Mosdorfergasse 1
8160 Weiz
Österreich

Kabelverteilerschränke aus glasfaserverstärktem Polyester sind das Kerngeschäft von Elsta Mosdorfer: robuste Gehäuse, in denen die Technik der Strom-, Telekom- und Verkehrsnetze sicher untergebracht ist. Gefertigt werden sie im südsteirischen Kaindorf an der Sulm und an weiteren Werken in Österreich, Deutschland, Kroatien und Bosnien. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften dabei etwa 150 Millionen Euro Umsatz. Geliefert wird in mehr als 30 Länder.
Elsta Mosdorfer ist Komplettanbieter, und das ist wörtlich gemeint. Im Werk werden heiß gepresste, glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe selbst verarbeitet, daraus entstehen UV- und witterungsbeständige Gehäuse, und auf Wunsch geht der Schrank nicht leer, sondern als fertig verdrahtete Schaltgerätekombination an den Kunden. Neben klassischen Verteilerschränken laufen Zählerverteiler und Stromtankstellen vom Band. Die Abnehmer sind vor allem Energieversorger und Netzbetreiber, dazu kommen Telekom- und Verkehrstechnik sowie Industriekunden. Das Unternehmen arbeitet seit über 40 Jahren in diesem Feld und ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.
Der Firmensitz liegt in Kaindorf an der Sulm bei Leibnitz, weitere österreichische Standorte sind Tillmitsch in der Steiermark und Trumau in Niederösterreich. In Deutschland wird in Dessau-Roßlau produziert. Eigentümerin ist die Knill Gruppe aus Weiz, ein Familienunternehmen in zwölfter Generation, dessen Wurzeln bis 1712 zurückreichen und zu dem heute rund 36 Firmen in 19 Ländern mit etwa 3.000 Beschäftigten und 603 Millionen Euro Umsatz gehören. Für Beschäftigte bedeutet das ein überschaubares steirisches Werk mit einem international aufgestellten Eigentümer im Rücken.
Die Belegschaft ist entsprechend gemischt. In der Fertigung arbeiten Kunststoff- und Werkstofftechniker an den Pressen, in der Montage verdrahten Elektrotechnikerinnen komplette Schaltanlagen. Das firmeneigene Jobportal führt daneben Stellen in Technik und Konstruktion, im Vertrieb, in der Logistik und in der Verwaltung, ausgeschrieben für die österreichischen Werke ebenso wie für Dessau-Roßlau und Lünen. Genannt werden dort flexible Arbeitszeitmodelle mit Homeoffice-Optionen, Gesundheitsangebote sowie Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Gruppe. Wie sich die rund 800 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, veröffentlicht das Unternehmen allerdings nicht.
Ausgebildet wird im eigenen Haus. Elsta Mosdorfer nimmt Lehrlinge in der Elektrotechnik, im Bürobereich und Industrieeinkauf sowie im technischen Zeichnen auf, wahlweise auch als Lehre mit Matura. Elektrotechnik-Lehrlinge bauen gegen Ende der Lehrzeit in der Trafofertigung mit und übernehmen dort Verkabelung, Schutztechnik und Funktionsprüfung. Zusätzlich laufen firmenübergreifende Projekte gemeinsam mit Lehrlingen der Schwesterfirmen Mosdorfer in Weiz und Rosendahl Nextrom in Pischelsdorf. Wer sich dafür interessiert, sollte den Kalender im Blick behalten: Das Bewerbungsfenster für Lehrstellen öffnet im Dezember und schließt Mitte März.
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