Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
3 Bioinformatik Jobs
Wir bieten begeisterten Jugendlichen die Möglichkeit den verantwortungsvollen Beruf Chemielabortechniker*in im Bereich Biotechnologie zu lernen. Du wirst in deiner Lehrzeit in…
Postdoc position at ISTA in Klosterneuburg for developing mathematical and computational methods for biological image data, microglia morphology, machine learning, and…
Wissenschaftliche Assistenz / PreDoc im Fachbereich Physiologie an der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems, 30 Stunden pro Woche.
tecAI
Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.
Bioinformatik: Biologie, die über Rechenleistung entschieden wird
Sequenzierung erzeugt Datenmengen, die kein Labor mehr händisch auswertet. Bioinformatik schließt diese Lücke: Rohdaten aufbereiten, Genome und Transkriptome analysieren, Strukturen vorhersagen, statistische Modelle rechnen, Bilddaten auswerten, Ergebnisse so darstellen, dass eine Forschungsgruppe damit weiterarbeiten kann.
Der größere Teil der Stellen in Österreich liegt im akademischen Bereich: Universitäten, medizinische Fakultäten, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Universitätskliniken. Typisch sind Qualifizierungsstellen für Doktorat und Postdoc-Phase, befristet, projektgebunden und an Drittmittel geknüpft. Daneben wächst ein industrieller Bereich in Biotechnologie, Diagnostik und Arzneimittelentwicklung, in dem Auswertepipelines dauerhaft betrieben und validiert werden.
Was Sie mitbringen sollten
Die Herkunft ist gemischt. Manche kommen aus Molekularbiologie oder Genetik und eignen sich Programmierung an, andere aus Informatik, Mathematik oder Physik und lernen die Biologie dazu. Beides funktioniert, solange die jeweils andere Seite ernst genommen wird. Verbreitet sind Skriptsprachen für Datenanalyse, Erfahrung mit Arbeitsabläufen auf Rechenclustern, Versionsverwaltung, reproduzierbare Umgebungen und solides statistisches Handwerk. Methoden des maschinellen Lernens sind in vielen Gruppen Standard, ersetzen aber keine saubere Versuchsplanung.
Zur Bewerbung an Forschungseinrichtungen: Ausschreibungen nennen Fachbereich, Arbeitsgruppe und Projektthema, und genau darauf sollte Ihr Anschreiben eingehen. Eigene Veröffentlichungen, öffentlich einsehbarer Code und die Fähigkeit, Ergebnisse vor gemischtem Publikum zu erklären, wiegen schwer.
Ein nüchterner Punkt: Befristungen sind in diesem Feld die Regel. Klären Sie Laufzeit, Verlängerungsmöglichkeit und Beschäftigungsausmaß gleich im Erstgespräch, ebenso die Frage, wem die entwickelten Werkzeuge nach Projektende gehören. Erkundigen Sie sich außerdem nach der vorhandenen Rechenumgebung und nach dem Zugang zu Daten: Beides entscheidet darüber, wie schnell Sie tatsächlich arbeitsfähig sind.
Bioinformatik in Zahlen
Bioinformatik: Biologie, die über Rechenleistung entschieden wird
Sequenzierung erzeugt Datenmengen, die kein Labor mehr händisch auswertet. Bioinformatik schließt diese Lücke: Rohdaten aufbereiten, Genome und Transkriptome analysieren, Strukturen vorhersagen, statistische Modelle rechnen, Bilddaten auswerten, Ergebnisse so darstellen, dass eine Forschungsgruppe damit weiterarbeiten kann.
Der größere Teil der Stellen in Österreich liegt im akademischen Bereich: Universitäten, medizinische Fakultäten, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Universitätskliniken. Typisch sind Qualifizierungsstellen für Doktorat und Postdoc-Phase, befristet, projektgebunden und an Drittmittel geknüpft. Daneben wächst ein industrieller Bereich in Biotechnologie, Diagnostik und Arzneimittelentwicklung, in dem Auswertepipelines dauerhaft betrieben und validiert werden.
Was Sie mitbringen sollten
Die Herkunft ist gemischt. Manche kommen aus Molekularbiologie oder Genetik und eignen sich Programmierung an, andere aus Informatik, Mathematik oder Physik und lernen die Biologie dazu. Beides funktioniert, solange die jeweils andere Seite ernst genommen wird. Verbreitet sind Skriptsprachen für Datenanalyse, Erfahrung mit Arbeitsabläufen auf Rechenclustern, Versionsverwaltung, reproduzierbare Umgebungen und solides statistisches Handwerk. Methoden des maschinellen Lernens sind in vielen Gruppen Standard, ersetzen aber keine saubere Versuchsplanung.
Zur Bewerbung an Forschungseinrichtungen: Ausschreibungen nennen Fachbereich, Arbeitsgruppe und Projektthema, und genau darauf sollte Ihr Anschreiben eingehen. Eigene Veröffentlichungen, öffentlich einsehbarer Code und die Fähigkeit, Ergebnisse vor gemischtem Publikum zu erklären, wiegen schwer.
Ein nüchterner Punkt: Befristungen sind in diesem Feld die Regel. Klären Sie Laufzeit, Verlängerungsmöglichkeit und Beschäftigungsausmaß gleich im Erstgespräch, ebenso die Frage, wem die entwickelten Werkzeuge nach Projektende gehören. Erkundigen Sie sich außerdem nach der vorhandenen Rechenumgebung und nach dem Zugang zu Daten: Beides entscheidet darüber, wie schnell Sie tatsächlich arbeitsfähig sind.

