1 Gie%C3%9Fereitechniker Jobs
Vollzeitstelle als Produktionsmitarbeiter:in im Raum Wels mit Fokus auf 3-Schicht-Produktion, Anlagenbedienung, Rüsten, Prozessüberwachung, Rohstoffbereitstellung, Abfüllung,…
tecAI
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Flüssiges Metall, das mit über 700 Grad in eine Form läuft und Sekunden später zum Bauteil erstarrt – irgendwo an diesem Punkt setzt Ihre Arbeit als Gießereitechniker:in an. Sie kümmern sich um den gesamten Weg vom Modell über die Form bis zum fertigen Guss. Legierungen abstimmen. Temperaturen überwachen. Prüfen, ob das Gefüge hält, was die Konstruktion verlangt. Klingt nach Handwerk, ist aber längst hochtechnisiert, mit Simulationssoftware, automatisierten Gießanlagen und Qualitätssicherung, die jeden Lunker sichtbar macht.
Der Einstieg führt meist über eine facheinschlägige Lehre – etwa Gießereitechnik oder Metalltechnik – oder über eine HTL mit Schwerpunkt Werkstoff- und Fertigungstechnik. Wer weiter will, findet an Fachhochschulen und Universitäten passende Studienrichtungen rund um Metallurgie und Werkstoffwissenschaften. Und dann? Vom Anlagenbediener geht es zur Schichtverantwortung, in die Prozessplanung, ins Qualitätswesen oder in Richtung Forschung und Entwicklung. Die Wege sind selten geradlinig.
Welche Qualifikationen wirklich zählen
Werkstoffkunde bildet das Fundament, gar keine Frage. Sie sollten aber auch mit Gießverfahren wie Sand-, Druck- oder Kokillenguss vertraut sein und ein Gespür für die Tücken jedes einzelnen mitbringen. Dazu kommen Kenntnisse in Messtechnik und zerstörungsfreier Prüfung. Immer öfter gefragt: der sichere Umgang mit Gießsimulation und der Blick fürs große Ganze, wenn Konstruktion, Formenbau und Schmelzbetrieb ineinandergreifen müssen. Sorgfalt und Belastbarkeit im Schichtbetrieb gehören ohnehin dazu.
Arbeitgeber gibt es in Österreich mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Eigenständige Eisen-, Stahl- und Leichtmetallgießereien zählen dazu, ebenso die Zulieferbetriebe der Automobil- und Bahnindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, Hersteller von Armaturen oder Pumpen. Auch größere Industriekonzerne betreiben eigene Gießereien im Haus. Wer mobil ist, findet in den Industrieregionen der Steiermark, Oberösterreichs und Niederösterreichs eine dichte Landschaft an Betrieben.
Ein Beruf mit Hitze, Lärm und ordentlich Verantwortung – aber eben auch einer, in dem aus einer Idee ein greifbares Bauteil wird, das später in einer Maschine oder einem Fahrzeug seinen Dienst tut.
Flüssiges Metall, das mit über 700 Grad in eine Form läuft und Sekunden später zum Bauteil erstarrt – irgendwo an diesem Punkt setzt Ihre Arbeit als Gießereitechniker:in an. Sie kümmern sich um den gesamten Weg vom Modell über die Form bis zum fertigen Guss. Legierungen abstimmen. Temperaturen überwachen. Prüfen, ob das Gefüge hält, was die Konstruktion verlangt. Klingt nach Handwerk, ist aber längst hochtechnisiert, mit Simulationssoftware, automatisierten Gießanlagen und Qualitätssicherung, die jeden Lunker sichtbar macht.
Der Einstieg führt meist über eine facheinschlägige Lehre – etwa Gießereitechnik oder Metalltechnik – oder über eine HTL mit Schwerpunkt Werkstoff- und Fertigungstechnik. Wer weiter will, findet an Fachhochschulen und Universitäten passende Studienrichtungen rund um Metallurgie und Werkstoffwissenschaften. Und dann? Vom Anlagenbediener geht es zur Schichtverantwortung, in die Prozessplanung, ins Qualitätswesen oder in Richtung Forschung und Entwicklung. Die Wege sind selten geradlinig.
Welche Qualifikationen wirklich zählen
Werkstoffkunde bildet das Fundament, gar keine Frage. Sie sollten aber auch mit Gießverfahren wie Sand-, Druck- oder Kokillenguss vertraut sein und ein Gespür für die Tücken jedes einzelnen mitbringen. Dazu kommen Kenntnisse in Messtechnik und zerstörungsfreier Prüfung. Immer öfter gefragt: der sichere Umgang mit Gießsimulation und der Blick fürs große Ganze, wenn Konstruktion, Formenbau und Schmelzbetrieb ineinandergreifen müssen. Sorgfalt und Belastbarkeit im Schichtbetrieb gehören ohnehin dazu.
Arbeitgeber gibt es in Österreich mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Eigenständige Eisen-, Stahl- und Leichtmetallgießereien zählen dazu, ebenso die Zulieferbetriebe der Automobil- und Bahnindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, Hersteller von Armaturen oder Pumpen. Auch größere Industriekonzerne betreiben eigene Gießereien im Haus. Wer mobil ist, findet in den Industrieregionen der Steiermark, Oberösterreichs und Niederösterreichs eine dichte Landschaft an Betrieben.
Ein Beruf mit Hitze, Lärm und ordentlich Verantwortung – aber eben auch einer, in dem aus einer Idee ein greifbares Bauteil wird, das später in einer Maschine oder einem Fahrzeug seinen Dienst tut.