Vermessungsingenieur / Geoinformatiker (w/m/d)

Staatsministerium Baden-Württemberg
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Vermessungsingenieur / Geoinformatiker (w/m/d)

  • Karlsruhe
  • Bundesbau Baden-Württemberg mit 6 Ämtern
  • Bau- und Ingenieurwesen, Geodäsie
Vergütung bis A 13 / bis E 13

Vermessungsingenieur / Geoinformatiker (w/m/d)

  • Beschäftigungsart Arbeits- oder Beamtenverhältnis
  • Beschäftigungsdauer Unbefristet
  • Beschäftigungsumfang Vollzeit Teilzeit
  • Qualifikation Bachelor und vergleichbar Master und vergleichbar
  • Homeofficemöglichkeit Ja

Informationen zum Bundesbau Baden-Württemberg finden Sie hier.

Informationen zu LISA finden Sie hier.

Das Staatliche Hochbauamt Karlsruhe realisiert vielfältige Bauprojekte im Auftrag des Bundes – in Baden-Württemberg sowie am Standort Berlin. Eingebunden in den leistungsstarken Bundesbau Baden-Württemberg mit rund 780 Mitarbeitenden betreuen wir militärische und zivile Baumaßnahmen. Wir arbeiten in interdisziplinären Teams aus jungen und erfahrenen Baufachleuten aller Sparten, als Bauherrenvertretung und großes Generalplanungsbüro.

Aufgaben

  • Mission: Sie sorgen dafür, dass der Bundesbau in Baden-Württemberg über verlässliche, aktuelle und abrufbare Bestandsdaten seiner Liegenschaften verfügt – als Grundlage für Planung, Bau und Betrieb und als Nachweis gegenüber unseren Auftraggebern.
  • Führung als Kern der Aufgabe: Sie leiten das Referat LISA mit derzeit sechs Beschäftigten fachlich, personell und organisatorisch. Führung ist hier kein Anhängsel der Fachaufgabe, sondern ihr Zentrum: Sie planen Personal und Aufgaben strategisch, entwickeln Ihre Mitarbeitenden weiter und vertreten deren Interessen nach innen wie nach außen.
  • Primärdatenhaltung verantworten: Sie verantworten die Führung des Primärdatenbestands nach BFR Vermessung und BFR LBestand – Entgegennahme, Prüfung, Überführung und turnusgemäße Abgabe der Geometrie- und Fachdaten aus den Fachbereichen Abwasser, Wasser und Freianlagen, Boden- und Grundwasserschutz.
  • Aus der Verwaltung in die Koordination: Bislang verwaltet die Leitstelle vor allem den Datenfluss. Künftig soll sie die Datenerfassung aktiv koordinieren und steuern – früh in die Projekte hineinwirken, statt am Ende entgegenzunehmen, was geliefert wird. Diese Verschiebung zu gestalten, ist Ihre zentrale Aufgabe.
  • Die Ämter befähigen: Sie entwickeln Arbeitshilfen und Arbeitsmittel, mit denen die Koordinierenden Stellen in den sechs Staatlichen Hochbauämtern bestandsrelevante Projekte strukturiert steuern können – und beraten, schulen und begleiten sie dabei.
  • Beschaffung zentral denken: Sie prüfen und erschließen Wege, Vermessungsleistungen freiberuflich Tätiger zentral über Rahmenverträge vorzubereiten und auszuschreiben, statt jedes Amt einzeln beschaffen zu lassen.
  • Projektleitungen entlasten: Bestandsdokumentation ist auf Projektebene selten die beliebteste Aufgabe. Sie finden Wege – organisatorisch, vertraglich, technisch —, damit sie im Projektverlauf mitläuft, statt am Ende als Zusatzlast liegen zu bleiben.
  • Den Rahmen fortschreiben: Sie entwickeln das Rahmenkonzept der Leitstelle weiter und passen Aufgabenzuschnitt und Prozesse an heutige Anforderungen an – in einem Tempo, bei dem die Beteiligten mitgehen können.
  • Im Netzwerk wirken: Sie stimmen sich mit den bundesweiten Fachleitstellen in Hannover und Bremen, den Auftraggebern einschließlich der Bundeswehr, der Betriebsleitung und den Leitstellenleitungen anderer Länder ab.
  • Erfolg messen: Sie erkennen Ihren Erfolg daran, dass Vollständigkeit und Aktualität des Datenbestands messbar zunehmen, dass die Ämter ihre Arbeitsmittel aus eigenem Antrieb nutzen – und dass Bestandsdokumentation in den Projekten kein Konfliktthema mehr ist.

Eine Änderung des Aufgabenzuschnitts bleibt vorbehalten.

