5 Lackiertechniker Jobs
Aufgaben: Vorbereitungstätigkeiten für den Lackierprozess Spritzlackierung der Teile (Metall / Kunststoff / Holz / etc.) Nachbereitung der lackierten Teile Unser Angebot:…
Aufgaben: Reinigung und Vorbereitung der Metallteile (hauptsächlich Stahl- oder Blechteile): Entfetten, Reinigen, Abkleben Grundieren und Lackieren QS-Kontrolle der lackierten…
Aufgaben: Montage- und Demontage Vor- und Nachbereitung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen Lackieren von Metall- und Kunststoffteilen selbständige Abwicklung der…
Aufgabengebiet: Vorbereitungsarbeiten und Lackierungen in der Produktion Unser Angebot: Mitarbeit in einem modernen Produktionsbetrieb attraktive Vollzeitstelle tolles…
Lehrstelle als KFZ-Karosseriebautechniker:in beim Auto Esthofer Team mit Fokus auf Karosserie-Instandsetzung, Spezialfahrzeugbau, Werkzeug- und Maschinenhandhabung sowie…
tecAI
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Was Lackiertechniker:innen wirklich tun
Lack ist mehr als Farbe. Er schützt Karosserien vor Rost, macht Bauteile UV-beständig, sorgt dafür, dass ein Aluminiumprofil auch nach Jahren im Freien noch etwas hermacht. Genau hier setzt Ihre Arbeit an. Sie bereiten Oberflächen vor, schleifen, spachteln, prüfen auf Unebenheiten, die man mit bloßem Auge kaum sieht, und tragen dann den Lack auf — von Hand, mit der Spritzpistole oder an einer automatisierten Anlage. Farbtöne mischen und angleichen. Schichtdicken messen. Und immer wieder die Frage: Passt der Ton exakt zum Rest des Bauteils, oder schimmert da im Streiflicht ein Unterschied durch?
Der Beruf lebt vom Detail. Trocknungszeiten, Luftfeuchtigkeit, die richtige Verdünnung — kleine Faktoren, große Wirkung. Wer hier schludert, sieht das Ergebnis leider sofort.
Einstieg, Qualifikation und wo Sie landen
Der klassische Weg führt über eine Lehre, etwa zum Beschichtungstechniker oder im Bereich Karosseriebau- und Lackiertechnik. Manche kommen auch als Quereinsteiger:innen aus verwandten Handwerksberufen und lernen die Feinheiten im Betrieb. Danach geht es weiter, wenn Sie wollen: Meisterprüfung, Spezialisierung auf Pulverbeschichtung oder Nasslackierung, Werkstattleitung. Gefragt sind ruhige Hände, ein gutes Farbempfinden und die Bereitschaft, mit modernen Beschichtungsstoffen und deren Sicherheitsvorgaben sauber umzugehen. Sorgfalt schlägt Tempo — meistens jedenfalls.
Arbeitgeber finden sich quer durch die österreichische Industrie. Kfz-Werkstätten und Karosseriefachbetriebe gehören dazu, ebenso Zulieferer für die Fahrzeug- und Metallindustrie, Hersteller von Fenstern, Fassadenelementen oder Maschinenbauteilen. Auch Beschichtungsanlagen im Anlagenbau und Betriebe, die auf Oberflächenveredelung spezialisiert sind, suchen regelmäßig Fachkräfte. Größere Werke bieten Schichtbetrieb und die Chance, sich an großen Anlagen einzuarbeiten; kleinere Werkstätten setzen stärker auf Handarbeit und Kundenkontakt. Beides hat seinen Reiz, und wohin es Sie zieht, hängt oft davon ab, ob Sie lieber am Einzelstück oder in der Serie arbeiten.
Nachhaltigkeit verändert das Feld übrigens spürbar. Wasserbasierte Lacke, emissionsärmere Verfahren, strengere Umweltauflagen — wer sich damit auskennt, macht sich im Betrieb schnell unentbehrlich.
Was Lackiertechniker:innen wirklich tun
Lack ist mehr als Farbe. Er schützt Karosserien vor Rost, macht Bauteile UV-beständig, sorgt dafür, dass ein Aluminiumprofil auch nach Jahren im Freien noch etwas hermacht. Genau hier setzt Ihre Arbeit an. Sie bereiten Oberflächen vor, schleifen, spachteln, prüfen auf Unebenheiten, die man mit bloßem Auge kaum sieht, und tragen dann den Lack auf — von Hand, mit der Spritzpistole oder an einer automatisierten Anlage. Farbtöne mischen und angleichen. Schichtdicken messen. Und immer wieder die Frage: Passt der Ton exakt zum Rest des Bauteils, oder schimmert da im Streiflicht ein Unterschied durch?
Der Beruf lebt vom Detail. Trocknungszeiten, Luftfeuchtigkeit, die richtige Verdünnung — kleine Faktoren, große Wirkung. Wer hier schludert, sieht das Ergebnis leider sofort.
Einstieg, Qualifikation und wo Sie landen
Der klassische Weg führt über eine Lehre, etwa zum Beschichtungstechniker oder im Bereich Karosseriebau- und Lackiertechnik. Manche kommen auch als Quereinsteiger:innen aus verwandten Handwerksberufen und lernen die Feinheiten im Betrieb. Danach geht es weiter, wenn Sie wollen: Meisterprüfung, Spezialisierung auf Pulverbeschichtung oder Nasslackierung, Werkstattleitung. Gefragt sind ruhige Hände, ein gutes Farbempfinden und die Bereitschaft, mit modernen Beschichtungsstoffen und deren Sicherheitsvorgaben sauber umzugehen. Sorgfalt schlägt Tempo — meistens jedenfalls.
Arbeitgeber finden sich quer durch die österreichische Industrie. Kfz-Werkstätten und Karosseriefachbetriebe gehören dazu, ebenso Zulieferer für die Fahrzeug- und Metallindustrie, Hersteller von Fenstern, Fassadenelementen oder Maschinenbauteilen. Auch Beschichtungsanlagen im Anlagenbau und Betriebe, die auf Oberflächenveredelung spezialisiert sind, suchen regelmäßig Fachkräfte. Größere Werke bieten Schichtbetrieb und die Chance, sich an großen Anlagen einzuarbeiten; kleinere Werkstätten setzen stärker auf Handarbeit und Kundenkontakt. Beides hat seinen Reiz, und wohin es Sie zieht, hängt oft davon ab, ob Sie lieber am Einzelstück oder in der Serie arbeiten.
Nachhaltigkeit verändert das Feld übrigens spürbar. Wasserbasierte Lacke, emissionsärmere Verfahren, strengere Umweltauflagen — wer sich damit auskennt, macht sich im Betrieb schnell unentbehrlich.