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Was CNC-Schleifer:innen wirklich machen
Zehntausendstel Millimeter. In dieser Größenordnung bewegt sich Ihre Arbeit, wenn Sie an einer CNC-Schleifmaschine stehen und ein gehärtetes Werkstück auf Maß bringen. Schleifen kommt oft ganz am Ende der Fertigungskette, nach dem Drehen, nach dem Härten – dort, wo Oberfläche und Toleranz keine zweite Chance mehr erlauben. Sie rüsten die Maschine, wählen die passende Schleifscheibe, richten sie ab und programmieren beziehungsweise korrigieren die Bearbeitungszyklen. Rund-, Flach-, Profil- oder Innenschleifen: Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt woanders. Und dann? Messen, nachregeln, dokumentieren.
Der klassische Weg hinein führt über eine Lehre zum Zerspanungstechniker beziehungsweise zur Zerspanungstechnikerin oder über die Metalltechnik. Viele wechseln aber auch aus verwandten Berufen – vom konventionellen Schleifen an die CNC-Steuerung, vom Fräsen ins Schleifen. Quereinstieg mit metallverarbeitender Grundausbildung ist keine Seltenheit. Steuerungen wie Siemens, Fanuc oder herstellerspezifische Systeme lernt man ohnehin meist am Gerät.
Womit Sie sich abheben
Gefragt ist, wer Zeichnungen samt Form- und Lagetoleranzen sicher liest, mit Mikrometer, Messuhr und Rauheitsmessgerät umgehen kann und ein Gespür für Vorschub, Zustellung und Kühlmittel entwickelt. Werkstoffkunde hilft enorm – gehärteter Stahl verhält sich unter der Scheibe anders als Hartmetall. Wer zusätzlich Schleifscheiben abrichten und den Prozess selbst optimieren kann, wird schnell zur gefragten Fachkraft. Schichtbereitschaft gehört in der Serienfertigung meist dazu.
Und die Arbeitgeber? Werkzeug- und Formenbau, Zulieferer für die Automobil- und Luftfahrtindustrie, Hersteller von Lagern, Wellen und Präzisionskomponenten, dazu Medizintechnik und der allgemeine Maschinenbau. In Österreich sind das häufig mittelständische Betriebe in Ober- und Niederösterreich oder der Steiermark, oft mit international bekannten Kunden. Von der reinen Bedienung über das Einrichten bis zur Programmierung oder Teamverantwortung – die Entwicklungsschritte liegen näher beieinander, als man am ersten Arbeitstag ahnt. Zusatzqualifikationen wie Programmierschulungen oder die Meisterprüfung öffnen weitere Türen.
Was CNC-Schleifer:innen wirklich machen
Zehntausendstel Millimeter. In dieser Größenordnung bewegt sich Ihre Arbeit, wenn Sie an einer CNC-Schleifmaschine stehen und ein gehärtetes Werkstück auf Maß bringen. Schleifen kommt oft ganz am Ende der Fertigungskette, nach dem Drehen, nach dem Härten – dort, wo Oberfläche und Toleranz keine zweite Chance mehr erlauben. Sie rüsten die Maschine, wählen die passende Schleifscheibe, richten sie ab und programmieren beziehungsweise korrigieren die Bearbeitungszyklen. Rund-, Flach-, Profil- oder Innenschleifen: Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt woanders. Und dann? Messen, nachregeln, dokumentieren.
Der klassische Weg hinein führt über eine Lehre zum Zerspanungstechniker beziehungsweise zur Zerspanungstechnikerin oder über die Metalltechnik. Viele wechseln aber auch aus verwandten Berufen – vom konventionellen Schleifen an die CNC-Steuerung, vom Fräsen ins Schleifen. Quereinstieg mit metallverarbeitender Grundausbildung ist keine Seltenheit. Steuerungen wie Siemens, Fanuc oder herstellerspezifische Systeme lernt man ohnehin meist am Gerät.
Womit Sie sich abheben
Gefragt ist, wer Zeichnungen samt Form- und Lagetoleranzen sicher liest, mit Mikrometer, Messuhr und Rauheitsmessgerät umgehen kann und ein Gespür für Vorschub, Zustellung und Kühlmittel entwickelt. Werkstoffkunde hilft enorm – gehärteter Stahl verhält sich unter der Scheibe anders als Hartmetall. Wer zusätzlich Schleifscheiben abrichten und den Prozess selbst optimieren kann, wird schnell zur gefragten Fachkraft. Schichtbereitschaft gehört in der Serienfertigung meist dazu.
Und die Arbeitgeber? Werkzeug- und Formenbau, Zulieferer für die Automobil- und Luftfahrtindustrie, Hersteller von Lagern, Wellen und Präzisionskomponenten, dazu Medizintechnik und der allgemeine Maschinenbau. In Österreich sind das häufig mittelständische Betriebe in Ober- und Niederösterreich oder der Steiermark, oft mit international bekannten Kunden. Von der reinen Bedienung über das Einrichten bis zur Programmierung oder Teamverantwortung – die Entwicklungsschritte liegen näher beieinander, als man am ersten Arbeitstag ahnt. Zusatzqualifikationen wie Programmierschulungen oder die Meisterprüfung öffnen weitere Türen.