Machine-Application Platform Developer (m/w/d)

Liebherr-Werk Telfs GmbH
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Machine-Application Platform Developer (m/w/d)

Nenzing
Job-ID:
80445
Sparte:
Maritime Krane
Gesellschaft:
Liebherr-MCCtec GmbH
Einsatzbereich:
Forschung / Entwicklung
Land:
AT
Einstiegslevel:
Berufserfahrene
Vertragsart:
Vollzeit

Gestalte wiederverwendbare Softwarebausteine, Methoden und Plattformkonzepte für die Maschinensteuerung der Zukunft.

Im Rahmen eines mehrjährigen Transformationsprogramms gestaltet Liebherr die Vision der Software-Defined-Machine (SDM). Ziel ist der Aufbau einer produktübergreifenden Plattform, die Maschinenapplikationen standardisiert, Skalierung ermöglicht und die technologische Weiterentwicklung über Standorte und Sparten hinweg beschleunigt.

In dieser Rolle arbeitest du sowohl an den konzeptionellen und softwaretechnischen Grundlagen einer gemeinsamen Maschinenapplikationsplattform als auch an wiederverwendbaren Modulen und Funktionen, die diese Plattform konkret nutzbar machen.

Das sind deine Aufgaben

  • Du gestaltest modulare Architekturkonzepte, Schnittstellen und Funktionsstrukturen, die eine skalierbare Entwicklung von Maschinenapplikationen ermöglichen.
  • Du entwickelst und strukturierst wiederverwendbare Softwarebausteine, Funktionen und generalisierte Maschinenfunktionen für unterschiedliche Maschinen- und Anwendungskontexte.
  • Du analysierst Anforderungen aus unterschiedlichen Produkt- und Applikationsentwicklungsbereichen, koordinierst die fachlich-technische Abstimmung mit den jeweiligen Entwicklungsteams und überführst die Ergebnisse in tragfähige Plattform- und Umsetzungskonzepte.
  • Du nutzt virtuelle Entwicklungsumgebungen und Ansätze sowie neue Technologien und Methoden, um Maschinenapplikationen frühzeitig bewertbar und weiterentwickelbar zu machen.

Das bringst du mit

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium (MA, PhD) in Informatik, Software Engineering, Automatisierungstechnik Elektrotechnik oder einer vergleichbaren technischen Fachrichtung.
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der Steuerungssoftware-Entwicklung, Embedded-Software-Entwicklung, Systementwicklung oder Plattform-/Framework-Entwicklung.
  • Sehr gutes Verständnis für Softwarearchitektur, Modularisierung, Schnittstellendesign und Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten.
  • Ausgeprägtes Interesse an neuen Technologien, modernen Entwicklungsmethoden und dem sinnvollen Einsatz von AI in der Software- und Maschinenapplikationsentwicklung.
  • Erfahrung mit virtuellen Entwicklungsumgebungen, virtueller Inbetriebnahme oder digitalen Maschinenmodellen ist von Vorteil.
  • Eine strukturierte, eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise, sehr gute kommunikative Fähigkeiten sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse.

Das bieten wir dir

Ein  technologisch anspruchsvolles Umfeld mit enger Zusammenarbeit über Fachbereiche, Applikationsentwicklungsteams und Produktkontexte hinweg.

Eine langfristige Perspektive in einem Zukunftsfeld der industriellen Softwareentwicklung, eingebettet in ein stabiles, international erfolgreiches Unternehmen sowie

  • Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
  • Flexible Arbeitszeiten mit Home-Office-Möglichkeit
  • Hauseigene Betriebskantine inkl. Essenszuschuss
  • Kostenloser Werksverkehr und Bikeleasing
  • Mitarbeitervergünstigungen bei diversen Unternehmen

Gesetzlicher Hinweis: Für diese Position gilt ein kollektivvertragliches Mindestentgelt der Metallindustrie. Das tatsächliche Einkommen ist abhängig von der beruflichen Qualifikation und Berufserfahrung.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über deine Online-Bewerbung. Bei Fragen kontaktiere bitte Julian Baltzewitsch.

One Passion. Many Opportunities.