Profil

  • Qualifikation: abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Geodäsie, Geoinformatik oder Vermessungswesen – oder Bauingenieurwesen mit einschlägiger Qualifikation und Berufserfahrung im GIS-Umfeld.
  • Führungsanspruch: Sie wollen führen, nicht nur fachlich verantworten. Sie sehen die Entwicklung Ihres Teams als eigenständige Leistung, geben Orientierung, treffen Personalentscheidungen und halten auch unangenehme Gespräche aus.
  • Führungserfahrung: idealerweise drei bis zehn Jahre Führungsverantwortung mit kooperativem Stil. Ebenso willkommen sind Sie, wenn Sie erstmals in Führung gehen – sofern Sie belegen können, dass Sie Menschen und Vorhaben bereits erfolgreich geführt haben, etwa in Projekt- oder Teilprojektverantwortung.
  • Berufserfahrung: mehrjährige Fachpraxis, idealerweise drei bis fünfzehn Jahre, in Vermessung, Geoinformation oder Geodatenmanagement. Sie kennen die Praxis der Datenerfassung so gut, dass Sie erkennen, wo sie im Projektalltag scheitert.
  • Fachliche Steuerung: Sie haben IT-Vorhaben aus dem Umfeld der Geoinformationssysteme und Geodateninfrastrukturen fachlich gesteuert und können Anforderungen gegenüber Entwicklung und Dienstleistern präzise formulieren.
  • Fachwissen im Umfeld: Kenntnisse im Boden- und Grundwasserschutz sowie in der Kampfmittelthematik sind von Vorteil; die Bereitschaft, sich in Spezialwissen einzuarbeiten, setzen wir voraus.
  • Gestaltungswille: Sie warten nicht darauf, dass Zuständigkeiten geklärt werden, sondern nutzen die vorhandenen Spielräume – und suchen kreative Wege, wenn der direkte versperrt ist.
  • Verwaltungsverständnis: Sie verstehen, warum öffentliche Verwaltung anders funktioniert – und sehen darin Schutz für faire Verfahren, nicht nur Last.
  • Standhaftigkeit: Sie verfolgen gute Ideen auch dann weiter, wenn das Umfeld skeptisch reagiert oder sich langsamer bewegt, als technisch möglich wäre.
  • Beitragsorientierung: Sie wollen etwas hinterlassen – Strukturen, Werkzeuge oder Verfahren, die nach Ihrer Mitwirkung tragfähiger sind als zuvor.
  • Kommunikationsstärke: Sie verhandeln sicher, treten verbindlich auf und moderieren zwischen Fachbereichen, Ämtern und Auftraggebern.
  • Mobilität: Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen sowie zur Teilnahme an Seminaren, Symposien und Fachveranstaltungen.
  • Sprache: verhandlungssicheres Deutsch in Wort und Schrift (mindestens C1).

Was wir bieten

Profitieren Sie von den verlässlichen Rahmenbedingungen und den vielfältigen Vorteilen, die das Land Baden-Württemberg als Arbeitgeber auszeichnen:

  • Eigenverantwortung

    Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.

  • Homeoffice

    Die Möglichkeit, mobil bzw. im Homeoffice zu arbeiten.

  • Nachhaltige Mobilität

    Nachhaltige Mobilität mit dem JobTicket BW (z.B. Deutschlandticket) und JobBike BW.

  • Sinn & Sicherheit

    Eine zukunftssichere, vielfältige und interessante Tätigkeit, die dem Gemeinwohl dient.

  • Weiterbildung

    Persönliche und fachliche Weiterentwicklung durch ein umfassendes Fortbildungsangebote.

Weitergehende Informationen

Das erwartet Sie bei uns:

  • Lebendige Teamarbeit: ein kollegiales, wertschätzendes Arbeitsklima in einem eingespielten Referat
  • Sinnstiftende Tätigkeit: eine Querschnittsaufgabe für den gesamten Bundesbau in Baden-Württemberg, mit hohem Gestaltungsspielraum – Sie können eigene Schwerpunkte setzen und bestehende Wege weiterentwickeln
  • Eigenverantwortung: selbstständiges, eigenverantwortliches und zielorientiertes Arbeiten
  • Onboarding: individuelles Einarbeitungskonzept, Entwicklungsperspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Weiterentwicklung: persönliche und fachliche Qualifizierung über ein umfassendes Fortbildungsangebot
  • Work-Life-Balance: familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle
  • Mobiles Arbeiten: die Möglichkeit, mobil bzw. im Homeoffice zu arbeiten
  • Chancengleichheit, Vielfalt, Diversität
  • Nachhaltige Mobilität: JobTicket und JobBike BW
  • Urlaub: 30 Tage bei einer 5-Tage-Woche, dazu dienstfrei an Heiligabend und Silvester
  • Vergütung: Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), abhängig von den persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe E 13
  • Verbeamtung: Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist eine Übernahme im Beamtenverhältnis des gehobenen Dienstes bis Besoldungsgruppe A13 möglich
  • Warum es schwierig wird: Applaus aus den Projekten gehört nicht dazu. Erfolg zeigt sich hier in Problemen, die nicht entstanden sind – sichtbar für Auftraggeber, Betreiber und Betriebsleitung, seltener für die Teams, denen Sie die Erfassung abverlangen. Ihre Autorität in den sechs Ämtern kommt nicht aus der Zuständigkeit, sondern daraus, dass Ihre Werkzeuge dort Arbeit ersparen. Wer Wirkung so versteht, hat hier viel Spielraum.

