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Frästeile entstehen heute selten von Hand. Sie werden programmiert, kontrolliert, nachjustiert – und genau an dieser Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück arbeiten CNC-Fräser:innen. Der Job beginnt oft lange vor dem ersten Span: Zeichnung lesen, Programm prüfen, Nullpunkt setzen, Werkzeuge bestücken. Und dann? Dann läuft die Maschine, aber Sie laufen nicht mit ihr weg. Sie hören hin. Ein veränderter Klang, ein leicht abweichendes Maß, eine Kühlmittelmenge, die nicht stimmt – solche Kleinigkeiten entscheiden über Ausschuss oder Serie.

Zu den täglichen Aufgaben gehören das Einrichten und Rüsten der Fräszentren, das Anpassen von G-Code oder Programmen aus dem CAM-System, die Werkzeugvermessung sowie die Qualitätskontrolle mit Messschieber, Mikrometer oder Messmaschine. Bei manchen Betrieben bleibt es bei drei oder vier Bauteiltypen. Bei anderen wechselt das Programm mehrmals täglich, kleine Losgrößen, viel Umdenken.

Einstieg, Ausbildung und Wege nach oben

Der klassische Weg führt über eine Lehre zur Zerspanungstechnik, häufig mit dem Schwerpunkt Frästechnik. Wer aus einer verwandten Metallausbildung kommt oder als Maschinenbediener:in angefangen hat, arbeitet sich oft über die Praxis ein. Entscheidend ist weniger das Zertifikat als das Gefühl für Material, Vorschub und Toleranzen. Gefragt sind außerdem Kenntnisse gängiger Steuerungen – Siemens, Heidenhain, Fanuc –, ein sicheres Lesen technischer Zeichnungen und, ehrlich gesagt, Geduld. Präzision im Hundertstelbereich verzeiht keine Hektik.

Nach oben geht es durchaus: zur Programmierung, zur Einrichtung als Spezialgebiet, zur Schicht- oder Teamleitung. Manche satteln die Werkmeisterschule drauf oder wechseln Richtung Arbeitsvorbereitung.

Arbeitgeber finden Sie quer durch die österreichische Industrie – im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilzulieferung, in der Medizintechnik, in Luftfahrt und Werkzeugbau. Vom kleinen Lohnfertiger mit einer Handvoll Maschinen bis zum Konzern mit vernetzter Fertigung. Wichtig zu wissen: Der Betrieb prägt den Alltag oft stärker als der Beruf selbst. Drei Schichten oder Gleitzeit, Einzelteil oder Großserie – das sind spürbar unterschiedliche Welten.

Frästeile entstehen heute selten von Hand. Sie werden programmiert, kontrolliert, nachjustiert – und genau an dieser Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück arbeiten CNC-Fräser:innen. Der Job beginnt oft lange vor dem ersten Span: Zeichnung lesen, Programm prüfen, Nullpunkt setzen, Werkzeuge bestücken. Und dann? Dann läuft die Maschine, aber Sie laufen nicht mit ihr weg. Sie hören hin. Ein veränderter Klang, ein leicht abweichendes Maß, eine Kühlmittelmenge, die nicht stimmt – solche Kleinigkeiten entscheiden über Ausschuss oder Serie.

Zu den täglichen Aufgaben gehören das Einrichten und Rüsten der Fräszentren, das Anpassen von G-Code oder Programmen aus dem CAM-System, die Werkzeugvermessung sowie die Qualitätskontrolle mit Messschieber, Mikrometer oder Messmaschine. Bei manchen Betrieben bleibt es bei drei oder vier Bauteiltypen. Bei anderen wechselt das Programm mehrmals täglich, kleine Losgrößen, viel Umdenken.

Einstieg, Ausbildung und Wege nach oben

Der klassische Weg führt über eine Lehre zur Zerspanungstechnik, häufig mit dem Schwerpunkt Frästechnik. Wer aus einer verwandten Metallausbildung kommt oder als Maschinenbediener:in angefangen hat, arbeitet sich oft über die Praxis ein. Entscheidend ist weniger das Zertifikat als das Gefühl für Material, Vorschub und Toleranzen. Gefragt sind außerdem Kenntnisse gängiger Steuerungen – Siemens, Heidenhain, Fanuc –, ein sicheres Lesen technischer Zeichnungen und, ehrlich gesagt, Geduld. Präzision im Hundertstelbereich verzeiht keine Hektik.

Nach oben geht es durchaus: zur Programmierung, zur Einrichtung als Spezialgebiet, zur Schicht- oder Teamleitung. Manche satteln die Werkmeisterschule drauf oder wechseln Richtung Arbeitsvorbereitung.

Arbeitgeber finden Sie quer durch die österreichische Industrie – im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilzulieferung, in der Medizintechnik, in Luftfahrt und Werkzeugbau. Vom kleinen Lohnfertiger mit einer Handvoll Maschinen bis zum Konzern mit vernetzter Fertigung. Wichtig zu wissen: Der Betrieb prägt den Alltag oft stärker als der Beruf selbst. Drei Schichten oder Gleitzeit, Einzelteil oder Großserie – das sind spürbar unterschiedliche Welten.