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Berufsfeld im Überblick

It Controller? Der Begriff klingt technischer, als er im Alltag oft ist. Im Kern verbinden Sie zwei Welten, die selten dieselbe Sprache sprechen: die IT und das Rechnungswesen. Sie behalten IT-Budgets im Blick, bewerten Projektkosten, rechnen Cloud-Ausgaben gegen den tatsächlichen Nutzen und liefern der Geschäftsführung Zahlen, auf die sie sich verlassen kann. Manchmal geht es um die Frage, ob eine Lizenzflut wirklich gebraucht wird. Manchmal um Investitionsentscheidungen, die über Jahre nachwirken.

Der typische Arbeitstag pendelt zwischen Excel, ERP-Systemen und Gesprächen. Sie werten Kennzahlen aus, erstellen Forecasts, klären mit Projektleitern, warum ein Posten aus dem Ruder gelaufen ist. Und Sie übersetzen – technische Sachverhalte in betriebswirtschaftliche Argumente, und umgekehrt.

Einstieg, Qualifikationen und Wege nach oben

Ein klassischer Weg führt über ein Studium der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaft mit IT-Schwerpunkt oder des Controllings. Ebenso gut kommen Sie über eine kaufmännische Ausbildung mit späterer Spezialisierung hinein, gerade wenn Sie schon Erfahrung in einem IT-nahen Umfeld gesammelt haben. Was zählt, ist die Kombination: analytisches Denken, ein solides Verständnis für IT-Prozesse und die Bereitschaft, sich in Tools wie SAP, Power BI oder gängige Kostenrechnungssysteme einzuarbeiten.

Gefragt sind außerdem Eigenschaften, die auf keinem Zeugnis stehen. Genauigkeit, ein Gespür für Zusammenhänge, und der Mut, unbequeme Zahlen auch dann zu benennen, wenn sie niemand hören will. Wer das mitbringt, entwickelt sich häufig weiter – Richtung Teamleitung im Controlling, Richtung IT-Governance oder in Schnittstellenrollen zwischen CIO und Finanzabteilung.

Und die Arbeitgeber? Breit gestreut. Große Industrieunternehmen und Banken beschäftigen eigene IT-Controller, ebenso Versicherungen, der öffentliche Sektor und wachsende Technologiefirmen im Raum Wien, Linz oder Graz. Auch Beratungshäuser suchen regelmäßig Fachleute, die IT-Kosten sauber durchleuchten können. Kurz gesagt: Überall dort, wo IT ein spürbarer Kostenblock geworden ist, braucht jemand den Überblick über die Zahlen dahinter.

IT Controller in Zahlen

3
offene Jobs
3
Arbeitgeber
4
Städte mit Stellen
Innsbruck
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

It Controller? Der Begriff klingt technischer, als er im Alltag oft ist. Im Kern verbinden Sie zwei Welten, die selten dieselbe Sprache sprechen: die IT und das Rechnungswesen. Sie behalten IT-Budgets im Blick, bewerten Projektkosten, rechnen Cloud-Ausgaben gegen den tatsächlichen Nutzen und liefern der Geschäftsführung Zahlen, auf die sie sich verlassen kann. Manchmal geht es um die Frage, ob eine Lizenzflut wirklich gebraucht wird. Manchmal um Investitionsentscheidungen, die über Jahre nachwirken.

Der typische Arbeitstag pendelt zwischen Excel, ERP-Systemen und Gesprächen. Sie werten Kennzahlen aus, erstellen Forecasts, klären mit Projektleitern, warum ein Posten aus dem Ruder gelaufen ist. Und Sie übersetzen – technische Sachverhalte in betriebswirtschaftliche Argumente, und umgekehrt.

Einstieg, Qualifikationen und Wege nach oben

Ein klassischer Weg führt über ein Studium der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaft mit IT-Schwerpunkt oder des Controllings. Ebenso gut kommen Sie über eine kaufmännische Ausbildung mit späterer Spezialisierung hinein, gerade wenn Sie schon Erfahrung in einem IT-nahen Umfeld gesammelt haben. Was zählt, ist die Kombination: analytisches Denken, ein solides Verständnis für IT-Prozesse und die Bereitschaft, sich in Tools wie SAP, Power BI oder gängige Kostenrechnungssysteme einzuarbeiten.

Gefragt sind außerdem Eigenschaften, die auf keinem Zeugnis stehen. Genauigkeit, ein Gespür für Zusammenhänge, und der Mut, unbequeme Zahlen auch dann zu benennen, wenn sie niemand hören will. Wer das mitbringt, entwickelt sich häufig weiter – Richtung Teamleitung im Controlling, Richtung IT-Governance oder in Schnittstellenrollen zwischen CIO und Finanzabteilung.

Und die Arbeitgeber? Breit gestreut. Große Industrieunternehmen und Banken beschäftigen eigene IT-Controller, ebenso Versicherungen, der öffentliche Sektor und wachsende Technologiefirmen im Raum Wien, Linz oder Graz. Auch Beratungshäuser suchen regelmäßig Fachleute, die IT-Kosten sauber durchleuchten können. Kurz gesagt: Überall dort, wo IT ein spürbarer Kostenblock geworden ist, braucht jemand den Überblick über die Zahlen dahinter.

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