Master oder Diplom (w/m/d)

Staatsministerium Baden-Württemberg
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Master oder Diplom (w/m/d)

  • Tuttlingen, Tuttlingen
  • Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Vergütung E 13 TV-L

Bauingenieurwesen mit dem Vertiefungsstudium Wasser und Umwelt, Umweltschutztechnik, Wasserwirtschaft und Bodenmanagement oder vergleichbare Fachrichtung beim Landratsamt Tuttlingen – Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) beim Umgang mit Wassermangel –

  • Beschäftigungsart Arbeits- oder Beamtenverhältnis
  • Beschäftigungsdauer Befristet 03.09.2028
  • Beschäftigungsumfang Teilzeit Teilzeit 50 Prozent
  • Qualifikation Master und vergleichbar
  • Homeofficemöglichkeit Ja

Es ist absehbar, dass das bereits erkennbare Spannungsfeld zwischen saisonal abnehmenden Wasserressourcen, Sicherung der Grundversorgung mit Trinkwasser, steigendem Wasserbedarf von landwirtschaftlichen, industriellen, kommunalen und privaten Akteuren, Gewässerökologie und Grundwasserschutz sich infolge des Klimawandels weiter verstärken wird. Als Referentin bzw. Referent (w/m(d) für die IKZ sind Sie schwerpunktmäßig dafür zuständig, die Zusammenarbeit im wasserwirtschaftlichen Vollzug der Landkreise Tuttlingen, Sigmaringen, Zollernalb und Schwarzwald-Baar hinsichtlich des Themas „Umgang mit Wassermangel“ zu koordinieren.

Aufgaben

  • Praktische Umsetzung der Wassermangelstrategie in den Landkreisen Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tuttlingen und Zollernalbkreis
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere zwischen Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Forstwirtschaft 
  • Datensammlung und -auswertung für die Entwicklung von Konzepten zur Stärkung des Landschaftswasserhaushalts, Koordinierung des Informationsflusses zwischen den beteiligten Stellen
  • Unterstützung bei der Ausarbeitung von gemeinde- bzw. kreisüberschreitenden Konzepten zur Sicherung der Wasserversorgung, auch im Zusammenhang mit Vorranggebieten zur Sicherung von Wasservorkommen im Rahmen der Regionalplanung
  • Gebietsübergreifende Zusammenführung bzw. Zusammenfassung der vorhandenen relevanten Daten auf Landes- und kommunaler Ebene, Datenmanagement, Datenpflege und Ermittlung des Bedarfs an Messstellen
  • Wissensaufbau für den praktischen Vollzug durch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Landesinstitutionen in Arbeitskreisen und Projektgruppen

Profil

  • Abgeschlossenes Universitätsstudium (Diplom oder Master) insbesondere der Fachrichtungen: Bauingenieurwesen mit dem Vertiefungsstudium Wasser und Umwelt, Umweltschutztechnik, Wasserwirtschaft und Bodenmanagement oder vergleichbare Fachrichtungen.

    Entsprechende Masterabschlüsse, die nicht an einer Universität erworben wurden, müssen zum Zeitpunkt des Abschlusses für den Zugang zum höheren Dienst akkreditiert sein; der Nachweis hierfür ist von der Bewerberin oder vom Bewerber zu führen. Bei ausländischen Abschlüssen ist eine Zeugnisbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen von der Bewerberin oder dem Bewerber vorzulegen. Die Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

  • Bereitschaft, zahlreiche Außentermine, zum Teil auch in schwierigem Gelände und unter körperlicher Anstrengung, wahrzunehmen (Fahrerlaubnis der Klasse B sowie persönliche Mobilität sind erforderlich)
  • Deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Sprachniveau C1
  • Bewerberinnen und Bewerber aus Drittstaaten müssen den Bewerbungsunterlagen ihren Aufenthaltstitel mit entsprechender Arbeitserlaubnis beifügen

Idealerweise bringen Sie darüber hinaus mit:

  • Sicheres Auftreten, Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick
  • Selbstständige, ergebnisorientierte und strukturierte Arbeitsweise
  • Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und schnelle Auffassungsgabe
  • Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsvermögen
  • Gute IT-Kenntnisse insbesondere in MS-Office [sowie GIS Kenntnisse]

Was wir bieten

Profitieren Sie von den verlässlichen Rahmenbedingungen und den vielfältigen Vorteilen, die das Land Baden-Württemberg als Arbeitgeber auszeichnen:

  • Zeit & Flexibilität

    Nutzen Sie die flexiblen Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  • Sinnhaftigkeit

    Einen Arbeitsplatz mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben in einem kompetenten und engagierten Team.

