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Berufsfeld im Überblick

Automatisierungsingenieurinnen und -ingenieure sorgen dafür, dass Maschinen und ganze Anlagen ohne ständiges menschliches Eingreifen laufen. Klingt abstrakt? Konkret heißt das: eine Abfüllanlage, die selbst merkt, wann eine Flasche fehlerhaft steht, oder eine Fertigungsstraße, die ihre Taktung an die Auftragslage anpasst. Sie planen die Steuerungslogik, programmieren Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), binden Sensorik und Aktorik ein und bringen am Ende alles zum Zusammenspielen. Häufig sitzen sie zwischen Konstruktion, Elektrotechnik und Software – und übersetzen zwischen diesen Welten.

Der Arbeitsalltag ist selten reine Theorie. Viel Inbetriebnahme direkt an der Anlage, Fehlersuche unter Zeitdruck, Feinjustierung. Dann wieder wochenlange Konzeptphasen am Schreibtisch.

Wie steigen Sie in diesen Beruf ein?

Der klassische Weg führt über ein Studium der Mechatronik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik oder des Wirtschaftsingenieurwesens – an einer Fachhochschule oder Universität. Aber nicht der einzige. Wer über eine HTL mit entsprechendem Schwerpunkt kommt und Berufserfahrung sammelt, arbeitet sich ebenso in verantwortungsvolle Positionen. Gefragt sind Kenntnisse in SPS-Programmierung (etwa TIA Portal oder CODESYS), im Umgang mit Bussystemen wie Profinet, dazu ein Gespür für Regelungstechnik. Programmiererfahrung schadet nie, Englisch ohnehin nicht, weil viele Projekte international laufen.

Und danach? Manche vertiefen sich technisch und werden zur gefragten Spezialistin für Robotik oder industrielle Bildverarbeitung. Andere rücken Richtung Projektleitung, koordinieren Teams, verhandeln mit Kunden. Beides ist offen.

Wo Sie unterkommen, hängt stark von Ihren Interessen ab. In Österreich stellen Maschinen- und Anlagenbauer ein, ebenso die Automobilzulieferindustrie, die Lebensmittel- und Getränkeproduktion, die Pharmabranche mit ihren strengen Reinraumanforderungen. Dazu spezialisierte Engineering-Dienstleister und Systemintegratoren, die für wechselnde Auftraggeber Anlagen planen. Größere Standorte findet man rund um Linz, Graz, Wien und im westlichen Alpenraum, doch auch abseits der Ballungszentren sitzen versteckte Weltmarktführer, die genau solche Fachleute suchen.

Automatisierungsingenieur in Zahlen

13
offene Jobs
10
Arbeitgeber
13
Städte mit Stellen
Linz
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Automatisierungsingenieurinnen und -ingenieure sorgen dafür, dass Maschinen und ganze Anlagen ohne ständiges menschliches Eingreifen laufen. Klingt abstrakt? Konkret heißt das: eine Abfüllanlage, die selbst merkt, wann eine Flasche fehlerhaft steht, oder eine Fertigungsstraße, die ihre Taktung an die Auftragslage anpasst. Sie planen die Steuerungslogik, programmieren Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), binden Sensorik und Aktorik ein und bringen am Ende alles zum Zusammenspielen. Häufig sitzen sie zwischen Konstruktion, Elektrotechnik und Software – und übersetzen zwischen diesen Welten.

Der Arbeitsalltag ist selten reine Theorie. Viel Inbetriebnahme direkt an der Anlage, Fehlersuche unter Zeitdruck, Feinjustierung. Dann wieder wochenlange Konzeptphasen am Schreibtisch.

Wie steigen Sie in diesen Beruf ein?

Der klassische Weg führt über ein Studium der Mechatronik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik oder des Wirtschaftsingenieurwesens – an einer Fachhochschule oder Universität. Aber nicht der einzige. Wer über eine HTL mit entsprechendem Schwerpunkt kommt und Berufserfahrung sammelt, arbeitet sich ebenso in verantwortungsvolle Positionen. Gefragt sind Kenntnisse in SPS-Programmierung (etwa TIA Portal oder CODESYS), im Umgang mit Bussystemen wie Profinet, dazu ein Gespür für Regelungstechnik. Programmiererfahrung schadet nie, Englisch ohnehin nicht, weil viele Projekte international laufen.

Und danach? Manche vertiefen sich technisch und werden zur gefragten Spezialistin für Robotik oder industrielle Bildverarbeitung. Andere rücken Richtung Projektleitung, koordinieren Teams, verhandeln mit Kunden. Beides ist offen.

Wo Sie unterkommen, hängt stark von Ihren Interessen ab. In Österreich stellen Maschinen- und Anlagenbauer ein, ebenso die Automobilzulieferindustrie, die Lebensmittel- und Getränkeproduktion, die Pharmabranche mit ihren strengen Reinraumanforderungen. Dazu spezialisierte Engineering-Dienstleister und Systemintegratoren, die für wechselnde Auftraggeber Anlagen planen. Größere Standorte findet man rund um Linz, Graz, Wien und im westlichen Alpenraum, doch auch abseits der Ballungszentren sitzen versteckte Weltmarktführer, die genau solche Fachleute suchen.

Automatisierungsingenieur in Zahlen

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