Schützenstraße 19
6832 Sulz
Österreich

Jährlich verarbeitet FRIES in Sulz rund 5.000 Tonnen Kunststoff. Daraus werden Kanister und Eimer für die Industrie, Spülkörbe für Restaurantküchen und technische Formteile für Kunden in aller Welt. Der Betrieb steckt seit über 120 Jahren in Familienhand, inzwischen in dritter Generation, und liefert heute in mehr als 50 Länder.
Gefertigt wird ausschließlich am Stammsitz in Sulz in Vorarlberg. An den Spritzguss- und Blasformmaschinen entstehen Industrieverpackungen wie Kanister und Fässer, daneben Spülkörbe, mit denen Restaurants und Kantinen ihr Geschirr durch die Spülmaschine schicken, sowie Werkstückträger und technische Formteile für die Industrie. Im eigenen Werkzeugbau planen und bauen Konstrukteure die Formen dafür. Manche Aufträge haben Gewicht: Für die Unternehmensgruppe STIHL fertigt FRIES seit 2023 in Serie.
Rund 250 Menschen arbeiten hier, darunter sieben Lehrlinge, die ihren Beruf im Betrieb von Grund auf lernen. Der Umsatz der FRIES Group liegt bei rund 41 Millionen Euro, und gut 85 Prozent der Produkte gehen ins Ausland. Zur Gruppe zählt auch Cup Concept, ein Anbieter von Mehrweggeschirr für Veranstaltungen, dessen Geschäft zuletzt bis nach Dänemark und Frankreich reichte.
Am Standort wird gebaut. Ab Frühjahr 2026 entsteht in Sulz ein neues Büro- und Produktionsgebäude, rund 4.500 Quadratmeter groß, 12 Millionen Euro schwer. Wer bei FRIES anfängt, findet Arbeit in der Produktion an den Maschinen, im Werkzeugbau, in Konstruktion und Technik oder im Vertrieb, der die Kunden in den vielen Exportländern betreut. Eine genaue Aufteilung der Beschäftigten auf die einzelnen Bereiche macht das Unternehmen öffentlich nicht.
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