Das Unternehmen

 Die Liebherr-MCCtec GmbH mit Sitz in Nenzing ist für die Koordination aller Aktivitäten in den Produktsegmenten Maritime Krane, Spezialtiefbaumaschinen sowie Raupenkrane verantwortlich und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen umfasst 50 weitere Vertriebsgesellschaften innerhalb der Firmengruppe und betreibt vier Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland, Großbritannien und Irland.    

Standort

Liebherr-MCCtec GmbH 

Dr. Hans Liebherr Str. 1

6710 Nenzing

Österreich (AT)

Kontakt

Julian Baltzewitsch

+43 690 500 46105

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Hauptstandort

Liebherr-Werk Telfs GmbH

Hans-Liebherr-Straße 35
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Liebherr-Werk Telfs GmbH

Telfs

Planierraupen mit bis zu 565 Kilowatt Motorleistung verlassen das Werk in Telfs, dazu Laderaupen, Teleskoplader und Rohrleger für den Pipelinebau. Knapp 850 Menschen arbeiten auf dem rund 179.200 Quadratmeter großen Areal an der Dr.-Hans-Liebherr-Straße im Tiroler Oberland. Damit zählt der Standort zu den größten Arbeitgebern der Region. Gebaut wird hier seit 1976.

Angefangen hat es 1972 mit den ersten Prototypen, 1976 lief die Serienfertigung der Liebherr-Planierraupen an, 1978 folgte die erste hydrostatisch angetriebene Laderaupe. Bei diesem Antriebskonzept ist Telfs geblieben: Das Werk entwickelt und produziert ausschließlich Maschinen mit hydrostatischem Fahrantrieb. Die Rohrleger sind dafür gemacht, schwere Rohre in Hanglage und auf weichen Böden zu verlegen, die Teleskoplader für Materialumschlag auf beengten Baustellen. Sieben Planierraupentypen ab 93 Kilowatt gehören ebenso zum Programm wie Laderaupen mit Schaufelinhalten zwischen 1,5 und 4,6 Kubikmetern.

Innerhalb der Liebherr-Firmengruppe ist Telfs der Standort für genau diese Maschinen, angesiedelt im Produktsegment Erdbewegung. Verkauft und betreut werden sie über das weltweite Vertriebs- und Servicenetz der Gruppe, die Kunden sitzen im Erdbau, im Bergbau und in der Öl- und Gasindustrie. Liebherr ist ein Familienunternehmen und beschäftigte Ende 2025 weltweit 55.963 Menschen bei einem Umsatz von 14.772 Millionen Euro (Liebherr-Geschäftsbericht 2025). Für Telfs bedeutet das: ein überschaubarer Betrieb mit eigener Entwicklung, eigener Fertigung und eigenem Vertrieb, der auf die Infrastruktur eines Konzerns zurückgreifen kann.

Entsprechend breit ist die Berufslandschaft. In der Fertigung arbeiten Metalltechniker an Bearbeitungszentren, Schweißanlagen und in der Lackierung, in der Konstruktion entsteht die nächste Raupengeneration am Rechner, und im technischen Controlling wird durchgerechnet, was eine Maschine kosten darf. Zuletzt ausgeschrieben waren unter anderem Stellen für Betriebselektriker, für einen Technical Inspector und ein Traineeprogramm im technischen Controlling. Dazu kommen Kundendienst, Einkauf, Finanzwesen und Marketing am selben Standort.

Ausgebildet wird im eigenen Haus. Sieben Lehrberufe stehen offen: Wer Baumaschinentechniker werden will, lernt hier ebenso wie angehende Industriekaufleute oder Informationstechnologen, und die Lehre mit Matura ist möglich. Seit 2020 trägt der Standort die Auszeichnung „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“. 98 Prozent der Lehrlinge werden nach der Lehre übernommen, gibt das Unternehmen auf seiner Ausbildungsseite an. Wie viele Lehrlinge das in Zahlen sind, nennt es nicht öffentlich.

Gewachsen ist das Werk kontinuierlich: 2019 berichtete die Tiroler Tageszeitung von 739 Beschäftigten in Telfs, Anfang 2020 waren es 787, heute sind es knapp 850. Die Gewerbeberechtigung für den Industriebetrieb besteht seit Februar 1977. Und die Maschinen entstehen von der Material- und Teileprüfung bis zum letzten Qualitätscheck vor dem Versand am selben Ort in Tirol.

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Liebherr-Werk Telfs GmbH

Hans-Liebherr-Straße 35
6410 Telfs
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