail und das Schweizer Familienunternehmen Sersa zusammenschlossen. Beide Häuser sind seit Langem in der Bahntechnik zu Hause. Heute sitzt die Holding in Bregenz am Bodensee, ein zweiter Hauptsitz liegt in Zürich.
Die eigentliche Arbeit spielt sich auf der Baustelle ab. Teams verlegen neue Schienen, tauschen Weichen und sanieren Strecken in Tunneln. Vieles davon läuft nachts, wenn keine Züge fahren. Damit das gelingt, entwickelt und betreibt das Unternehmen eigene Gleisbaumaschinen und vermietet sie auch an Dritte. Dazu kommen feste Fahrbahnsysteme und digitale Dienste rund ums Gleis, etwa für die Vermessung und Überwachung von Strecken.
Die Auftraggeber sind vor allem große Bahngesellschaften und Nahverkehrsbetriebe, dazu Industriekunden mit eigenem Gleisanschluss. Im Geschäftsjahr 2024/25 kam die Gruppe auf eine Betriebsleistung von rund 816 Millionen Euro. Gearbeitet wird auf drei Kontinenten, von Großbritannien und Irland bis nach Australien und Nordamerika. Wie sich die rund 3.100 Beschäftigten auf die einzelnen Länder verteilen, weist das Unternehmen allerdings nicht durchgängig aus.
Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Auf der Baustelle stehen Gleisbauer und Maschinisten an den schweren Geräten, im Büro plant eine Bauingenieurin die nächste Streckensperre und ein Konstrukteur die nächste Maschinengeneration. Dazu kommen kaufmännische Berufe, Disposition und IT. Ausgebildet wird im eigenen Haus.
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