Weitere Informationen: 

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich teilbar ist.

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden ausdrücklich begrüßt. Sie werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Datenschutzhinweise: Hinweise zum Datenschutz

Zum Stellenangebot

Kontakt:

Fragen zum Bewerbungsprozess

Frau Olga Stefanescu (Personalsachbearbeiterin)

Tel.: 0721 8403-118

E-Mail: bewerbung.hbaka@vbv.bwl.de

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Ihre Bewerbung senden Sie uns bitte bis zum 06.09.2026 per Mail an bewerbung.hbaka@vbv.bwl.de zu.

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Stuttgart

Die Sitzungen des Ministerrats plant und bereitet das Staatsministerium Baden-Württemberg vor, es hält den Kontakt zum Landtag und stellt die Arbeit der Landesregierung nach außen dar. Amtssitz ist die Villa Reitzenstein auf der Stuttgarter Gänsheide, wo auch der Ministerpräsident arbeitet. Rund 380 Stellen umfasst der Geschäftsbereich, verteilt auf Stuttgart, Berlin und Brüssel. Nah am tagesaktuellen politischen Geschehen ist man an jedem dieser drei Orte.

Als oberste Landesbehörde koordiniert das Haus die Arbeit der Fachministerien und arbeitet dem Ministerpräsidenten bei den Richtlinien der Politik zu. Geleitet wird es vom Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Jörg Krauss, der seit Februar 2025 im Amt ist. Dazu kommen Aufgaben, die man in einer Staatskanzlei nicht unbedingt vermutet. Das Protokoll empfängt ausländische Staatsgäste und betreut das Konsularwesen. Ein eigener Bereich verantwortet Medien- und Rundfunkpolitik, ein anderer die Erinnerungskultur und die Gedenkstätten des Landes. Auch der Verfassungsgerichtshof gehört zum Geschäftsbereich.

Für seine Reichweite ist das Haus klein. Der Staatshaushaltsplan 2025/2026 weist für das Jahr 2026 insgesamt 380,5 Stellen aus, 234,5 davon für Beamtinnen und Beamte und 146 für Tarifbeschäftigte; wie viele Köpfe das genau sind, veröffentlicht das Ministerium nicht. Juristinnen und Juristen sitzen hier neben Verwaltungsfachleuten. Referat 21 macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Referat 23 kümmert sich um Landesmarketing und Veranstaltungen, in Abteilung V geht es um Internationales, Bundesangelegenheiten und Protokoll.

Zwei Standorte liegen außerhalb des Landes. Die Vertretung Baden-Württembergs beim Bund in Berlin richtete 2023 rund 570 Veranstaltungen mit gut 33.500 Besucherinnen und Besuchern aus, die Vertretung bei der Europäischen Union in Brüssel kam im selben Jahr auf 542 Veranstaltungen. Wer dorthin geht, verfolgt europäische Gesetzgebung aus nächster Nähe und arbeitet daran mit, wie sich das Land in Brüssel positioniert.

Der Weg hinein führt oft über ein Praktikum. In Stuttgart werden ganzjährig Plätze vergeben, in Brüssel dauern Praktika zwei bis sechs Monate, und die Bewerbung sollte dort ein halbes Jahr vor dem Wunschtermin vorliegen. Rechtsreferendarinnen und -referendare können eine Station im Ministerium oder in der Landesvertretung absolvieren, daneben gibt es duale Studienplätze und immer wieder befristete Stellen für neue politische Schwerpunkte, auch über Abordnungen aus anderen Behörden. Neun Ausbildungsstellen und 31 Praktikantenplätze stehen für 2026 im Haushalt.

Weiterbilden kann man sich im eigenen Geschäftsbereich: Die Führungsakademie Baden-Württemberg qualifiziert den öffentlichen Dienst des Landes und gehört zum Staatsministerium. Neu hinzugekommen ist die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung, die Behörden und öffentlich-rechtliche Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg bei Beteiligungsverfahren unterstützt.

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