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Berufsfeld im Überblick

Datenmengen, die kein Mensch mehr überblickt. Genau da beginnt Big Data. Wer in diesem Feld arbeitet, sorgt dafür, dass aus verstreuten Roh‑Datenströmen etwas wird, mit dem eine Fertigung, eine Bank oder ein Logistiker tatsächlich planen kann. Das reicht vom Aufbau der Dateninfrastruktur über das Zusammenführen unterschiedlichster Quellen bis zur Frage, wie sich Auswertungen so aufbereiten lassen, dass die Fachabteilung sie auch nutzt. Technisch anspruchsvoll, oft. Manchmal auch schlicht Fleißarbeit an Pipelines, die stabil laufen müssen.

Typische Aufgaben? Datenmodelle entwerfen, Verarbeitungsstrecken bauen und warten, Cluster im Blick behalten, Ergebnisse gemeinsam mit Data Scientists prüfen. Verlässlichkeit zählt hier mehr als der schnelle Effekt. Denn eine Auswertung, der niemand traut, hilft keinem weiter.

Wege hinein und gefragte Qualifikationen

Der klassische Einstieg führt über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder eines technischen Fachs mit Mathematik‑Schwerpunkt. Aber eben nicht nur. Wer aus der Softwareentwicklung oder der Datenbankadministration kommt und sich in verteilte Systeme eingearbeitet hat, findet ebenfalls Anschluss. Gefragt sind SQL und mindestens eine Programmiersprache wie Python oder Scala, Erfahrung mit Frameworks für verteilte Verarbeitung, ein Gespür für Cloud‑Umgebungen und die Bereitschaft, sich in Werkzeuge einzuarbeiten, die es vor drei Jahren so noch gar nicht gab. Haben Sie schon einmal versucht, eine Datenpipeline zu debuggen, die nachts um zwei stillsteht? Dann kennen Sie den Reiz und den Frust dieses Berufs.

Bei den Arbeitgebern ist die Bandbreite groß. Industrieunternehmen, die ihre Maschinendaten auswerten. Versicherer und Banken. Handelsketten, Energieversorger, der öffentliche Sektor. Dazu spezialisierte IT‑Dienstleister und Beratungshäuser, die Datenprojekte für andere umsetzen. In Österreich sitzen viele dieser Stellen rund um Wien, Linz und Graz, doch auch mittelständische Betriebe abseits der Ballungsräume bauen ihre Datenteams gerade erst auf. Die Rollenbezeichnungen wechseln, von Data Engineer über Big‑Data‑Entwickler bis zur Plattform‑Verantwortlichen. Der Kern bleibt: aus vielen Daten belastbare Grundlagen machen.

Big Data in Zahlen

26
offene Jobs
17
Arbeitgeber
13
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Datenmengen, die kein Mensch mehr überblickt. Genau da beginnt Big Data. Wer in diesem Feld arbeitet, sorgt dafür, dass aus verstreuten Roh‑Datenströmen etwas wird, mit dem eine Fertigung, eine Bank oder ein Logistiker tatsächlich planen kann. Das reicht vom Aufbau der Dateninfrastruktur über das Zusammenführen unterschiedlichster Quellen bis zur Frage, wie sich Auswertungen so aufbereiten lassen, dass die Fachabteilung sie auch nutzt. Technisch anspruchsvoll, oft. Manchmal auch schlicht Fleißarbeit an Pipelines, die stabil laufen müssen.

Typische Aufgaben? Datenmodelle entwerfen, Verarbeitungsstrecken bauen und warten, Cluster im Blick behalten, Ergebnisse gemeinsam mit Data Scientists prüfen. Verlässlichkeit zählt hier mehr als der schnelle Effekt. Denn eine Auswertung, der niemand traut, hilft keinem weiter.

Wege hinein und gefragte Qualifikationen

Der klassische Einstieg führt über ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder eines technischen Fachs mit Mathematik‑Schwerpunkt. Aber eben nicht nur. Wer aus der Softwareentwicklung oder der Datenbankadministration kommt und sich in verteilte Systeme eingearbeitet hat, findet ebenfalls Anschluss. Gefragt sind SQL und mindestens eine Programmiersprache wie Python oder Scala, Erfahrung mit Frameworks für verteilte Verarbeitung, ein Gespür für Cloud‑Umgebungen und die Bereitschaft, sich in Werkzeuge einzuarbeiten, die es vor drei Jahren so noch gar nicht gab. Haben Sie schon einmal versucht, eine Datenpipeline zu debuggen, die nachts um zwei stillsteht? Dann kennen Sie den Reiz und den Frust dieses Berufs.

Bei den Arbeitgebern ist die Bandbreite groß. Industrieunternehmen, die ihre Maschinendaten auswerten. Versicherer und Banken. Handelsketten, Energieversorger, der öffentliche Sektor. Dazu spezialisierte IT‑Dienstleister und Beratungshäuser, die Datenprojekte für andere umsetzen. In Österreich sitzen viele dieser Stellen rund um Wien, Linz und Graz, doch auch mittelständische Betriebe abseits der Ballungsräume bauen ihre Datenteams gerade erst auf. Die Rollenbezeichnungen wechseln, von Data Engineer über Big‑Data‑Entwickler bis zur Plattform‑Verantwortlichen. Der Kern bleibt: aus vielen Daten belastbare Grundlagen machen.

Big Data in Zahlen

26
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17
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