  • Gemeinwohlorientierung

    Mit Ihrer Tätigkeit helfen Sie mit, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und arbeiten aktiv mit, eine intakte Umwelt und ein gesundes Klima zu erhalten.

  • Weiterbildung & Entwicklung

    Vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen unserer Personalentwicklung.

  • Mobilität & Erreichbarkeit

    Arbeitgeber-Zuschuss zum Job-Ticket BW bzw. Deutschlandticket

  • Altersvorsorge

    Betriebliche Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte

  • Familie & Betreuung

    Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Weitergehende Informationen

Die Eingruppierung der Stelle richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und erfolgt unter Berücksichtigung der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die befristete Einstellung mit 50 Prozent des Beschäftigungsumfangs erfolgt gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz zur Vertretung.

Im Interesse der beruflichen Gleichstellung werden Frauen ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden ausdrücklich begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Bewerben mit Behinderung.

Die Auswahlgespräche finden in Präsenz im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg statt.

Die Datenschutzhinweise für Bewerberinnen und Bewerber zur Durchführung von Bewerbungsprozessen finden Sie hier.

 

Noch Fragen?

Hinweis : Interesse geweckt?

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal bis zum 08.09.2026.

 

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Die Sitzungen des Ministerrats plant und bereitet das Staatsministerium Baden-Württemberg vor, es hält den Kontakt zum Landtag und stellt die Arbeit der Landesregierung nach außen dar. Amtssitz ist die Villa Reitzenstein auf der Stuttgarter Gänsheide, wo auch der Ministerpräsident arbeitet. Rund 380 Stellen umfasst der Geschäftsbereich, verteilt auf Stuttgart, Berlin und Brüssel. Nah am tagesaktuellen politischen Geschehen ist man an jedem dieser drei Orte.

Als oberste Landesbehörde koordiniert das Haus die Arbeit der Fachministerien und arbeitet dem Ministerpräsidenten bei den Richtlinien der Politik zu. Geleitet wird es vom Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Jörg Krauss, der seit Februar 2025 im Amt ist. Dazu kommen Aufgaben, die man in einer Staatskanzlei nicht unbedingt vermutet. Das Protokoll empfängt ausländische Staatsgäste und betreut das Konsularwesen. Ein eigener Bereich verantwortet Medien- und Rundfunkpolitik, ein anderer die Erinnerungskultur und die Gedenkstätten des Landes. Auch der Verfassungsgerichtshof gehört zum Geschäftsbereich.

Für seine Reichweite ist das Haus klein. Der Staatshaushaltsplan 2025/2026 weist für das Jahr 2026 insgesamt 380,5 Stellen aus, 234,5 davon für Beamtinnen und Beamte und 146 für Tarifbeschäftigte; wie viele Köpfe das genau sind, veröffentlicht das Ministerium nicht. Juristinnen und Juristen sitzen hier neben Verwaltungsfachleuten. Referat 21 macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Referat 23 kümmert sich um Landesmarketing und Veranstaltungen, in Abteilung V geht es um Internationales, Bundesangelegenheiten und Protokoll.

Zwei Standorte liegen außerhalb des Landes. Die Vertretung Baden-Württembergs beim Bund in Berlin richtete 2023 rund 570 Veranstaltungen mit gut 33.500 Besucherinnen und Besuchern aus, die Vertretung bei der Europäischen Union in Brüssel kam im selben Jahr auf 542 Veranstaltungen. Wer dorthin geht, verfolgt europäische Gesetzgebung aus nächster Nähe und arbeitet daran mit, wie sich das Land in Brüssel positioniert.

Der Weg hinein führt oft über ein Praktikum. In Stuttgart werden ganzjährig Plätze vergeben, in Brüssel dauern Praktika zwei bis sechs Monate, und die Bewerbung sollte dort ein halbes Jahr vor dem Wunschtermin vorliegen. Rechtsreferendarinnen und -referendare können eine Station im Ministerium oder in der Landesvertretung absolvieren, daneben gibt es duale Studienplätze und immer wieder befristete Stellen für neue politische Schwerpunkte, auch über Abordnungen aus anderen Behörden. Neun Ausbildungsstellen und 31 Praktikantenplätze stehen für 2026 im Haushalt.

Weiterbilden kann man sich im eigenen Geschäftsbereich: Die Führungsakademie Baden-Württemberg qualifiziert den öffentlichen Dienst des Landes und gehört zum Staatsministerium. Neu hinzugekommen ist die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung, die Behörden und öffentlich-rechtliche Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg bei Beteiligungsverfahren unterstützt.

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